25. April: Welt-Malaria-Tag „Zero   Malaria   –   starts   with   me“   (Null   Malaria   –   und   das   beginnt   bei   mir)   ist   der   Slogan   einer weltweiten Kampagne zum Kampf gegen die von einer Mücke übertragene Krankheit. Nach   Angaben   der   Weltgesundheitsorganisation   (WHO)   stirbt   alle   zwei   Minuten   ein   Kind   an Malaria   –   die   meisten   Opfer   dieser   Infektionskrankheit   sind   Kinder   aus   Afrika.   Noch   gib   es keinen Impfstoff. Die    aktuellen    Zahlen    des    von    der    Weltgesundheitsorganisation    (WHO)    veröffentlichten Malaria   Report   2019   sind   ernüchternd:   Etwa   405.000   Menschen   sind   im   Jahr   2018   weltweit   an der   Krankheit   gestorben.   Über   drei   Milliarden   Menschen   sind   nach   Schätzungen   der   WHO von einer Infektion bedroht. Den   besten   Schutz   böte   die   Trockenlegung   von   Sümpfen,   um   der   Mücke   das   feucht-warme Habitat   zu   entziehen.     Auf   diese   Weise   wurde   in   Europa   im   20.   Jahrhundert   die   Krankheit ausgerottet. Guten    Schutz    vor    den    nachtaktiven    Mücken    bieten    ein    Moskitonetz    über    dem    Bett    und Insekten-abweisende   Mittel,   sowie   ab   17   Uhr   langärmlige   Oberteile,   lange   Hosen,   und   helle Kleidung, auf der man die Mücke erkennt, wenn sie sich niederlässt. (Für   Reisen   in   ein   Malaria-gefährdetes   Land   empfiehlt   die   WHO   Anti-Malaria   Tabletten,   die   vor und   während   des   Aufenthaltes   einzunehmen   sind;   die   Mücken   werden   jedoch   gegen   immer mehr Medikamente resistent, wie Forscher nachweisen können.) Die   einheimische   Bevölkerung   hat   nicht   in   allen   Regionen   des   Kontinents   Moskitonetze   und Insektizide   oder   Repellents   zur   Verfügung.   Es   gibt   jedoch   eine   Anzahl   von   Initiativen,   um   die Meschen mit insektizid-getränkte Moskitonetzen zu versorgen. Da   wirksamste   Mittel   wäre   ein   Impfschutz;   daran   wird   schon   lange   geforscht;   der   Durchbruch ist   noch   nicht   erzielt;   der   derzeitig   erprobte   Impfschutz   wirkt   nicht   gegen   alle   Erreger.       Vor einem   Jahr,   im   April   2019,   begann   ein   Pilotversuch,   bei   dem   rund   360.000   Kleinkinder   in Malawi, Ghana und Kenia mit einem neuen Serum geimpft wurden.
Wir danken folgenden Firmen für Ihre großzügigen Spenden!
© Kekeli Togo e.V.
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25. April: Welt-Malaria-Tag „Zero Malaria – starts with me“ (Null Malaria – und das beginnt bei mir) ist der Slogan einer weltweiten Kampagne zum Kampf gegen die von einer Mücke übertragene Krankheit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stirbt alle zwei Minuten ein Kind an Malaria – die meisten Opfer dieser Infektionskrankheit sind Kinder aus Afrika. Noch gib es keinen Impfstoff. Die aktuellen Zahlen des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Malaria Report 2019 sind ernüchternd: Etwa 405.000 Menschen sind im Jahr 2018 weltweit an der Krankheit gestorben. Über drei Milliarden Menschen sind nach Schätzungen der WHO von einer Infektion bedroht. Den besten Schutz böte die Trockenlegung von Sümpfen, um der Mücke das feucht-warme Habitat zu entziehen. Auf diese Weise wurde in Europa im 20. Jahrhundert die Krankheit ausgerottet. Guten Schutz vor den nachtaktiven Mücken bieten ein Moskitonetz über dem Bett und Insekten-abweisende Mittel, sowie ab 17 Uhr langärmlige Oberteile, lange Hosen, und helle Kleidung, auf der man die Mücke erkennt, wenn sie sich niederlässt. (Für Reisen in ein Malaria-gefährdetes Land empfiehlt die WHO Anti- Malaria Tabletten, die vor und während des Aufenthaltes einzunehmen sind; die Mücken werden jedoch gegen immer mehr Medikamente resistent, wie Forscher nachweisen können.) Die einheimische Bevölkerung hat nicht in allen Regionen des Kontinents Moskitonetze und Insektizide oder Repellents zur Verfügung. Es gibt jedoch eine Anzahl von Initiativen, um die Meschen mit insektizid-getränkte Moskitonetzen zu versorgen. Da wirksamste Mittel wäre ein Impfschutz; daran wird schon lange geforscht; der Durchbruch ist noch nicht erzielt; der derzeitig erprobte Impfschutz wirkt nicht gegen alle Erreger. Vor einem Jahr, im April 2019, begann ein Pilotversuch, bei dem rund 360.000 Kleinkinder in Malawi, Ghana und Kenia mit einem neuen Serum geimpft wurden.