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© Kekeli Togo e.V.
Ostern in Togo Die Karwoche fängt Palmsonntag an. Dreimal in der Karwoche gibt es Gottesdienste und Gebete, am Donnerstag ( Gründonnerstag ) gibt es am Abend in allen Gemeinden Gottesdienste in denen die Füße gewaschen werden. Am Karfreitag ab 12.. Uhr gibt es verschiedenen Kreuzwege (mit 12 Stationen über ca 10 km) die in den Gemeinden mit dem Gottesdienst beendet werden. Am Karsamstag gibt es Beichten (für die katholische Kirche) und am Ostersonntag gibt es ab 4.00 Uhr Auferstehungsgottesdienst und Mittags Ostern Mahlzeit (gleichzeitig als Fasten brechen). Aber diesmal fällt alles aus wegen Ausgangssperre. Jeder soll selbst daheim das erleben.

Hier finden Sie Information über das Land und die Bewohner Togos.

Essen in Togo Yams ist das wichtigste Grundnahrungsmittel in Togo. Im Norden, wo es trockener ist, wird vor allem Hirse und Mais angebaut. Die wichtigsten togolesischen Gerichte sind Pâté für den Alltag und Fufu für sonntags! PâtéPâté wird aus Mais hergestellt, genauer: aus Maismehl. Das wird in heißes Wasser eingerührt und so entsteht ein Brei. Dazu gibt es eine scharfe Soße. Der Maisbrei wird gerne morgens gegessen, falls man überhaupt frühstückt. Die wichtigsten Mahlzeiten sind nämlich die am Mittag und am Abend. Fufu Das Nationalgericht von Togo ist Fufu. Er wird gerne sonntags oder zu Festen gegessen. Fufu wird aus Yams gestampft. Man isst es auch in Ghana gerne. Hier findest du ein Video, auf dem Fufu gestampft wird. Das Stampfen dauert eine ganze Weile und ist ziemlich anstrengend! Darum wohl ist Fufu-Stampfen die einzige Tätigkeit im Haushalt, bei der man auch mal einen Mann sieht…Auch Fufu isst man mit einer scharfen Soße, die aus Tomaten, Palmöl oder Erdnussmus sein kann. Dazu gibt es dann vielleicht noch etwas Ziegen- oder Hühnerfleisch. Fleisch ist allerdings teuer, darum gibt es das selten. Bananen und Bohnen, Maniok, Reis und Nudeln. Man isst auch gerne Kochbananen und Bohnen. Zu den Bohnen gibt es Gari, das sind Raspel aus geröstetem Maniok, oder Reis. Und schließlich: Auch Nudeln gibt es. Das sind fast immer Spaghetti, die man dann mit einer Soße oder auch als Nudelsalat isst. Reis und Nudeln gibt es manchmal auch zusammen – für uns wohl eher ungewöhnlich. Als Gemüse gibt es zum Beispiel Auberginen, Tomaten oder Maiskolben. Mit der rechten Hand! Man isst in Togo traditionell mit der rechten Hand und aus einem großen Topf. Manchmal bekommt aber auch jeder eine eigene kleine Schüssel. Vor und nach dem Essen wird die Hand in einer Schüssel Wasser gewaschen, die ebenfalls bereit steht. Zum Essen braucht der Togolese eigentlich nur zwei oder drei Finger, mit denen er zum Beispiel das Fufu aufnimmt. Man formt ein Bällchen mit einem Loch, mit dem man dann die Soße aufnimmt. Rezepte finden Sie hier www.cuisine228.com
Die Schulen in Togo Das Schulsystem Grundschule: mit 6 Jahren 1. 2. Jahr CP1,CP2 3. 4. Jahr CE1, CE2 5. 6. Jahr CM1, CM2 Abschluss: CEPD Das Collège: (Sekundarstufe I) Dauer 4 Jahren Sixième Cinqième Quatrième troisième (Abschluss klasse) Abschluss: BEPC ( mittlere Reife) Das Lycée (Sekundarstufe II ) Dauer 3 Jahren Seconde Première Terminale Abschluss: Baccalauréat (das Abitur) Universität Ablauf eines Schuljahres In Trimester geteilt. Das Notensystem reicht von 0 bis 20 Punkten und 10 Punkte müssen erreicht werden. Schulische Einrichtungen Schulgebäude Schulspeisung Unterrichtszeit Unterrichtssystem Unterrichtsmittel Schule in Togo Schulen haben oft Löcher in den Wänden, die nicht so viel Hitze hineinlassen. Manchmal fehlen selbst die Sitzbänke. Eingeschult wird man in Togo mit sechs Jahren. Erst seit dem Jahr 2008 ist der Besuch der Grundschule in Togo kostenlos. Seitdem steigt die Zahl der Kinder, die auch tatsächlich zur Schule gehen. So arbeitete der neunjährige Komla auf dem Feld seiner Eltern anstatt zur Schule zu gehen und die zwölfjährige Céline hütete das Vieh. Jetzt besuchen sie die Schule und lernen lesen, schreiben und rechnen. Nicht alle gehen in die Schule Doch 7 Prozent der Jungen und 13 Prozent der Mädchen werden auch heute gar nicht erst eingeschult. Ihre Familie kann vielleicht die Schulhefte nicht bezahlen oder will, dass das Kind bei der Ernte hilft. Auch die Schuluniform muss gekauft werden. Es wird nicht von den Behörden verfolgt, wenn ein Kind nicht in die Schule geht. Sechs Jahre Schulpflicht Die Schulpflicht, also wie lange das Gesetz vorschreibt, dass man zur Schule gehen muss, beträgt auch nur sechs Jahre. Das entspricht der Grundschule. Nach der 6. Klasse endet die Schulpflicht also schon. Dementsprechend gehen auch nur 52 Prozent der Jungen und sogar nur 41 Prozent der Mädchen dann auf eine weiterführende Schule. Wer aber doch weiter zur Schule geht, hat nach der Grundschule vier Jahre in der weiterführenden Schule vor sich. Nach der 10. Klasse macht man den Abschluss. Nur wenige Schüler gehen danach weiter zur Schule, aufs Gymnasium (lycée). Nach drei Jahren kann man das Abitur machen. Das gesamte Schulsystem ist an das französische Schulsystem angelehnt. Am Ende jeder Klassenstufe erfolgt ein Test. Wer den nicht besteht, muss die Klasse wiederholen. Das darf man, so oft man will. Wenn Schüler nicht auf den Lehrer hören, ist es durchaus üblich, dass sie mit einem Stock geschlagen werden. Auf dem Land fehlen Schulen In der Stadt ist das Angebot größer und besser als auf dem Land. Auf dem Land werden die Kinder eher zur Arbeit gezwungen und so besuchen sie dann auch keine Schule. Oder es findet sich gar keine Schule in der Nähe ihres Zuhauses. Oft gibt es nicht genug Lehrer. Die Klassen sind sehr groß. 70 oder 80 Schüler in einer Klasse sind normal! Schulbücher gibt es kaum. Die Ausstattung der einzelnen Schulen ist sehr unterschiedlich. Schulen ohne Fenster Und wie sieht so eine Schule aus? Manchmal sind Schulen auf den Dörfern einfach offene Hütten, also ein paar Baumpfähle und darüber ein Dach. Ist die Schule ein festes Gebäude, dann gibt es aber keine Glasscheiben in den Fenstern! Die braucht man nämlich nicht, weil es ja nie so kalt ist, dass man sie schließen müsste. Die Gebäude haben darum nur an manchen Stellen Löcher, die Luft und Licht hereinlassen. Auf dem mittleren Bild links kannst du das sehen. Im Klassenraum gibt es Schulbänke und eine Tafel an der Wand. Die Schulhöfe sind nicht gepflastert und Spielgeräte gibt es dort nicht.
Was wächst in Togo? Togo ist zwar schmal, aber genauso lang wie die Elfenbeinküste oder Ghana. So erstrecken sich über diese Länge auch ganz unterschiedliche Landschaften. An der Küste im Süden wachsen Mangroven und Kokospalmen. In der Savanne im Norden wachsen Gräser und vereinzelte Sträucher und Bäume. Dazu gehört auch der Affenbrotbaum. An den Berghängen des Togo-Gebirges wachsen auch Bäume. Dort, wo noch Regenwald vorhanden ist, gibt es Edelhölzer wie Mahagoni oder Teak.
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Die Schulen in Togo Das Schulsystem Grundschule: mit 6 Jahren 1. 2. Jahr CP1,CP2 3. 4. Jahr CE1, CE2 5. 6. Jahr CM1, CM2 Abschluss: CEPD Das Collège: (Sekundarstufe I) Dauer 4 Jahren Sixième Cinqième Quatrième troisième (Abschluss klasse) Abschluss: BEPC ( mittlere Reife) Das Lycée (Sekundarstufe II ) Dauer 3 Jahren Seconde Première Terminale Abschluss: Baccalauréat (das Abitur) Universität Ablauf eines Schuljahres In Trimester geteilt. Das Notensystem reicht von 0 bis 20 Punkten und 10 Punkte müssen erreicht werden. Schulische Einrichtungen Schulgebäude Schulspeisung Unterrichtszeit Unterrichtssystem Unterrichtsmittel Schule in Togo Schulen haben oft Löcher in den Wänden, die nicht so viel Hitze hineinlassen. Manchmal fehlen selbst die Sitzbänke. Eingeschult wird man in Togo mit sechs Jahren. Erst seit dem Jahr 2008 ist der Besuch der Grundschule in Togo kostenlos. Seitdem steigt die Zahl der Kinder, die auch tatsächlich zur Schule gehen. So arbeitete der neunjährige Komla auf dem Feld seiner Eltern anstatt zur Schule zu gehen und die zwölfjährige Céline hütete das Vieh. Jetzt besuchen sie die Schule und lernen lesen, schreiben und rechnen. Nicht alle gehen in die Schule Doch 7 Prozent der Jungen und 13 Prozent der Mädchen werden auch heute gar nicht erst eingeschult. Ihre Familie kann vielleicht die Schulhefte nicht bezahlen oder will, dass das Kind bei der Ernte hilft. Auch die Schuluniform muss gekauft werden. Es wird nicht von den Behörden verfolgt, wenn ein Kind nicht in die Schule geht. Sechs Jahre Schulpflicht Die Schulpflicht, also wie lange das Gesetz vorschreibt, dass man zur Schule gehen muss, beträgt auch nur sechs Jahre. Das entspricht der Grundschule. Nach der 6. Klasse endet die Schulpflicht also schon. Dementsprechend gehen auch nur 52 Prozent der Jungen und sogar nur 41 Prozent der Mädchen dann auf eine weiterführende Schule. Wer aber doch weiter zur Schule geht, hat nach der Grundschule vier Jahre in der weiterführenden Schule vor sich. Nach der 10. Klasse macht man den Abschluss. Nur wenige Schüler gehen danach weiter zur Schule, aufs Gymnasium (lycée). Nach drei Jahren kann man das Abitur machen. Das gesamte Schulsystem ist an das französische Schulsystem angelehnt. Am Ende jeder Klassenstufe erfolgt ein Test. Wer den nicht besteht, muss die Klasse wiederholen. Das darf man, so oft man will. Wenn Schüler nicht auf den Lehrer hören, ist es durchaus üblich, dass sie mit einem Stock geschlagen werden. Auf dem Land fehlen Schulen In der Stadt ist das Angebot größer und besser als auf dem Land. Auf dem Land werden die Kinder eher zur Arbeit gezwungen und so besuchen sie dann auch keine Schule. Oder es findet sich gar keine Schule in der Nähe ihres Zuhauses. Oft gibt es nicht genug Lehrer. Die Klassen sind sehr groß. 70 oder 80 Schüler in einer Klasse sind normal! Schulbücher gibt es kaum. Die Ausstattung der einzelnen Schulen ist sehr unterschiedlich. Schulen ohne Fenster Und wie sieht so eine Schule aus? Manchmal sind Schulen auf den Dörfern einfach offene Hütten, also ein paar Baumpfähle und darüber ein Dach. Ist die Schule ein festes Gebäude, dann gibt es aber keine Glasscheiben in den Fenstern! Die braucht man nämlich nicht, weil es ja nie so kalt ist, dass man sie schließen müsste. Die Gebäude haben darum nur an manchen Stellen Löcher, die Luft und Licht hereinlassen. Auf dem mittleren Bild links kannst du das sehen. Im Klassenraum gibt es Schulbänke und eine Tafel an der Wand. Die Schulhöfe sind nicht gepflastert und Spielgeräte gibt es dort nicht.
Was wächst in Togo? Togo ist zwar schmal, aber genauso lang wie die Elfenbeinküste oder Ghana. So erstrecken sich über diese Länge auch ganz unterschiedliche Landschaften. An der Küste im Süden wachsen Mangroven und Kokospalmen. In der Savanne im Norden wachsen Gräser und vereinzelte Sträucher und Bäume. Dazu gehört auch der Affenbrotbaum. An den Berghängen des Togo-Gebirges wachsen auch Bäume. Dort, wo noch Regenwald vorhanden ist, gibt es Edelhölzer wie Mahagoni oder Teak.
Essen in Togo Yams ist das wichtigste Grundnahrungsmittel in Togo. Im Norden, wo es trockener ist, wird vor allem Hirse und Mais angebaut. Die wichtigsten togolesischen Gerichte sind Pâté für den Alltag und Fufu für sonntags! PâtéPâté wird aus Mais hergestellt, genauer: aus Maismehl. Das wird in heißes Wasser eingerührt und so entsteht ein Brei. Dazu gibt es eine scharfe Soße. Der Maisbrei wird gerne morgens gegessen, falls man überhaupt frühstückt. Die wichtigsten Mahlzeiten sind nämlich die am Mittag und am Abend. Fufu Das Nationalgericht von Togo ist Fufu. Er wird gerne sonntags oder zu Festen gegessen. Fufu wird aus Yams gestampft. Man isst es auch in Ghana gerne. Hier findest du ein Video, auf dem Fufu gestampft wird. Das Stampfen dauert eine ganze Weile und ist ziemlich anstrengend! Darum wohl ist Fufu-Stampfen die einzige Tätigkeit im Haushalt, bei der man auch mal einen Mann sieht…Auch Fufu isst man mit einer scharfen Soße, die aus Tomaten, Palmöl oder Erdnussmus sein kann. Dazu gibt es dann vielleicht noch etwas Ziegen- oder Hühnerfleisch. Fleisch ist allerdings teuer, darum gibt es das selten. Bananen und Bohnen, Maniok, Reis und Nudeln. Man isst auch gerne Kochbananen und Bohnen. Zu den Bohnen gibt es Gari, das sind Raspel aus geröstetem Maniok, oder Reis. Und schließlich: Auch Nudeln gibt es. Das sind fast immer Spaghetti, die man dann mit einer Soße oder auch als Nudelsalat isst. Reis und Nudeln gibt es manchmal auch zusammen – für uns wohl eher ungewöhnlich. Als Gemüse gibt es zum Beispiel Auberginen, Tomaten oder Maiskolben. Mit der rechten Hand! Man isst in Togo traditionell mit der rechten Hand und aus einem großen Topf. Manchmal bekommt aber auch jeder eine eigene kleine Schüssel. Vor und nach dem Essen wird die Hand in einer Schüssel Wasser gewaschen, die ebenfalls bereit steht. Zum Essen braucht der Togolese eigentlich nur zwei oder drei Finger, mit denen er zum Beispiel das Fufu aufnimmt. Man formt ein Bällchen mit einem Loch, mit dem man dann die Soße aufnimmt. Rezepte finden Sie hier www.cuisine228.com
Ostern in Togo Die Karwoche fängt Palmsonntag an. Dreimal in der Karwoche gibt es Gottesdienste und Gebete, am Donnerstag ( Gründonnerstag ) gibt es am Abend in allen Gemeinden Gottesdienste in denen die Füße gewaschen werden. Am Karfreitag ab 12.. Uhr gibt es verschiedenen Kreuzwege (mit 12 Stationen über ca 10 km) die in den Gemeinden mit dem Gottesdienst beendet werden. Am Karsamstag gibt es Beichten (für die katholische Kirche) und am Ostersonntag gibt es ab 4.00 Uhr Auferstehungsgottesdienst und Mittags Ostern Mahlzeit (gleichzeitig als Fasten brechen). Aber diesmal fällt alles aus wegen Ausgangssperre. Jeder soll selbst daheim das erleben.