interessanten Themen! Zum Beispiel damit, was nachweislich, überprüfbar und nachhaltig hilft gegen Armut. Die eine Intervention, die nachweislich immer hilft, die Armut zu verringern, ist bedingungsloser Geldtransfer. Hilft immer. Und zwar: je mehr Geld, desto besser. (GiveDirectly.com macht das seit vielen Jahren, mit Erfolg! Dort gibt man einzelnen Bedürftigen zum Beispiel in Afrika zwischen 400 und 1000 Dollar!) Nun ist bei vielen Spendern die Angst weitverbreitet, dass Geld, das ohne Bedingungen verteilt wird an Bedürftige, nicht zu dem gedachten Zweck verwendet wird. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass dem nicht so ist. Empowerment ein Schritt aus der Armutsdepression Einen extra großen Vorteil hat die bedingungslose Gabe von Geld an Bedürftige: Sie erlaubt Empowerment, der/die Begünstigte kann selbst wählen, was mit dem Geld geschehen soll. Will er/sie die Familie besser ernähren? Die Hütte neu decken, den Verwandten helfen? Schulgeld zurücklegen für die Kinder? In die kleine Landwirtschaft investieren, eine zweite Kuh anschaffen? Geld vor Ort ausgeben lassen Geld, das lokal ausgegeben wird, hilft mehr Menschen als dem einen Menschen, der es ausgeben kann. Man spricht von Spill-Over- Effekt: Das Geld, das der Händler bekommen hat vom Käufer, investiert er in weitere Einkäufe und so fort und so fort. Aus einem Euro werden so mehr-wert-mäßig 2,7 Euro. Das gespendete Geld hilft dem einzelnen Begünstigten, aber eben auch dem lokalen Markt, der Entwicklung nötig hat, der Volkswirtschaft allgemein. Und das hilft gegen Armut. Zur Rassismus-Debatte Es gibt keine Menschen-Rassen aber Rassismus gibt es “Genetisch gesehen sind wir Europäer nur ausgebleichte Afrikaner“, sagt Martin Fischer, Evolutionsbiologe an der Universität Jena. Er war Mitverfasser der Jenaer Erklärung, die im September 2019 herauskam und heute aktueller ist denn je, in Zeiten, in denen Demonstranten unter dem furchtbaren Slogan Black Lives Matter furchtbar, weil er voraussetzt, dass es Zeitgenossen gibt, die finden, ein „schwarzes“ Leben zähle eben nicht den immer noch herrschenden Rassismus anklagen (müssen). Dabei gibt es gar keine Menschen-Rassen, so die Wissenschaft. Es gibt kein einziges Gen, das “Schwarze” von “Weißen” unterscheidet. Der anatomisch moderne Mensch, der Homo sapiens, kommt vor 250 000 Jahren in Ostafrika vor und verteilt sich dann über den Erdball. Bei der Migration von Menschengruppen in andere Breiten spiegelt die Haut-Farbe den Grad der Sonnen-Intensität wider. Die Pigmentierung der Haut hängt direkt von der Sonneneinstrahlung ab. Damit der Körper das notwendige und von der Sonne geschenkte Vitamin D in der Haut produzieren kann, muss die Haut hell, also wenig pigmentiert sein, wo wenig Sonne scheint. Also: Je weiter weg von Afrika und Äquator der Mensch zog, desto heller wurde seine Haut. Ausgebleichte Afrikaner eben… Achten wir ausgebleichten Afrikaner hier auf unsere Worte, auf unsere Handlungen! Greifen wir in unserem Umfeld ein, wenn Negativ-Klischees weiterverbreitet werden! Rassismus liegt im kleinsten Detail! Es ist schon ein Anfang, wenn wir „Weißen“ uns hier in Europa unserer Vorteile bewusst werden. Und unserer Vorurteile. https://www.uni- jena.de/190910_JenaerErklaerung Neue Spendenaktion auf Betterplace Unterstützen Sie unser neues Projekt Ein Brunnen für die Krankenstation in Klologo. Platz schaffen mit Herz So funktioniert‘s: K l e i d e r s c h r a n k aussortieren: Gut erhaltene Frauen-, M ä n n e r - , Kinderkleidung und Schuhe in einen großen Karton verpacken. Kostenlos verschicken: Bei Platz schaffen mit Herz einen Paketschein erstellen und deine Kleiderspende beim nächsten Hermes PaketShop abgeben völlig kostenfrei! Gutes tun: Die Erlöse deiner Kleiderspende kommen sozialen Projekten zugute und du kannst mitentscheiden, welche das sind. Deine Kleidung, deine Entscheidung Pro verschickter Kleiderspende (Mindestgewicht 5kg) erhältst du im Anschluss eine Stimme. Diese Stimme kannst du für deine Herzensorganisation einsetzen und mitentscheiden, wer am Ende die Erlöse aus der Kleiderspende erhält. Die Organisationen, die zum Ende eines Votings die meisten Stimmen erhalten haben, bekommen dann die Erlöse ausgeschüttet. Über Beginn, Ende und Spendenhöhe des aktuellen Votings informieren wir dich auf https://voting.platzschaffenmitherz.de . Wichtig: Gib bei der Erstellung deines Paketscheins unbedingt deine E-Mailadresse an, damit dir dein Votingcode zugeschickt werden kann. Die häufigsten Fragen und Antworten findet ihr außerdem hier: https://www.platzschaffenmitherz.de/faq/ Viele Haut-Farben Endlich gibt es sie, und sie waren schon lange überfällig: Farbstifte, mit denn unsere Kinder nicht nur schweinchen-rosa Gesichter, Arme und Beine malen können. Eine super Idee! Es gibt diese Farbstifte, mit denen man Menschen unterschiedlicher Hautfarben malen kann, schon länger, aber jetzt sind sie sichtbar hier angekommen. Ein sinnvolles Geschenk für alle Kinder, die gerne malen, ob als Ferienbeschäftigung oder
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fürs Federmäppchen zum Schulanfang! Sicher haben die Kinder eine kreative Freude, wenn sie ihre Bilder dann mit Menschen bevölkern können, die nicht alle gleich aussehen. So wie in Wirklichkeit eben auch. In Frauen investieren, die Volkswirtschaft stärken Die Krise trifft, wie überall, die Schwachen am stärksten das sind in Afrika die Frauen, die zum größten Teil man spricht von 40 Prozent von informellem Jobs abhängen, oder am Markt Produkte aus ihrer kleinen Landwirtschaft verkaufen. Beides ist weitgehend eingeschränkt durch die Corona- Restriktionen. Dabei könnten die Frauen in Afrika Wegbereiter sein, der Motor für den „Wiederaufbau“ nach der Pandemie, sie könnten zu Lösungen beitragen, wie Nach- Corona die Wirtschaft nicht nur wieder funktioniert, sondern den Möglichkeiten und Ressourcen des Landes entsprechend floriert. Allerdings: Dazu müsste in die Frauen investiert werden. Das fordert Vanessa Moungar, Leiterin der Abteilung „Gender, Frauen und Gesellschaft“ bei der Banque Africaine de Développement in Abidjan, Elfenbeinküste, in einem TV-Interview mit France 24 am 27. Juli. Die mangelnde Gleichberechtigung sei nicht nur eine Ungerechtigkeit gegenüber Mädchen und Frauen, sagt sie, sondern schade der Wirtschaft des ganzen Kontinents. Ihr Appell: Mädchen und Frauen soll der Zugang gewährt (und garantiert!) werden zu digitalen Medien, zu Schule und Ausbildung sowie zur aktiven Beteiligung und Mitwirkung an der Volkswirtschaft. Die Frauen müssten mehr Autonomie erfahren; Mädchen sollten dieselben Träume haben können wie Jungs, technische und andere wissenschaftliche Berufe sollten auch ihnen offenstehen. Das Potenzial ist da, mit Investitionen ließe es sich voll ausschöpfen. Auf einen Kaffee in Togo Gibt es in Togo de n berühmten „Coffee to go?“ Diese zugegeben banale Frage lässt einem jungen Unternehmensberater keine Ruhe, und so macht er sich auf den Weg nach Togo. Mit dem Fahrrad, von Deutschland aus und mit einem Riesen-Umweg durch Osteuropa, bis er die afrikanische Westküste entlang endlich ans Ziel kommt. 26 Länder hat der Abenteurer in einem Jahr durch-radelt. Und Ende der 14000-Kilometer- Tour tatsächlich einen Coffee to go in Togo bekommen. Eine entspannende Urlaubslektüre ist das Buch von Markus Maria Weber, gerade beim Urlaub daheim kann man ja etwas brauchen, was einen in die Ferne führt. Man erfährt viel über Länder und Menschen, übers Reisen ohne Luxus, das Bezwingen des inneren Sie wissen schon, man taucht in neue Welten ein. Und das alles auf Augenhöhe, nicht von der Luxus-Karosse, vom 5-Sterne-Hotel aus. Vorsicht übrigens: Die Lektüre macht durstig nach Kaffee! (M. M. Weber, Ein Coffe to go in Togo, CONBOOK) Spontane Hilfe: ein Haus für Ronaldo und seine Familie Vorher nachher die Fotos zeigen den gewaltigen Unterschied. Vorher lebte Ronaldo mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in einer halb-zerfallenen Hütte, alle schliefen im selben Raum. Nun konnte die Familie ein neues Haus beziehen. Möglich gemacht haben es die Kekeli Togo Vereins-Mitglieder Carmen Steinhäußer, und Kathrin Wich und der Vorsitzende Michel Kossih Frenzel-Assih. Im Januar waren sie in Togo zur Brunneneinweihung in Klologo. Bei einem Ausflug nach Dzogbégan, um den Bruder des Vorsitzenden zu besuchen, der dort in einem Kloster lebt und Bedürftige wie Ronaldo betreut, waren sie schockiert über den Zustand der Lehmhütte. Spontan spendeten sie gemeinsam das Geld für den Neubau. „Wir wollten ihnen ein Dach über dem Kopf bieten, das diesen Namen verdient“, sagen Kathrin, Carmen und Michel . Das Resultat kann sich sehen lassen, und der Dank der Familie ist den großzügigen Spendern gewiss. Respekt! Zu den Bildern Ein Paar Minuten Geschichte oder: Warum man in Togo auf Menschen trifft, die Deutsch sprechen… Der Bayrische R u n d f u n k brachte am 22. Juli einen kurzen Beitrag über Togo, d.h. genauer, über die Kolonialzeit, als „Togoland“ zum Deutschen Kaiserreich gehörte. Unter dem Titel: „Schwieriges Erbe - Auf den Spuren deutscher Kolonialgeschichte im westafrikanischen Staat Togo“ gibt die Autorin in einem drei-ein-halb-Minuten Beitrag einen interessanten Einblick in die gemeinsame Vergangenheit und beantwortet auch die Frage: „Was denken die Menschen dort inzwischen über die ehemaligen Besatzer?“ Unbedingt hörenswert! (24.07.2020) h t t p s : / / w w w . b r . d e / r a d i o / b a y e r n 2 / s e n d u n g e n / r a d i o w e l t / d e u t s c h e - k o l o n i a l g e s c h i c h t e - t o g o s - 100.html Schönen 14. Juli! So vieles ist anders dieses Jahr da bildet der französische Nationalfeiertag keine Ausnahme. Das berühmte 30-minütige Feuerwerk um 23 Uhr am Eiffelturm, der absolute Höhepunkt eines Tages, an dem in den Bars, Cafés, auf Straßen und in Parks getanzt, gesungen und gefeiert wird, wurde nicht abgesagt, aber die Gegend um den Eiffelturm wird ab Nachmittag schon abgesperrt. Normalerweise versammeln sich da Tausende unter dem Turm und in der Umgebung. Trotzdem: Es wird ein festlicher Tag sein, und wir wünschen unseren Freunden von Kekeli Togo in Frankreich « joyeux 14 juillet! » Das Motto des Tages « Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit » ist vielleicht wichtiger denn je heutzutage, wo die Pandemie soziale Ungleichheit in grelles Licht taucht. 12.07.2020 Aufrichtiger Dank aus Klologo – auf Deutsch Hof / Klologo. „Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen meinen aufrichtigen Dank für die Bemühungen aussprechen, die Sie und Ihre Mitarbeiter in Bezug auf unser liebes Dorf KLOLOGO immer wieder manifestieren“, schreibt der Präsident des Comité Intervillageois de Développemnt de Klologo (CIVK Dorfentwicklungskomitee) von Klologo und Generalsekretär von KEKELI TOGO in Klologo an den Vorsitzenden unseres Vereins. Auf Deutsch! In dem Schreiben teilt der Präsident des CIVK mit, dass LA MUTUELLE KEKELI (eine Gesellschaft auf Gegenseitigkeit) gestern mit der Auszahlung der Kleinkredite die eigentlichen Aktivitäten aufgenommen hat; man werde bald ein Büro finden, um die
Geschäfte zu führen und den Kekeli- Kleinkredit-Fonds zu verwalten. Das Schreiben endet mit: „Es lebe KEKELI Deutschland, es lebe KEKELI Togo!“ 8. Juli 2020: Das Geld ist da! Klologo. Nun kann es richtig losgehen! 48-mal wurde am 8. Juli die Kredit- Summe von 40.000 CFA ausgezahlt an 38 Frauen und zehn Männer. Einige der ausgewählten Gründer und Gründerinnen sind noch mit den Formalitäten im Verzug; sie können zwei Wochen später ihren Kekeli-Togo-Kleinkredit in Höhe von umgerechnet 60 EUR entgegennehmen. Wir sind dabei, uns umzuhören, wie das Geld von den einzelnen Begünstigten angelegt wird; wir werden berichten. Starthilfe für die Frauen von Klologo Beim Ausfüllen der Formulare helfen Jugendliche: Zwei Drittel der Frauen sind Analphabeten. Klologo. Ein wichtiger Tag im Leben vieler Bewohnerinnen von Klologo: Am 4. Juli fand die Versammlung statt, bei der die Formulare ausgefüllt wurden, unter anderem mit Überprüfung de Identität anhand der Wahl- Registrierungskarte, damit die Kekeli Kleinkredite in Höhe von 40.000 CFA (circa 60 Euro) übergeben werden können. (40.000 CFA davon kann eine Familie auf dem Dorf drei, vier Monate leben, beantwortet Michel Kossih Frenzel-Assih unsere Frage.) Weiterlesen Glückwunsch! Félicitations! Quimper. Zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Stadt: Isabelle Assih, 50, wurde zur ersten Bürgermeisterin von Quimper gewählt, einer 62,000 Einwohner- Stadt in der Bretagne, Frankreich, und wir gratulieren herzlich zu dem tollen Wahlerfolg. Glückwunsche kamen auch aus Klologo, wo Isabelle Assih von einem Besuch im Sommer 2019 gut bekannt ist, vor allem an der Schule erinnert man sich gerne an sie. Wie der Name verrät, ist Isabell Assih mit dem Vorsitzenden unseres Vereins verwandt; sie ist die Frau seines Bruders Lala Asserein Kekeli Togo in Frankreich leitet. weiterlesen Internetzugang? Wahrscheinlich eher nicht… COVID-19 und der Große Lockdown haben der Welt gezeigt, wie wichtig Internetzugang ist, für F e r n - U n t e r r i c h t , Homeoffice, für Unterstützung durch soziale Gruppen, fürs Online-Banking, für soziale Tele-Medizin, für zeitnahe Information über Corona- Entwicklungen etc. Die Wahrheit aber ist: Es herrscht immer noch große Ungleichheit in punkto Internetzugang. In seinem Newsletter vom 29. Juni veröffentlichte der Internationale Währungsfonds die abgebildete Karte. Sie zeigt, dass die Menschen in den Entwicklungsländern (Farbcodes Gelb, Orange und Rot) leider noch weit hinterherhinken. Togo ist orange: Hier haben also 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung Internetzugang. 02.07.2020 Übervolle Kinderzimmer? Nicht in Afrika! Wie viele Spielsachen habt ihr daheim, fragte Michel Kossih Frenzel-Assih die Kinder der Hofer Eichendorff Grundschule, als er einen Vortrag über Togo hielt. Die Antworten können wir uns vorstellen die meisten konnten gar keine Zahl nennen angesichts des Material-Überflusses im Kinderzimmer. Wie zu jedem Thema, gibt es auch hierzu statistische Erhebungen dazu. Weltweit bekommt jedes Kind durchschnittlich drei neue Spielsachen pro Jahr: Bei 100 Kindern macht das 300 Spielsachen. In Europa fallen auf jedes Kind 13 neue Spielsachen; in Asien sind es nicht ganz zwei, in den USA etwas über 25, in Lateinamerika weiterlesen 19. Juni – Befreiungstag Viele Afroamerikaner und zunehmend auch Firmen in den USA begehen den Befreiungstag am 19. Juni zur Erinnerung an den Tag im Jahr 1865, als die Sklaven in Texas befreit wurden. Texas war der letzte amerikanische Staat, in dem ein solcher Erlass verkündet wurde. Sklaverei was für ein schreckliches Kapitel der Geschichte! Sie endete in den USA nach dem Bürgerkrieg, als Lincoln die Sklaverei abschaffte. weiterlesen In Togo: allgemeiner Zapfen- streich Sperrstunde für ein ganzes Land: In Togo gilt seit Ausbrechen der Corona-Pandemie ein striktes Ausgangsverbot für die Nacht: Nachts bleibt man zu Hause. Anfangs galt das Verbot von 19:00 bis 5:00 Uhr; das wurde dann sukzessive erleichtert auf 20:00 bis 5:00, inzwischen gilt die Sperrstunde nur noch zwischen 22:00 und 5:00 Uhr. „Nachts findet viel Leben im Freien statt in Afrika da ist es nicht mehr so heiß, die Menschen sind mit der Arbeit fertig. Man geht raus und trifft sich. Das Nachtleben ist dort viel ausgeprägter als hierzulade“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Um Menschenansammlungen zu vermeiden, macht es daher Sinn, die Sperrstundenregelung einzuführen.“ (16.06.2020) Die Kekeli Mikro-Kredite es geht los! Neben dem Brunnenbau ist eines der Ziele des Vereins Kekeli Togo, die Menschen in Klologo mit Mikrokrediten zu unterstützen und ihnen zu größerer wirtschaftlicher Sicherheit zu verhelfen. Im Februar fand eine Sitzung des Dorf- Vorstandes mit dem Verantwortlichen statt, den der Vereinsvorsitzende benannt hatte. Das vier-Personen-Komitee legte die Vorgaben fest, die zum Erhalt des Minikredits ermächtigen. 15 Gruppen wurden definiert, die mit Kleinkrediten ihre wirtschaftlichen
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das der Händler bekommen hat vom Käufer, investiert er in weitere Einkäufe und so fort und so fort. Aus einem Euro werden so mehr-wert-mäßig 2,7 Euro. Das gespendete Geld hilft dem einzelnen Begünstigten, aber eben auch dem lokalen Markt, der Entwicklung nötig hat, der Volkswirtschaft allgemein. Und das hilft gegen Armut. Zur Rassismus-Debatte Es gibt keine Menschen-Rassen aber Rassismus gibt es “Genetisch gesehen sind wir Europäer nur ausgebleichte Afrikaner“, sagt Martin Fischer, Evolutionsbiologe an der Universität Jena. Er war Mitverfasser der Jenaer Erklärung, die im September 2019 herauskam und heute aktueller ist denn je, in Zeiten, in denen Demonstranten unter dem furchtbaren Slogan Black Lives Matter furchtbar, weil er voraussetzt, dass es Zeitgenossen gibt, die finden, ein „schwarzes“ Leben zähle eben nicht den immer noch herrschenden Rassismus anklagen (müssen). Dabei gibt es gar keine Menschen-Rassen, so die Wissenschaft. Es gibt kein einziges Gen, das “Schwarze” von “Weißen” unterscheidet. Der anatomisch moderne Mensch, der Homo sapiens, kommt vor 250 000 Jahren in Ostafrika vor und verteilt sich dann über den Erdball. Bei der Migration von Menschengruppen in andere Breiten spiegelt die Haut- Farbe den Grad der Sonnen-Intensität wider. Die Pigmentierung der Haut hängt direkt von der Sonneneinstrahlung ab. Damit der Körper das notwendige und von der Sonne geschenkte Vitamin D in der Haut produzieren kann, muss die Haut hell, also wenig pigmentiert sein, wo wenig Sonne scheint. Also: Je weiter weg von Afrika und Äquator der Mensch zog, desto heller wurde seine Haut. Ausgebleichte Afrikaner eben… Achten wir ausgebleichten Afrikaner hier auf unsere Worte, auf unsere Handlungen! Greifen wir in unserem Umfeld ein, wenn Negativ-Klischees weiterverbreitet werden! Rassismus liegt im kleinsten Detail! Es ist schon ein Anfang, wenn wir „Weißen“ uns hier in Europa unserer Vorteile bewusst werden. Und unserer Vorurteile. https://www.uni-jena.de/190910_JenaerErklaerung Neue Spendenaktion auf Betterplace Unterstützen Sie unser neues Projekt Ein Brunnen für die Krankenstation in Klologo. Platz schaffen mit Herz So funktioniert‘s: Kleiderschrank aussortieren: Gut erhaltene Frauen-, Männer-, Kinderkleidung und Schuhe in einen großen Karton verpacken. Kostenlos verschicken: Bei Platz schaffen mit Herz einen Paketschein erstellen und deine Kleiderspende beim nächsten Hermes PaketShop abgeben – völlig kostenfrei! Gutes tun: Die Erlöse deiner Kleiderspende kommen sozialen Projekten zugute und du kannst mitentscheiden, welche das sind. Deine Kleidung, deine Entscheidung Pro verschickter Kleiderspende (Mindestgewicht 5kg) erhältst du im Anschluss eine Stimme. Diese Stimme kannst du für deine Herzensorganisation einsetzen und mitentscheiden, wer am Ende die Erlöse aus der Kleiderspende erhält. Die Organisationen, die zum Ende eines Votings die meisten Stimmen erhalten haben, bekommen dann die Erlöse ausgeschüttet. Über Beginn, Ende und Spendenhöhe des aktuellen Votings informieren wir dich auf https://voting.platzschaffenmitherz.de . Wichtig: Gib bei der Erstellung deines Paketscheins unbedingt deine E- Mailadresse an, damit dir dein Votingcode zugeschickt werden kann. Die häufigsten Fragen und Antworten findet ihr außerdem hier: https://www.platzschaffenmitherz.de/faq/ Viele Haut-Farben Endlich gibt es sie, und sie waren schon lange überfällig: Farbstifte, mit denn unsere Kinder nicht nur schweinchen-rosa Gesichter, Arme und Beine malen können. Eine super Idee! Es gibt diese Farbstifte, mit denen man Menschen unterschiedlicher Hautfarben malen kann, schon länger, aber jetzt sind sie sichtbar hier angekommen. Ein sinnvolles Geschenk für alle Kinder, die gerne malen, ob als Ferienbeschäftigung oder fürs Federmäppchen zum Schulanfang! Sicher haben die Kinder eine kreative Freude, wenn sie ihre Bilder dann mit Menschen bevölkern können, die nicht alle gleich aussehen. So wie in Wirklichkeit eben auch. In Frauen investieren, die Volkswirtschaft stärken Die Krise trifft, wie überall, die Schwachen am stärksten das sind in Afrika die Frauen, die zum größten Teil man spricht von 40 Prozent von informellem Jobs abhängen, oder am Markt Produkte aus ihrer kleinen Landwirtschaft verkaufen. Beides ist weitgehend eingeschränkt durch die Corona-Restriktionen. Dabei könnten die Frauen in Afrika Wegbereiter sein, der Motor für den „Wiederaufbau“ nach der Pandemie, sie könnten zu Lösungen beitragen, wie Nach-Corona die Wirtschaft nicht nur wieder funktioniert, sondern den Möglichkeiten und Ressourcen des Landes entsprechend floriert. Allerdings: Dazu müsste in die Frauen investiert werden. Das fordert Vanessa Moungar, Leiterin der Abteilung „Gender, Frauen und Gesellschaft“ bei der Banque Africaine de Développement in Abidjan, Elfenbeinküste, in einem TV- Interview mit France 24 am 27. Juli. Die mangelnde Gleichberechtigung sei nicht nur eine Ungerechtigkeit gegenüber Mädchen und Frauen, sagt sie, sondern schade der Wirtschaft des ganzen Kontinents. Ihr Appell: Mädchen und Frauen soll der Zugang gewährt (und garantiert!) werden zu digitalen Medien, zu Schule und Ausbildung sowie zur aktiven Beteiligung und Mitwirkung an der Volkswirtschaft. Die Frauen müssten mehr Autonomie erfahren; Mädchen sollten dieselben Träume haben können wie Jungs, technische und andere wissenschaftliche Berufe sollten auch ihnen offenstehen. Das Potenzial ist da, mit Investitionen ließe es sich voll ausschöpfen. Auf einen Kaffee in Togo Gibt es in Togo de n berühmten „Coffee to go?“ Diese zugegeben banale Frage lässt einem jungen Unternehmensberater keine Ruhe, und so macht er sich auf den Weg nach Togo. Mit dem Fahrrad, von Deutschland aus und mit einem Riesen-Umweg durch Osteuropa, bis er die afrikanische Westküste entlang endlich ans Ziel kommt. 26 Länder hat der Abenteurer in einem Jahr durch-radelt. Und Ende der 14000-Kilometer-Tour tatsächlich einen Coffee to go in Togo bekommen. Eine entspannende Urlaubslektüre ist das Buch von Markus Maria Weber, gerade beim Urlaub daheim kann man ja etwas brauchen, was einen in die Ferne führt. Man erfährt viel über Länder und Menschen, übers Reisen ohne Luxus, das Bezwingen des inneren Sie wissen schon, man taucht in neue Welten ein. Und das alles auf Augenhöhe, nicht von der Luxus-Karosse, vom 5-Sterne- Hotel aus. Vorsicht übrigens: Die Lektüre macht durstig nach Kaffee! (M. M. Weber, Ein Coffe to go in Togo, CONBOOK) Spontane Hilfe: ein Haus für Ronaldo und seine Familie Vorher nachher die Fotos zeigen den gewaltigen Unterschied. Vorher lebte Ronaldo mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in einer halb- zerfallenen Hütte, alle schliefen im selben Raum. Nun konnte die Familie ein neues Haus beziehen. Möglich gemacht haben es die Kekeli Togo Vereins- Mitglieder Carmen Steinhäußer, und Kathrin Wich und der Vorsitzende Michel Kossih Frenzel-Assih. Im Januar waren sie in Togo zur Brunneneinweihung in Klologo. Bei einem Ausflug nach Dzogbégan, um den Bruder des Vorsitzenden zu besuchen, der dort in einem Kloster lebt und Bedürftige wie Ronaldo betreut, waren sie
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