Händewaschen. Gerade heutzutage wird ja überall zum Händewaschen ermahnt, um Ansteckungsgefahr zu vermeiden. Aber was nützt der Appell, wenn die Möglichkeiten fehlen? Für unser neues Projekt Hygiene 3.0 konnten wir „Apotheker helfen e.V.“ gewinnen, uns einen Zuschuss zu geben für die Installation von 40 mobilen Handwaschstationen in Klologo, verteilt auf wichtige Standorte wie Schule, Marktplatz, Kindergarten. Die Handwasch-Stationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona- Pandemie und anderer übertragbarer Krankheiten. 23.09.2020 Kindergartenausbau alles im Plan Ein Update zum Projekt Kindergarten- Ausbau: Der K i n d e r g a r t e n - Erweiterungsbau mit überdachtem Spielplatz und Schlafgelegenheiten wird wie geplant zu Schuljahresbeginn eingeweiht; wegen COVID- 19 wurde der Schuljahresbeginn allerdings auf Ende Oktober verschoben. Dann werden die zwei Rutschbahnen, das Karussell, der Sandkasten und die Schaukel für die Kleinen freigegeben. 25.09.2020 Für Mädchen Ein neues Projekt planen wir in enger Zusammenarbeit mit der französischen Association Kekeli: Wir wollen junge Mädchen vor ungewollten, frühen Schwangerschaften schützen: Sie brechen die Schule ab, erlernen keinen Beruf und sind in Gefahr, ohne Zukunftsperspektive ins Prekariat abzurutschen. Es ist unser Beitrag zum Thema Empowerment der Frauen. Dazu planen wir, ein örtliches Komitee einzurichten, das die Aufklärungsarbeit leistet, auch den Eltern gegenüber, und Teenagern beiderlei Geschlechts auch Verhütungsmittel bietet. Ziel ist, dass mehr Mädchen die Schule bis zum Abschluss machen die Schulabgangsquote wegen Schwangerschaft ist enorm hoch in ländlichen Gebieten in Togo. Die Zahl der „privaten“ Abtreibungen, die oft die Gesundheit der jungen Frauen gefährden, wird sich auch verringern. 25.09.2020 Weiße oder Schwarze? Gibt es nicht Ein Beitrag zur Rassismus Debatte Die brasilianische Künstlerin Angélica Dass, Jahrgang 1979, fotografiert seit einigen Jahren für ihr Langzeit-Projekt „HUMANAE“ Menschen aus aller Welt, um die Schönheit der verschiedenen Hautfarben zu feiern. Die Menschen nehmen freiwillig an ihrem Projekt teil. Die Hautfarbe gleicht sie mit dem Pantone Matching System ab, einem weltweit verbreiteten Farbschema. In der Hautfarbe des Fotografierten ist der Hintergrund des Bildes eingefärbt. Mehr dazu unter www.angelicadass.com/humanae-project Überraschung! Lebensmittelspende Viele kamen und packten mit an, um den Platz rund um den Kindergarten aufzuräumen; sie waren einem Aufruf gefolgt, der sich vor allem an die jungen, starken Teenager in Klologo wandte. Corona-bedingt lag das Terrain lange ungenutzt, so hatte sich einiges angesammelt, was der Wind angeweht hatte, und an der Baustelle zum Kindergartenausbau war auch noch etwas Baustellen-Abfall wegzuräumen. Es kamen, berichtet man uns aus Klologo, mehr junge Leute als erwartet, mehr sogar als beim Graben der Leitungen für den zweiten Brunnen. Es waren also neue Gesichter dabei, neue Familien, die sich aktiv einbrachten Weiterlesen Der 3. September Tag der Freude Gleichzeitig mit den L e b e n s m i t t e l s p e n d e n wurde aus dem Spendentopf von Kekeli Togo eine weitere Tranche für die Kekeli Mikrokredite ausbezahlt: 1000 000 F CFA (circa 1.500 EUR) können nun an weitere Bewohner von Klologo vergeben werden, die sich mit einem Zuschuss eine Existenz aufbauen oder die bestehende kleine Landwirtschaft etc. erweitern wollen. Weiterlesen Neues Kekeli Projekt: Ausbildung als Chance Junge Menschen ausbilden, ihnen eine Perspektive geben das ist das neue Projekt von Kekeli Togo. Auf diese Weise helfen wir, die Armut zu verringern, indem wir jungen, motivierten Menschen die realistische Möglichkeit eröffnen, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen und so auch einen Beitrag zur regionalen Wirtschaft zu leisten. Weiterlesen Zum Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August Was hilft gegen die Armut auf der Welt Wissenschaftler beschäftigen sich mit so
Die Vereinten Nationen - 75 Jahre Förderung von Menschen- rechten, Entwicklung und Freiheit Am 24. Oktober 2020 wird die Organisation der Vereinten Nationen 75 Jahre alt. Die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete UNO hat sich zum Ziel gesetzt, die nachfolgenden Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wie es in der Charta heißt. Eine Erklärung zum Gedenken an den 75. Jahrestag wurde im September bei der weitgehend virtuellen jährlichen Generalversammlung von allen 193 Mitgliedsstaaten verabschiedet. Die Erklärung enthält die dringliche Mahnung, die gesamte Menschheit müsse zusammenarbeiten, um die globalen Herausforderungen von der Pandemie über den Klimawandel bis hin zum Extremismus zu bewältigen. „Unsere Herausforderungen sind miteinander verbunden, und nur durch einen wiedererstarkten Multilateralismus können wir ihnen begegnen“, heißt es darin. Humanitäre Hilfe Das Kinder-Hilfswerk UNICEF ist die größte Kinderrechtsorganisation der Welt und leistet in 190 Ländern humanitäre Hilfe. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist der beste Partner, wenn es um den Schutz von Kinderrechten geht. UNICEF setzt sich international dafür ein, dass kein Kind hungern muss. UNICEF hilft in Afrika durch zahlreiche Hilfsprojekte, Kinder vor Krankheiten zu schützen und Mädchen und Jungen den Schulbesuch zu ermöglichen. Nach Konflikten und Naturkatastrophen leistet UNICEF schnelle Nothilfe. An der ETH Zürich: ein wegweisendes Projekt für Afrika Der afrikanische Kontinent ist entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung auf der ganzen Welt: Denn nirgends sonst wird die Bevölkerung in Zukunft so stark wachsen wie dort. Um die industrielle Entwicklung nachhaltig zu gestalten, sind qualifizierte Ingenieure gefragt. Ingenieure aus Afrika für Afrika. Vor diesem Hintergrund entwickelt die ETH Zürich zusammen mit der Ashesi-​Universität in Ghana und den Schweizer Unternehmen ABB, BarryCallebaut, Bühler, Lafarge-​Holcim und Nestlé einen neuen Master-​Studiengang für Studierende aus Subsahara-​Afrika. Dozierende von Ashesi und der ETH unterrichten jeweils im Tandem. Die ETH begleitet Ashesi dadurch im Aufbau ihres ersten Masterstudiengangs. Die Industrie- Partner unterstützen das zukunftsweisende Projekt nicht nur finanziell; es gibt Stipendien und lokale Praktikumsplätze für die berufliche Perspektive. Der gemeinsame Studiengang zum Mechatronik Master soll im Herbstsemester 2021 beginnen. Der Unterricht findet in Blöcken an der Ashesi-​Universität statt. Jedes Jahr sollen 25 bis 30 Studierende aus ganz Sub-​Sahara-Afrika mit dem Master beginnen. (Michael Walther, in: ETH News 12.Oktober 2020, adaptiert) 16.10.2020 Hände waschen! Wascht euch die Hände vor dem Essen, nach dem Toilettengang, und wenn ihr heimkommt das lernen bei uns schon die kleinen Kinder. Wascht euch die Hände, hütet euch vor Ansteckung, heißt es jetzt vor allem in Corona-Zeiten. Am heutigen 15. Oktober ist Welttag des Händewaschens. Seien wir dankbar, dass wir die Möglichkeiten haben, auf diese simple Weise für unsere Gesundheit zu sorgen. Viele Menschen weltweit können das nicht, weil der nächste Brunnen einige Stunden weit entfernt ist. Und die nötige Aufklärung fehlt ja auch. In Klologo wollen wir von Kekeli bald mit dem Aufstellen von mobilen Handwasch-Stationen am Gymnasium beginnen, damit die 500 Schüler/innen die Kultur des Händewaschens erlernen und möglichst als Multiplikatoren an Eltern und Geschwister weitergeben. So wollen wir die vielen Krankentage der Schulkinder vermindern. Gleichzeitig wollen wir eine Latrine mit sechs Kabinen aufstellen, damit Toiletten-Hygiene und Hand-Hygiene zusammenkommen. Dazu hoffen wir, von einer staatlichen Entwicklungshilfe-Organisation einen Zuschuss zu bekommen. Wir sind im Stadium der Antrags-Vorbereitung. Die Wasch-Stationen werden mit frischem Wasser aus unserem Brunnen gefüllt, die Seife kommt von Frauen aus dem Dorf, die sie selbst herstellen und dazu Kleinkredite von Kekeli in Anspruch nehmen können. Beim Aushub für die Latrine wird die Dorfbevölkerung mitgraben. So haben wir, wie bei allen unseren Projekten, die Begünstigten eingebunden und sind nicht anonyme Geber. 15.10.2020 Was der Friedensnobelpreis zeigt Oslo. Derzeit sind fast 690 Millionen Menschen unterernährt, und 144 Millionen Kinder sind ernährungsbedingt
wachstumsverzögert, heißt es im Welt Hunger Index 2020*. Am meisten betroffen sind Länder in Südasien und Sub-Sahara-Afrika. Die vier Hauptursachen für Hunger weltweit sind zu aller erst Armut, dann Lebensmittel- Knappheit wie in der Sahel Zone, gefolgt von Krieg und Konflikt; auf Rang vier kommt schon der Klimawandel. Die Bekämpfung des Hungers ist eines der 17 UN-Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung, die 2015 verabschiedet wurden. Das UN Welternährungsprogramm (World Food Programme, WFP) ist die weltweit größte humanitäre Organisation im Kampf gegen den Hunger. Der Friedensnobelpreis 2020 wurde dem WFP verliehen „für den Beitrag, in Konfliktgebieten die Friedens-Bedingungen zu verbessern und als treibende Kraft den Einsatz von Hunger als Waffe in Kriegs- und Konfliktgebieten zu verhindern“, heißt es in der offiziellen Presse- Erklärung. Dies zeigt, dass die Welt immer noch Organisationen wie das WFP braucht, dass wir noch weit entfernt sind von Zeil 1: Kein Hunger. Die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees traf auch auf Kritik: Besser sei es, die Länder, in denen Menschen Hungers sterben politisch und wirtschaftlich zu stabilisieren, statt den Hungernden Essen zu geben. Es braucht jedoch beides: die sofortige, direkte Hilfe, und auf lange Sicht natürlich die politische Arbeit, die die nötige Veränderung bringt. Die Covid- 19-Pandemie beeinträchtigt die Ernährungssicherheit vieler Menschen und wird sich voraussichtlich auch zukünftig negativ auswirken. *Der Welt Hunger Index 2020 spiegelt die Auswirkungen von Covid-19 auf Hunger und Unterernährung noch nicht wider. Gert Böhm zum 80. Geburtstag Wir gratulieren unserem Förderer Gert Böhm zum kürzlich gefeierten 80. Geburtstag. Der Jubilar, in Hof bekannt durch seine Mundart- Kolumne in der Lokalzeitung sowie weiter im Land bekannt durch seine Bücher, war in der Anfangsphase gleich mit uns begeistert von unserer Vereinsgründungs-Idee; mit seiner ideellen Unterstützung bekamen wir die ersten, wichtigen Kontakte zu Lokalpresse und Medien. Wir wünschen „dem Gert“ weiterhin so viel Lebensfreude und Energie! Das Vorstandsteam und die Mitglieder weiterlesen Neues vom Projekt Ausbildung: Die Schweißerlehre kann beginnen! Diese Nachricht mit Foto erhielt Michel, der Vorsitzende unseres Vereins, vor kurzem: Théo, der zukünftige Schweißer, dem wir die Ausbildung bezahlen, braucht ein Fahrrad, um zur Ausbildung zu kommen, täglich 30 Kilometer einfach! Das Fahrrad, auch aus Kekeli Mitteln erworben, wurde ihm nun vom ehrenwerten Dorfvorstand persönlich überreicht. Rechts die Tante des jungen Mannes. 29.09.2020 Hilfe gegen die Folgen des Klimawandels Afrikanische Regierungschefs begrüßten die (virtuelle) Eröffnung eines Regional-Büros von Global Center on Adaptation (GCA) am 16. September an der Zentrale der African Development Bank in Abidjan, Elfenbeinküste. Sie drückten die Hoffnung aus, dies werde die Bemühungen des Landes im Kampf gegen den Klimawandel und gegen seine Folgen unterstützen. Mehr als jede andere Region weltweit sei Sub- Sahara Afrika den Folgen des Klimawandels ausgeliefert, der Leben und Existenzgrundlagen vernichtet und Wirtschaftswachstum untergräbt, sagte bei der Eröffnung Kristalina Iwanowa Georgiewa, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Nach der gegenwärtigen Krise habe die Stärkung der Resilienz von Menschen und Volkwirtschaften im Kampf gegen den Klimawandel höchste Priorität. GCA Africa wird mit Partnern auf dem ganzen Kontinent zusammenarbeiten, um Maßnahmen zu beschleunigen, die afrikanische Gemeinden gegen die Folge des Klimawandels schützen. Dazu gehört nicht nur Wissenstransfer, sondern auch finanzielle Hilfe, um die in den meisten Fällen schon vor der Coronakrise angeschlagenen Volkswirtschaften zu stärken, unter anderem mit Hilfe von Schuldenerlass und Finanzierungshilfen. 25.09.2020 Mehr zum Global Center on Adaptation: https://gca.org Die Kekeli Kleinkredite Stand heute Der von Kekeli b e s t i m m t e Verwalter der Gelder meldete uns Mitte September den derzeitigen Stand: 88 Frauen und Männer haben inzwischen den Kredit in Höhe von 60 EUR erhalten; es gibt viel Interesse; eine Warteleiste besteht. Die Vergabe und auch die Verwendung der Gelder wird sehr transparent und zuverlässig verwaltet. 25.09.2020 Zuschuss für „Hygiene 3.0“ Wir haben in Klologo mit unseren Brunnenbohrungen für sauberes Wasser gesorgt (Hygiene 1.0) und mit dem Bau von Latrinen für hygienische Toiletten (Hygiene 2.0), im dritten Schritt ging es uns ums
Wir danken folgenden Firmen für Ihre großzügigen Spenden!
© Kekeli Togo e.V.

Aktuelles 2020

Die drei Auszubildenden Afi Julienne Blewoussi, Koffi Theo Agbekponou und Améyo Jeanna Gati.
(Foto: ETH Zürich)
Die Vereinten Nationen - 75 Jahre Förderung von Menschen-rechten, Entwicklung und Freiheit Am 24. Oktober 2020 wird die Organisation der Vereinten Nationen 75 Jahre alt. Die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete UNO hat sich zum Ziel gesetzt, die nachfolgenden Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wie es in der Charta heißt. Eine Erklärung zum Gedenken an den 75. Jahrestag wurde im September bei der weitgehend virtuellen jährlichen Generalversammlung von allen 193 Mitgliedsstaaten verabschiedet. Die Erklärung enthält die dringliche Mahnung, die gesamte Menschheit müsse zusammenarbeiten, um die globalen Herausforderungen von der Pandemie über den Klimawandel bis hin zum Extremismus zu bewältigen. „Unsere Herausforderungen sind miteinander verbunden, und nur durch einen wiedererstarkten Multilateralismus können wir ihnen begegnen“, heißt es darin. Humanitäre Hilfe Das Kinder-Hilfswerk UNICEF ist die größte Kinderrechtsorganisation der Welt und leistet in 190 Ländern humanitäre Hilfe. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist der beste Partner, wenn es um den Schutz von Kinderrechten geht. UNICEF setzt sich international dafür ein, dass kein Kind hungern muss. UNICEF hilft in Afrika durch zahlreiche Hilfsprojekte, Kinder vor Krankheiten zu schützen und Mädchen und Jungen den Schulbesuch zu ermöglichen. Nach Konflikten und Naturkatastrophen leistet UNICEF schnelle Nothilfe. An der ETH Zürich: ein wegweisendes Projekt für Afrika Der afrikanische Kontinent ist entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung auf der ganzen Welt: Denn nirgends sonst wird die Bevölkerung in Zukunft so stark wachsen wie dort. Um die industrielle Entwicklung nachhaltig zu gestalten, sind qualifizierte Ingenieure gefragt. Ingenieure aus Afrika für Afrika. Vor diesem Hintergrund entwickelt die ETH Zürich zusammen mit der Ashesi- ​Universität in Ghana und den Schweizer Unternehmen ABB, BarryCallebaut, Bühler, Lafarge-​Holcim und Nestlé einen neuen Master-​Studiengang für Studierende aus Subsahara-​Afrika. Dozierende von Ashesi und der ETH unterrichten jeweils im Tandem. Die ETH begleitet Ashesi dadurch im Aufbau ihres ersten Masterstudiengangs. Die Industrie-Partner unterstützen das zukunftsweisende Projekt nicht nur finanziell; es gibt Stipendien und lokale Praktikumsplätze für die berufliche Perspektive. Der gemeinsame Studiengang zum Mechatronik Master soll im Herbstsemester 2021 beginnen. Der Unterricht findet in Blöcken an der Ashesi-​Universität statt. Jedes Jahr sollen 25 bis 30 Studierende aus ganz Sub- ​Sahara-Afrika mit dem Master beginnen. (Michael Walther, in: ETH News 12.Oktober 2020, adaptiert) 16.10.2020 Hände waschen! Wascht euch die Hände vor dem Essen, nach dem Toilettengang, und wenn ihr heimkommt das lernen bei uns schon die kleinen Kinder. Wascht euch die Hände, hütet euch vor Ansteckung, heißt es jetzt vor allem in Corona-Zeiten. Am heutigen 15. Oktober ist Welttag des Händewaschens. Seien wir dankbar, dass wir die Möglichkeiten haben, auf diese simple Weise für unsere Gesundheit zu sorgen. Viele Menschen weltweit können das nicht, weil der nächste Brunnen einige Stunden weit entfernt ist. Und die nötige Aufklärung fehlt ja auch. In Klologo wollen wir von Kekeli bald mit dem Aufstellen von mobilen Handwasch-Stationen am Gymnasium beginnen, damit die 500 Schüler/innen die Kultur des Händewaschens erlernen und möglichst als Multiplikatoren an Eltern und Geschwister weitergeben. So wollen wir die vielen Krankentage der Schulkinder vermindern. Gleichzeitig wollen wir eine Latrine mit sechs Kabinen aufstellen, damit Toiletten-Hygiene und Hand-Hygiene zusammenkommen. Dazu hoffen wir, von einer staatlichen Entwicklgunshilfe-Organisation einen Zuschuss zu bekommen. Wir sind im Stadium der Antrags-Vorbereitung. Die Wasch-Stationen werden mit frischem Wasser aus unserem Brunnen gefüllt, die Seife kommt von Frauen aus dem Dorf, die sie selbst herstellen und dazu Kleinkredite von Kekeli in Anspruch nehmen können. Beim Aushub für die Latrine wird die Dorfbevölkerung mitgraben. So haben wir, wie bei allen unseren Projekten, die Begünstigten eingebunden und sind nicht anonyme Geber. 15.10.2020 Was der Friedensnobelpreis zeigt Oslo. Derzeit sind fast 690 Millionen Menschen unterernährt, und 144 Millionen Kinder sind ernährungsbedingt wachstumsverzögert, heißt es im Welt Hunger Index 2020*. Am meisten betroffen sind Länder in Südasien und Sub-Sahara-Afrika. Die vier Hauptursachen für Hunger weltweit sind zu aller erst Armut, dann Lebensmittel-Knappheit wie in der Sahel Zone, gefolgt von Krieg und Konflikt; auf Rang vier kommt schon der Klimawandel. Die Bekämpfung des Hungers ist eines der 17 UN-Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung, die 2015 verabschiedet wurden. Das UN Welternährungsprogramm (World Food Programme, WFP) ist die weltweit größte humanitäre Organisation im Kampf gegen den Hunger. Der Friedensnobelpreis 2020 wurde dem WFP verliehen „für den Beitrag, in Konfliktgebieten die Friedens-Bedingungen zu verbessern und als treibende Kraft den Einsatz von Hunger als Waffe in Kriegs- und Konfliktgebieten zu verhindern“, heißt es in der offiziellen Presse-Erklärung. Dies zeigt, dass die Welt immer noch Organisationen wie das WFP braucht, dass wir noch weit entfernt sind von Zeil 1: Kein Hunger. Die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees traf auch auf Kritik: Besser sei es, die Länder, in denen Menschen Hungers sterben politisch und wirtschaftlich zu stabilisieren, statt den Hungernden Essen zu geben. Es braucht jedoch beides: die sofortige, direkte Hilfe, und auf lange Sicht natürlich die politische Arbeit, die die nötige Veränderung bringt. Die Covid-19-Pandemie beeinträchtigt die Ernährungssicherheit vieler Menschen und wird sich voraussichtlich auch zukünftig negativ auswirken. *Der Welt Hunger Index 2020 spiegelt die Auswirkungen von Covid-19 auf Hunger und Unterernährung noch nicht wider. Gert Böhm zum 80. Geburtstag Wir gratulieren unserem Förderer Gert Böhm zum kürzlich gefeierten 80. Geburtstag. Der Jubilar, in Hof bekannt durch seine Mundart-Kolumne in der Lokalzeitung sowie weiter im Land bekannt durch seine Bücher, war in der Anfangsphase gleich mit uns begeistert von unserer Vereinsgründungs-Idee; mit seiner ideellen Unterstützung bekamen wir die ersten, wichtigen Kontakte zu Lokalpresse und Medien. Wir wünschen „dem Gert“ weiterhin so viel Lebensfreude und Energie! Das Vorstandsteam und die Mitglieder weiterlesen Neues vom Projekt Ausbildung: Die Schweißerlehre kann beginnen! Diese Nachricht mit Foto erhielt Michel, der Vorsitzende unseres Vereins, vor kurzem: Théo, der zukünftige Schweißer, dem wir die Ausbildung bezahlen, braucht ein Fahrrad, um zur Ausbildung zu kommen, täglich 30 Kilometer einfach! Das Fahrrad, auch aus Kekeli Mitteln erworben, wurde ihm nun vom ehrenwerten Dorfvorstand persönlich überreicht. Rechts die Tante des jungen Mannes. 29.09.2020 Hilfe gegen die Folgen des Klimawandels Afrikanische Regierungschefs begrüßten die (virtuelle) Eröffnung eines Regional-Büros von Global Center on Adaptation (GCA) am 16. September an der Zentrale der African Development Bank in Abidjan, Elfenbeinküste. Sie drückten die Hoffnung aus, dies werde die Bemühungen des Landes im Kampf gegen den Klimawandel und gegen seine Folgen unterstützen. Mehr als jede andere Region weltweit sei Sub-Sahara Afrika den Folgen des Klimawandels ausgeliefert, der Leben und Existenzgrundlagen vernichtet und Wirtschaftswachstum untergräbt, sagte bei der Eröffnung Kristalina Iwanowa Georgiewa, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Nach der gegenwärtigen Krise habe die Stärkung der Resilienz von Menschen und Volkwirtschaften im Kampf gegen den Klimawandel höchste Priorität. GCA Africa wird mit Partnern auf dem ganzen Kontinent zusammenarbeiten, um Maßnahmen zu beschleunigen, die afrikanische Gemeinden gegen die Folge des Klimawandels schützen. Dazu gehört nicht nur Wissenstransfer, sondern auch finanzielle Hilfe, um die in den meisten Fällen schon vor der Coronakrise angeschlagenen Volkswirtschaften zu stärken, unter anderem mit Hilfe von Schuldenerlass und Finanzierungshilfen. 25.09.2020 Mehr zum Global Center on Adaptation: https://gca.org Die Kekeli Kleinkredite – Stand heute Der von Kekeli bestimmte Verwalter der Gelder meldete uns Mitte September den derzeitigen Stand: 88 Frauen und Männer haben inzwischen den Kredit in Höhe von 60 EUR erhalten; es gibt viel Interesse; eine Warteleiste besteht. Die Vergabe und auch die Verwendung der Gelder wird sehr transparent und zuverlässig verwaltet. 25.09.2020 Zuschuss für „Hygiene 3.0“ Wir haben in Klologo mit unseren Brunnenbohrungen für sauberes Wasser gesorgt (Hygiene 1.0) und mit dem Bau von Latrinen für hygienische Toiletten (Hygiene 2.0), im dritten Schritt ging es uns ums Händewaschen. Gerade heutzutage wird ja überall zum Händewaschen ermahnt, um Ansteckungsgefahr zu vermeiden. Aber was nützt der Appell, wenn die Möglichkeiten fehlen? Für unser neues Projekt Hygiene 3.0 konnten wir „Apotheker helfen e.V.“ gewinnen, uns einen Zuschuss zu geben für die Installation von 40 mobilen Handwaschstationen in Klologo, verteilt auf wichtige Standorte wie Schule, Marktplatz, Kindergarten. Die Handwasch-Stationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie und anderer übertragbarer Krankheiten. 23.09.2020 Kindergartenausbau – alles im Plan Ein Update zum Projekt Kindergarten-Ausbau: Der Kindergarten-Erweiterungsbau mit überdachtem Spielplatz und Schlafgelegenheiten wird wie geplant zu Schuljahresbeginn eingeweiht; wegen COVID-19 wurde der Schuljahresbeginn allerdings auf Ende Oktober verschoben. Dann werden die zwei Rutschbahnen, das Karussell, der Sandkasten und die Schaukel für die Kleinen freigegeben. 25.09.2020 Für Mädchen Ein neues Projekt planen wir in enger Zusammenarbeit mit der französischen Association Kekeli: Wir wollen junge Mädchen vor ungewollten, frühen Schwangerschaften schützen: Sie brechen die Schule ab, erlernen keinen Beruf und sind in Gefahr, ohne Zukunftsperspektive ins Prekariat abzurutschen. Es ist unser Beitrag zum Thema Empowerment der Frauen. Dazu planen wir, ein örtliches Komitee einzurichten, das die Aufklärungsarbeit leistet, auch den Eltern gegenüber, und Teenagern beiderlei Geschlechts auch Verhütungsmittel bietet. Ziel ist, dass mehr Mädchen die Schule bis zum Abschluss machen die Schulabgangsquote wegen Schwangerschaft ist enorm hoch in ländlichen Gebieten in Togo. Die Zahl der „privaten“ Abtreibungen, die oft die Gesundheit der jungen Frauen gefährden, wird sich auch verringern. 25.09.2020 Weiße oder Schwarze? Gibt es nicht Ein Beitrag zur Rassismus Debatte Die brasilianische Künstlerin Angélica Dass, Jahrgang 1979, fotografiert seit einigen Jahren für ihr Langzeit-Projekt „HUMANAE“ Menschen aus aller Welt, um die Schönheit der verschiedenen Hautfarben zu feiern. Die Menschen nehmen freiwillig an ihrem Projekt teil. Die Hautfarbe gleicht sie mit dem Pantone Matching System ab, einem weltweit verbreiteten Farbschema. In der Hautfarbe des Fotografierten ist der Hintergrund des Bildes eingefärbt. Mehr dazu unter www.angelicadass.com/humanae-project Überraschung! Lebensmittelspende Viele kamen und packten mit an, um den Platz rund um den Kindergarten aufzuräumen; sie waren einem Aufruf gefolgt, der sich vor allem an die jungen, starken Teenager in Klologo wandte. Corona-bedingt lag das Terrain lange ungenutzt, so hatte sich einiges angesammelt, was der Wind angeweht hatte, und an der Baustelle zum Kindergartenausbau war auch noch etwas Baustellen-Abfall wegzuräumen. Es kamen, berichtet man uns aus Klologo, mehr junge Leute als erwartet, mehr sogar als beim Graben der Leitungen für den zweiten Brunnen. Es waren also neue Gesichter dabei, neue Familien, die sich aktiv einbrachten Weiterlesen Der 3. September – Tag der Freude Gleichzeitig mit den Lebensmittelspenden wurde aus dem Spendentopf von Kekeli Togo eine weitere Tranche für die Kekeli Mikrokredite ausbezahlt: 1000 000 F CFA (circa 1.500 EUR) können nun an weitere Bewohner von Klologo vergeben werden, die sich mit einem Zuschuss eine Existenz aufbauen oder die bestehende kleine Landwirtschaft etc. erweitern wollen. Weiterlesen Neues Kekeli Projekt: Ausbildung als Chance Junge Menschen ausbilden, ihnen eine Perspektive geben das ist das neue Projekt von Kekeli Togo. Auf diese Weise helfen wir, die Armut zu verringern, indem wir jungen, motivierten Menschen die realistische Möglichkeit eröffnen, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen und so auch einen Beitrag zur regionalen Wirtschaft zu leisten. Weiterlesen Zum Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August Was hilft gegen die Armut auf der Welt Wissenschaftler beschäftigen sich mit so interessanten Themen! Zum Beispiel damit, was nachweislich, überprüfbar und nachhaltig hilft gegen Armut. Die eine Intervention, die nachweislich immer hilft, die Armut zu verringern, ist bedingungsloser Geldtransfer. Hilft immer. Und zwar: je mehr Geld, desto besser. (GiveDirectly.com macht das seit vielen Jahren, mit Erfolg! Dort gibt man einzelnen Bedürftigen zum Beispiel in Afrika zwischen 400 und 1000 Dollar!) Nun ist bei vielen Spendern die Angst weitverbreitet, dass Geld, das ohne Bedingungen verteilt wird an Bedürftige, nicht zu dem gedachten Zweck verwendet wird. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass dem nicht so ist. Empowerment – ein Schritt aus der Armutsdepression Einen extra großen Vorteil hat die bedingungslose Gabe von Geld an Bedürftige: Sie erlaubt Empowerment, der/die Begünstigte kann selbst wählen, was mit dem Geld geschehen soll. Will er/sie die Familie besser ernähren? Die Hütte neu decken, den Verwandten helfen? Schulgeld zurücklegen für die Kinder? In die kleine Landwirtschaft investieren, eine zweite Kuh anschaffen? Geld vor Ort ausgeben lassen Geld, das lokal ausgegeben wird, hilft mehr Menschen als dem einen Menschen, der es ausgeben kann. Man spricht von Spill-Over-Effekt: Das Geld,
Die drei Auszubildenden Afi Julienne Blewoussi, Koffi Theo Agbekponou und Améyo Jeanna Gati.
Wir danken folgenden Firmen für Ihre großzügigen Spenden!
© Kekeli Togo e.V.

Aktuelles 2020

(Foto: ETH Zürich)