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News 2021

27.07.2021Die Projekte von Kekeli Togo in Klologo Stand. J uli 2021 Die Projekte von Kekeli Togo e.V. umfassen die Themen Armut, Gesundheit und Hygiene, Bildung und Empowerment von Mädchen und tragen zur schrittweisen Erreichung der UN-SDGs 1, 3, 4, 5, 6 und 7 bei. Unsere bisher realisierten Lösungen: Armut: Kekeli Togo half mit vielen Sachspenden aus Schuluniformen und Schulranzen vor allem. Unser Augenmerk liegt aber auf finanzieller Hilfe zur Verwirklichung der Projekte. Um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, wird lokal eingekauft. Wir legten einen Finanzfonds auf, damit Frauen in Klologo sich mit einem zinslosen Darlehen eine Existenz aufbauen können Schulung inklusive. Der Betrag von EUR 60 kam schon zirka 150 Begünstigten zugute. Wir übernahmen die Ausbildungskosten für acht Jugendliche, darunter einen Diplomlehrgang im medizinischen Bereich, spendeten vor Ort gekaufte Nähmaschine, Werkzeug und zwei Fahrräder für den Weg zur Ausbildung. Wir halfen im Corona-Sommer mit Hilfsgüterlieferungen (vor Ort gekaufte Lebensmittel und Masken). weiterlesen 27.07.2021 Wo kommt mein Essen her? Ziel 1 der 17 Sustainable Development Goals der United Nations, die bis zum Jahr 2030 (!) erreicht werden sollten, ist: keine Armut, Ziel zwei: kein Hunger. Mit beiden sieht es schlecht aus nach dem Pandemie-Jahr, das ja vor allem die armen Länder noch mehr in die Knie zwang. Mehr als 800 Millionen Menschen, fast alle in Asien und Afrika, hungern oder sind chronisch unterernährt. Grundübel ist, und war aber auch schon vor Corona, der Klimawandel. Was können wir dagegen tun? Uns klarmachen, dass wir mit unseren Konsum- und Essgewohnheiten beitragen zum Klimawandel. Aber das wissen wir ja schon. Nur, die Umsetzung fällt nicht so leicht. Fangen wir mit einem kleinen Schritt an: Achten wir mal darauf, wo unsere Lebensmittel herkommen! 16.07.2021 Stabile Tische fürs Mädchen-Haus, made in Klologo Die schönen Tische fürs Mädchen-Haus sind fertig, wie das Foto zeigt. Sie sind aus heimischem Teakholz, mit interessanter Maserung. Zehn stabile Tische und zwei Schreibtische haben die Schreiner aus Klologo gezimmert, unter ihnen Kodjo, der von Kekeli Togo unterstützte Schreiner-Lehrling. Auf diese Weise binden Kekeli Togo und der Projekt-Koordinator vor Ort die einheimische Bevölkerung in das Projekt ein. Die Schreiner werden natürlich bezahlt für ihre Leistung, das Geld aber bleibt im Dorf. Ebenso bei Bau-Projekten: Bei den Bauvorhaben von Kekeli Togo in Klologo ist Maßgabe, dass zu Handwerksarbeiten Handwerker aus dem Dorf zugezogen werden, die dann auch mit der weiteren Betreuung und Wartung betraut werden. 10.07.2021 Ohne Aufklärung geht es nicht… Klologo. Die Staatliche Familienplanung in Togo ATBEF (Association togolaise du bien- être familial) übernimmt die Sensibilisierung und Aufklärung der Bevölkerung von Klologo zum Thema Sexualität und Verhütung im Rahmen des Kekeli Togo Mädchen-Projektes, mit dem wir unter anderem den dort leider weit verbreiteten Frühschwangerschaften ein Ende bereiten wollen, die die Mädchen davon abhalten, einen Schulabschluss zu machen und aus der Armutsfalle zu entkommen. Sexualität und Verhütung sind absolute Tabu- Themen; die kompetente Beratung und Aufklärung der Leute von der ATBEF ist da sehr wichtig. Der Leiter der regionalen ATBEF- Stelle begleitet das Projekt federführend. Am 9. Juli fand das erste Aufklärungs-Seminar in Klologo statt. Zu den Bildern 09.07.2021 Rohbau fast fertig… Klologo. Das Sanitärgebäude für Mädchen eine wichtige Säule des Kekeli Togo Mädchen- Projektes ist fast fertig; die Fenster werden eingebaut, der Außenputz wird angebracht. Im September ist die große Einweihung geplant. Das Sanitärgebäude für Mädchen mit WCs und Duschen ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Mädchen in Klologo. Für diesen Teil des Mädchen-Projektes hat Kekeli Togo e.V. Fördermittel erhalten von der Conrad-Stiftung und von eudim. Ein Viertel der Gesamtsumme trägt der Verein aus Eigenmitteln. 09.07.2021 Die Verhütungsmittel sind da! Klologo . Es kann losgehen mit dem Kapitel „Aufklärung und Verhütung“ im Rahmen des Kekeli Togo Mädchenprojektes. Die staatliche Familienplanungsstelle hat die Verhütungsmittel übergeben, die für das Mädchenprojekt gekauft wurden. Der Verein Apotheker helfen hat uns die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt. Die hormonellen Verhütungsmittel sowie Kondome wurden übergeben an den Leiter (links) und die Hebamme (rechts) des Gesundheitszentrums in Klologo, und einige Vertreter von ATBEF kommen nach Klologo, um Seminare abzuhalten; die Hebamme der Polyclinique in Vogan wird die Hebamme in Klologo unterstützen, was die Aufklärung über Wirkung und Anwendung der hormonellen Kontrazeptiva betrifft. Olivier Kpakpa, der Leiter von ATBEF auf Distrikt- Ebene, wird das Projekt begleiten. Am 8. Juli wurde der erste Vortrag zur Aufklärung und Sensibilisierung gehalten. Das passt gut, denn die Schuljahres- Prüfungen sind vorbei. 09.07.2021 Die Bausteine werden geliefert… Klologo. Das ganze Dorf macht mit: Die Frauen von Klologo tragen die von den Männern handgefertigten Lehmziegel, die am Gymnasium gelagert waren, zur Baustelle zwischen Marktplatz und Grundschule hier entsteht die mit staatlichen Fördermitteln bezuschusste WC Anlage mit zwölf Kabinen. Die Frau des Chef du Village machte auch mit. Die Anlage wird den Schulkindern zugutekommen sowie den Frauen, die den Wochenmarkt beschicken oder besuchen. Uns haben die Fotos sehr beeindruckt. Es tut so gut, zu sehen, mit welchem Engagement die von uns angestoßenen und finanzierten Projekte in Klologo aufgenommen werden. Wir sehen mit Respekt, welche Mühen die Frauen beim Schleppen der großen Lehmziegel auf sich nehmen: Manche haben das Kleinkind auf dem Rücken, die Wanne mit den Ziegeln auf dem Kopf – Respekt! Hier ein Kommentar von Séraphin, dem Projekt-Koordinator in Klologo; er schrieb an Michel Frenzel-Assih: „Ganz ehrlich, die heute geleistete Gemeinschaftsarbeit ist beispiellos seit den 1990er Jahren. Sowohl die Männer als auch die Frauen kamen in Scharen herbei. Die Männer trotzten dem Hunger und waren fest entschlossen, die Aushubarbeiten zu beenden. Da ich besorgt war, bot uns der Schulleiter der Grundschule zwei Liter Sodabi (ein Schnaps, der aus Plamen gebrannt wird) an, um uns Mut zu machen. Der Chef du Village und ich hatten zunächst einen Liter Sodabi angeboten, um sie in ihrer Begeisterung zu stärken. Die Frauen ihrerseits waren fröhlich bei der Arbeit mit den Ziegeln. Endlich sind die Erdarbeiten vorbei. Viele Ziegelsteine sind in den nächsten Tagen noch zu holen.“ zu den Bildern 02.07.2021 Es geht los! In Klologo beginnt der Aushub für die WC- Anlage zwischen Grundschule und Marktplatz; die Dorfbevölkerung hilft. Die Schulkinder und die Frauen, die am Wochenmarkt arbeiten oder einkaufen, werden die Toiletten und die Waschbecken ab September nützen können. Für die Anlage mit zwölf Kabinen mit Wasserspülung hat Kekeli Togo staatliche Förderung in Höhe von 75 % der Baukosten erhalten. Ein modernes, umweltfreundliches Latrinensystem verwandelt Feststoffe in Dünger; die Leerung der Versitzgrube entfällt damit, und der Aushub muss weniger tief gegraben werden. 26.06.2021 Michel Frenzel-Assih für sein Engagement geehrt Plauen/Hof. Mit einem Social Award ehrt der Rotary Club Vogtland Schloss Voigtsberg jedes Jahr die „stillen Helden des Vogtlandes“ Menschen, die sich sozial engagieren. Der Hofer Verein Kekeli Togo e.V. wurde eingeladen, sich zu bewerben; der Vorsitzende Michel Frenzel-Assih wurde als einer von vier Preisträgern ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 23. Juni im Rathaus von Plauen konnte der Vereinsvorsitzende den Preis in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen. Das Geld fließt in das Kekeli Togo Mädchenprojekt. Unter anderem sollen davon Sport- und Gymnastikgeräte für die Mädchen in Klologo angeschafft werden. Ein „Mädchenhaus“ als Treffpunkt und Schulungsort hat der Verein renovieren und ausbauen lassen. Das Mädchenhaus und die Sanitäranlage für Mädchen mit Duschen werden im September eingeweiht. 19.06.2021 Juneteenth jetzt
offizieller Feiertag Am 19. Juni 1865 endete offiziell die Sklaverei in den Vereinigten Staaten; versklavte Menschen waren zwei Monate nach dem Sieg des Nordens gegen den Süden im Bürgerkrieg um die Sklaverei frei: Die Konföderierten Staaten im Süden wollten die Sklaverei erhalten. Der Tag, genannt "Juneteenth" (kurz für June the nineteenth), wurde inoffiziell in den USA gefeiert. Nun, am 15. Juni 2021, unterzeichnete Präsident Biden ein Gesetz, das den Juneteenth als Bundesfeiertag einführt. Der Juneteenth wird als eine angemessene Art und Weise angesehen, das erfolgreiche Ende des Krieges zu feiern, bei dem es um die Abschaffung der Sklaverei ging. Erinnern wir uns, dass die meisten Sklaven aus Westafrika verschleppt wurden also auch aus Togo, dem Land, dem unsere Projekte gelten. Quelle: The Washington Post, 18. Juni 2021 10.06.2021 Nachrichten aus Klologo Azoli yéyé, der neue Weg, heißt das Mädchenhaus, das jetzt bald genützt werden kann. Es wurde an die Stromversorgung angeschlossen. Handwerker aus dem Dorf haben die Arbeiten erledigt. Und die 32 Stühle aus Kunststoff sind gekauft, die für Versammlungen, Schulungen und dergleichen gebraucht werden. Unsere Partner in Klologo gehen gut mit den Spendengeldern um: Sie konnten einen Preisnachlass aushandeln. Es sind ja Riesenbeträge, mit denen man in Togo und anderen ehemaligen französischen Kolonien rechnet: 180.000 F CFA kosteten die Stühle das sind umgerechnet circa 270 Euro. (Faustregel, um den ungefähren Euro-Betrag zu erhalten: Den F CFA Betrag um drei Nullen kürzen, dann geteilt durch zwei, mal drei. F CFA bedeutet heute: Francs - Communauté Française d’Afrique; früher hieß es: Colonies Françaises d’Afrique. Die Kolonien hat man durch die Gemeinschaft (communauté) ersetzt. Die UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest Africaine, die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion) ist dabei, den F CFA durch eine neue gemeinsame Währung, den Eco, zu ersetzen. Der wieder, wie der F CFA, an den Euro gekoppelt ist. Das sollte im Juli 2020 passieren, fiel aber der Pandemie-Situation zum Opfer. Togo ist Mitglied der UEMOA. Solidarität „Der neue Weg“ das ist der Weg des Selbstbewusstseins, der Selbstbestimmung, des Zusammenhaltes, der Weg zum schulischen Erfolg, den die Mädchen durch das Kekeli Mädchenprojekt nun gehen. Zusammenhalt und Solidarität herrschen neu auch unter den sieben von Kekeli Togo ausgebildeten Handwerkern: Kodjo, der angehende Schreiner, mit 24 Jahren der Älteste, kümmert sich um die Jüngeren. Wenn es Probleme z.B. in der Ausbildung gibt, können sie sich an ihn wenden; er hat pädagogische Erfahrung durch eine Zeit als Aushilfelehrer. Die Gruppe trifft sich nun regelmäßig. Binden Tausend waschbare Binden, Teil unseres Mädchenprojektes, sind auf dem Weg nach Klologo. Jedes der Mädchen unserer Zielgruppe circa 250 bekommt einen Basis- Satz Binden. Der Transportkarton wurde in Hof abgeholt und nach Düsseldorf gebracht, dort wird er in einem Container konsolidiert, nach Rotterdam gebracht. Von der Einschiffung bis Ankunft in Lomé ist das Stückgut vier Wochen unterwegs. Dann geht es per LKW nach Klologo. Die Transportkosten waren 100 Euro; der Preis variiert je nach Größe des Kartons. Genäht wurden die Binden, wie auch in der Lokal-Presse berichtet, von Frauen aus unserer Region und von zwei Firmen, eine weitere örtliche Firma spendete Material. Wir versuchen, mit unseren Projekten immer wieder in die Presse zu kommen das gibt uns mehr Bekanntheit. Aufgrund der Artikel über die Binden konnten wir eine Menge von Spenden verzeichnen! Spenden Aus unseren eigenen Reihen kamen auch wieder extra Geld-Spenden herein: Zwei Schneiderinnen aus der Gruppe können sich über Spenden freuen, die ihnen erlauben, eine Nähmaschine anzuschaffen. Und Madeleine, die Leiterin des CPPJF, des Komitees zur Förderung und zum Schutz der jungen Mädchen, bekommt einen neuen Laptop. Es ist ja unsere Politik, so viel wie möglich vor Ort kaufen zu lassen, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Eine weitere größere Spende erreichte uns für die Einrichtung des Mädchenhauses: Mit dem Geld bekommt das Mädchenhaus eine WLAN-Anbindung. Fördermittel Mit Hilfe von Fördermitteln das geht über Anträge, in denen wir das jeweilige Projekt, die Zielgruppe und die erwünschten Auswirkungen vorstellen konnten wir zwei Bau-Projekte in Angriff nehmen; im Allgemeinen tragen wir als Verein circa 25 Prozent der Baukosten. Für das Sanitärgebäude, das im Bau ist, haben wir Förderung erhalten von der Conrad-Stiftung und von eudim; für die WC-Anlage, die bald entsteht, bekamen wir Förderung vom Bayerischen Staat. Für die Verhütungsmittel im Rahmen des Mädchenprojektes hat uns „Apotheker Helfen“ wieder unterstützt; von ihnen haben wir auch schon Zuschüsse erhalten für unsere tragbaren Handwasch- Stationen. Preisgeld Daumen halten bitte: Die Rotarier Vogtland haben auch 2020 den „Heimliche Helden des Vogtlands“ Preis ausgelobt. Wir sind mit der Beschreibung der Aktivitäten unseres Vorsitzenden und unserer Projekte unter die ersten drei gekommen, haben also Aussicht auf entweder 500, 1000 oder erster Preis 2000 Euro! Das wird bei einem kleinen Festakt in Plauen am 23. Juni bekanntgegeben. Wir werden berichten. 02.06.2021 Bravo, Kinder! Haltet durch! In Deutschland, den USA, in China und vielen weiteren Ländern wird am 1. Juni der internationale Kindertag gefeiert. (Daneben gibt es den Weltkindertag am 20. September, der von den Vereinten Nationen eingeführt wurde, um weltweit auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen.) Der internationale Kindertag will die Kinder feiern und ihre Bedürfnisse ins öffentliche Bewusstsein rücken. Zum zweiten Mal findet der Kindertag nun unter Corona-Bedingungen statt. Also mit den nun schon gewohnten Einschränkungen. Diese Corona-Monate, was für eine schwierige und unnatürliche Phase im Leben eines Kindes! Es entgeht den Kindern so vieles! Die Kinder leiden sehr unter den extremen Kontaktbeschränkungen. Das meistern sie gut! Nehmen wir den heutigen Kindertag doch als Anlass, den Kindern mal ein lautes «Bravo, gut gemacht» zuzurufen! Und ein «Haltet gut durch!» Feiern wir die Kinder auch ohne großes Fest, begegnen wir den Kindern in unserem Leben, in der Nachbarschaft, im Supermarkt, in Bus und Bahn freundlich belohnen wir sie mit einem Lächeln! 25.05.2021 „Unsere“ Mädchen selbstbewusst Klologo. Etwas Besonderes war die Eingangshymne zum Gottesdi enst am Pfingstsonntag: Mit einer kleinen, feierlichen Choreographie begleiteten Mädchen den Gesang. Das kurze Video bekamen wir von der Leiterin des Komitees, das sich im Rahmen des Kekeli Togo Mädchen-Projektes um die Förderung der Mädchen im Teenager-Alter kümmert. Als Beweis dafür, dass das Selbstbewusstsein der Mädchen schon gestiegen ist; sie zeigen Initiative und gestalten das Leben der Gemeinde mit. 25.05.2021 Malaria? Nicht in Klologo Klologo. In Togo zählt Malaria immer noch zu einer der Hauptursachen von Todesfällen bei Kindern unter fünf Jahren. Aus Anlass des Weltmalariatages am 25. April haben wir in Klologo nachgefragt, wie die Situation dort ist. Die Antwort der Verantwortlichen am Gesundheitszentrum im Ort, das von „Médecins d’Afrique“, einer NGO, geleitet wird, ist sehr erfreulich: Klologo und Umgebung sind praktisch malaria-frei. Die Präventionsmaßnahmen wie die Beseitigung von potenziellen Brutstätten der Anopheles-Mücke in der Nähe der Häuser und der nächtliche Schutz durch Moskitonetze werden durchgehend gut eingehalten, Schwangere werden prophylaktisch gegen Malaria behandelt, Kinder, die Fieber haben, werden auf Malaria getestet. Wer bedürftig ist, bekommt das dauerhaft mit Insektizid- imprägnierte Moskito-Netz kostenlos. 25.05.2021 Das Sanitärgebäude f ür die Mädchen ist im Bau Klologo. Am 11. März wurde der Vertrag unterzeichnet (siehe Foto), im April wurde mit dem Bau begonnen: das Sanitärgebäude für Mädchen nimmt Form an. Im Rahmen des Mädchenprojektes baut Kekeli Togo mit dem Partner in Klologo, dem Dorf- Entwicklungsverein CVD, eine Toiletten-Anlage mit modernen WCs und Duschen für die Schülerinnen der Mittelschule und des Gymnasiums in Klologo. Das Mädchen-Projekt wird ehrenamtlich getragen vom Komitee zur Förderung und Unterstützung der Mädchen in Klologo (CPPJF). Auf dem Foto, von links nach rechts: Der Chef du Village R. Gati IV, die Vorsitzende des CPPJF Madeleine Atoukouvi, der Vorsitzende des CVD Nicola Hoinsoude und Architekt Chris Atakpa. 15.05.2021 Mädchen in ärmeren L ändern fördern London . Weltweit hat die Corona-Krise sich nachteilig auf die Bildung ausgewirkt, und in armen Ländern speziell auf die Bildung von Mädchen. Dem soll entgegengewirkt werden. Die Bildung von Mädchen voranzutreiben ist ein Ziel der G-7: Bis 2026 sollen weitere 40 Millionen Mädchen in armen Ländern eine Schule besuchen können, heißt es in dem 87- Punkte Kommuniqué zum Abschluss des Treffens, das Anfang Mai in London stattfand. Ein weiteres Ziel: Die Zahl der Mädchen, die im Alter von zehn Jahren oder bei Schulabschluss lesen können, soll um 20 Millionen erhöht werden. «Wir bekräftigen, dass Bildung ein grundlegendes Menschenrecht und ein Fundament für die Gleichstellung der Geschlechter und die Verringerung der Armut ist», heißt es in der Erklärung. Die G-7, das sind die sieben wirtschaftsstarken westlichen Demokratien Großbritannien, Deutschland, USA, Frankreich, Italien, Kanada und Japan. Die Außenminister und Entwicklungsminister dieser Länder hatten sich persönlich getroffen, nicht online. Zu einem weiteren Treffen im Herbst sind auch Außenminister aus Afrika eingeladen. (Die Abschlusserklärung: w o v o / - - - communique-london-5-may-2021
09.05.2021 Herzlichen Glückwunsch zum Muttertag Ein Jahr nach der Ausrufung der Pandemie sind die Auswirkungen der Veränderungen im Welthandel, in der Gesellschaft, am Arbeitsplatz und im Familienleben immer noch spürbar - und Frauen auf der ganzen Welt, und insbesondere Mütter, tragen die größte Last. Das Leben von Frauen und Müttern ist durch die unverhältnismäßigen Auswirkungen des Corona-Virus auf Frauen, und noch mehr auf Frauen of Color, stärker beeinträchtigt worden als das Leben von Männern. Der Muttertag ist ein guter Moment, um allen Müttern auf der Welt zu danken, den frischgebackenen Müttern mit ihren Neugeborenen, den Müttern von Kleinkindern, von Schulkindern, von Teenagern, den berufstätigen Müttern - überall, egal unter welchen Umständen, tun Mütter ihr Bestes, um Haushalt, Arbeit und Familienleben zu organisieren und ihren Kindern die Türen zu einer strahlenden Zukunft zu schaffen oder offen zu halten. Mögen sie alle den Respekt und die Dankbarkeit, die Liebe und Bewunderung bekommen, die sie verdienen! Mögen sie alle Freude an ihrer Mutterschaft empfinden dürfen, trotz aller Schwierigkeiten, die die Pandemie mit sich gebracht hat. 07.05.2021 Joseph Akoété zum Gedenken Kekeli Togo trauert um Joseph Akoété, der am 7. Mai im Alter von 35 Jahren starb. Nach einer Verletzung am Fuß, die zu einer Sepsis führte, musste er zweimal an der Milz operiert werden. Es schien ihm nach drei Wochen stationärer Behandlung wieder gut zu gehen, doch dann ergaben sich Komplikationen, denen er schließlich erlag. Man hatte alles getan, um sein Leben zu retten; zuletzt wurde er an der privaten Amerikanischen Klinik behandelt. Joseph Akoété war von Beruf Chauffeur und viel für Kekeli unterwegs, in vielen Fällen auch als Kurier. Wir haben uns immer ganz auf ihn verlassen können. Die Kekeli Delegation, die im Januar 2020 zur Brunneneinweihung nach Klologo kam, kennt ihn gut seine gute Laune war immer eine Wohltat. Sein Spitzname bei uns war „Mr. Alles-Klar“, denn bei allem, was man von ihm wollte, sagte er immer, auf Deutsch: Alles klar! Wir sind sehr bestürzt und traurig über diesen tragischen, frühen Tod; unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden. Ihnen allen wird er schmerzlich fehlen; er wird auch uns fehlen! Wir werden ihn nicht vergessen und sein Andenken immer in Ehren halten. 05.05.2021 Zwischen zwei und neun Generationen... Dass die Jungen aufsteigen - das ist der Traum der meisten Eltern: zu sehen, dass es ihren Kindern besser geht als ihnen selbst, dass sie mehr Geld verdienen, ein besseres Leben führen, während sie die soziale Leiter hinaufsteigen. Aber es dauert seine Zeit, bis jemand von einer gesellschaftlichen Schicht oder Klasse in die nächste aufsteigt. Es kann sogar enorm lange dauern: In Südafrika, Kolumbien, Brasilien zum Beispiel dauert es neun Generationen, um vom unteren Einkommen zum mittleren Einkommen und damit zur Mittelschicht aufzusteigen! In Dänemark dagegen dauert es im Durchschnitt nur etwa zwei Generationen, in Großbritannien und den USA laut Internationalem Währungsfonds immerhin noch fünf. Chancengleichheit? Nicht wirklich In den meisten Ländern werden Jungen mehr Chancen eingeräumt als Mädchen oder Minderheiten (beiderlei Geschlechts). Auch Kinder, die aus armen Verhältnissen stammen oder in ärmliche Gegenden hineingeboren werden, sind in Sachen Chancen benachteiligt. Was für eine Verschwendung von Talenten! Die Zahl der talentierten jungen Menschen, die unentdeckt bleiben, die ihr Potenzial nicht ausschöpfen können, weil ihnen nie Aufstiegschancen geboten wurden, muss immens sein! Und alles hängt letztlich von den finanziellen Mitteln ab, die zur Verfügung stehen - von der Familie, der Nachbarschaft, der regionalen oder staatlichen Regierung und von NGOs. Was wir tun können Was können wir als Einzelne tun? Was kann unsere Firma tun, unser Sportverein, unsere soziale Clique? Es gibt Möglichkeiten, direkt zu helfen: Wir können ehrenamtlich Nachhilfe und Sprachunterricht für junge Ausländer geben, wir können mit Einwandererkindern lesen... Oder wir können spenden - an Organisationen, die sich um Kinder, Minderheiten, die Zurückgebliebenen kümmern. Wir von Kekeli kümmern uns um die Mädchen und auch um alle Kinder in Klologo - um ihnen Wege aus der Armut in eine gute Zukunft zu bieten, in der sie ihr Potenzial ausschöpfen können. Damit keine Talente mehr vergeudet werden. 28.04.2021 27. April ist U nabhängigkeitstag Am 27. April 2021 feierte die Republik Togo ihren 61. Geburtstag. Togo war von 1885 bis zum ersten Weltkrieg die deutsche Kolonie Togoland. Danach wurde das Gebiet zwischen Frankreich und Großbritannien aufgeteilt (French Togoland, British Togoland) und später bis zu seiner Unabhängigkeit am 27. April 1960 von Frankreich verwaltet. Der 27. April ist seitdem offizieller Feiertag in Togo und wird mit einem Militär-Aufmarsch und feierlichen Reden begangen. 26.04.2021 25. April Weltmalariatag Dr. Matshidiso Moeti, (Foto), WHO- Regionaldirektorin für Afrika, sagt in ihrer Botschaft zum Welt- Malaria-Tag 2021: „Heute ist Welt-Malaria-Tag 2021, und wir trauern um die 384.000 vermeidbaren Malaria- Todesfälle in der WHO- Region Afrika im Jahr 2020.“ Über 90 Prozent der jährlichen Malaria-Todesfälle entfallen auf afrikanische Länder. Trotz großer Fortschritte in der Malaria-Bekämpfung in der Region. Im Jahr 2019 besaßen nur zwei Drittel der Malaria- gefährdeten Haushalte ein mit Insektiziden behandeltes Mückennetz; fast 50 Prozent der Kleinkinder schliefen ohne Netz. Und nur zwei Drittel der Kinder, die mit Fieber zum Arzt kamen, wurden, wie von der WHO gefordert, auf Malaria getestet. Nur ein Drittel der schwangeren Frauen erhielt die erforderliche Dosis einer Präventiv-Behandlung; so wurden in 33 afrikanischen Ländern insgesamt 11,6 Millionen Fälle von Malaria bei Schwangeren und 822.000 Säuglinge mit niedrigem Geburtsgewicht gemeldet. Noch dazu beeinträchtigen Resistenzen die Wirksamkeit von Insektiziden und Medikamenten. Es gibt einen Malaria-Impfstoff; er wird derzeit von der WHO in einem Pilotprojekt in den Ländern Malawi, Ghana und Kenia eingesetzt; bis 2022 sollen 720.000 Kinder geimpft sein. Dann wird ausgewertet, ob das Vakzin tauglich ist für großflächige Immunisierung. 22.04.2021 Der 22. April ist Tag der Erde "Restore our Earth" ist das d i e s j ä h r i g e o f f i z i e l l e Motto, das sich auf n a t ü r l i c h e P r o z e s s e , neue grüne Technologien und innovatives Denken konzentriert, die die Ökosysteme der Welt wiederherstellen können. Das Motto betont, dass wir dem Klimawandel nicht hilflos gegenüberstehen. "Es liegt an jedem einzelnen von uns, unsere Erde wiederherzustellen, nicht nur, weil uns die natürliche Welt am Herzen liegt, sondern weil wir auf ihr leben. Wir alle brauchen eine gesunde Erde, um unsere Arbeit, unseren Lebensunterhalt, unsere Gesundheit, unser Überleben und unser Glück zu sichern. Ein gesunder Planet ist keine Option - er ist eine Notwendigkeit", heißt es auf der offiziellen Website Earthday.org. Der Tag der Erde wird seit 1970 begangen. 17.04.2021 Eine beeindruckende Welle der Hilfsbereitschaft Bad Steben. Waschbare Damenbinden was für ein Thema! Aber in Klologo, einem Dorf in Togo, sind sie ein Glücksfall: Denn die Mädchen können dann auch während ihrer „Tage“ in die Schule gehen! Wenn es keine Hygieneartikel für Frauen gibt, spricht man von Periodenarmut das benachteiligt die Frauen und grenzt sie vom „normalen“ Leben aus. Kekeli Togo hat das Thema Periodenarmut in seinem Mädchenprojekt angesprochen. Und Berichte über das Projekt in der Lokalpresse und auch durch den Vorsitzenden des Vereins Kossih Michel Frenzel-Assih, der in Bad Steben als Physiotherapeut und Osteopath arbeitet, fielen auf fruchtbaren Boden; eine Welle der Hilfsbereitschaft hat gerade dieser Punkt in Bad Steben und Umgebung ausgelöst. „Als Frau kann man das gar nicht fassen!“, sagt Romy Feiler, „es tut so gut, zu helfen!“ „Da muss man doch helfen!“, war auch die spontane Reaktion von Angelika Müller, und auch für Yvonne Blumenstein galt: „Wo ich helfen kann, helfe ich!“ Ihre Freundinnen Elisabeth Ludwig-Dresch und Kathrin Ellner sowie zwei weitere Unterstützerinnen, die anonym blieben wollen, waren gleich mit von der Partie: „Überreden musste man niemanden.“ Nähen – für die Mädchen in Klologo Und so nähen die Frauen nun Damenbinden. Mit Stoffen, die gespendet wurden, zum Beispiel von Monika Franz, wie Angelika Müller berichtet. Sie und ihre Freundinnen Margit Drechsel, Herta Stöcker und Renate Möllinger haben schon über 700 Binden gefertigt mit französischer Anleitung zum Nachschneidern. Und in unterschiedlichen Farben eingefasst: „Damit die Töchter einer Familie ihre Binden auseinanderhalten können.“ Bei Romy Feiler sind die Freundinnen Antje Kunstmann aus Oldenburg und Claudia Köhler mit ins Binden-Nähen eingestiegen. Yvonne Blumenstein hat die Organisation der Materialbeschaffung und das Zuschneiden übernommen. Als gelernte Bekleidungs- technische Assistentin hat Romy Feiler einen vereinfachten Schnitt gefertigt, der mit den Binden dann nach Togo geht. Einige junge Mädchen in Klologo, die derzeit auf Kosten von Kekeli Togo ausgebildet werden, sollen dann die Binden für die Frauen im Dorf nähen und sich so eine kleine Existenz aufbauen. Anhand der Muster, die jetzt aus Bad Steben kommen. Inzwischen ist auch die Bad Stebener Konfektions-Firma Sommermann mit an Bord: Auch hier werden Damenbinden genäht für Klologo. Die Frauen sind mit großer Freude und Begeisterung dabei. „Wir freuen uns beim
Wir danken für Ihre Unterstützung!
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(action medeor)
( Von links: Landrat Rolf Keil, Ulrich Spacke vom Rotary Club Vogtland, Petra Frenzel (2. Vorsitzende Kekeli Togo e.V.), Michel Frenzel-Assih (Vorsitzender), Schatzmeisterin Carmen Steinhäußer, sowie der Präsident des Rotary Clubs Vogtland, Ralf Schmidt. Foto: privat)
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27.07.2021Die Projekte von Kekeli Togo in Klologo Stand J uli 2021 Die Projekte von Kekeli Togo e.V. umfassen die Themen Armut, Gesundheit und Hygiene, Bildung und Empowerment von Mädchen und tragen zur schrittweisen Erreichung der UN-SDGs 1, 3, 4, 5, 6 und 7 bei. Unsere bisher realisierten Lösungen: Armut: Kekeli Togo half mit vielen Sachspenden aus Schuluniformen und Schulranzen vor allem. Unser Augenmerk liegt aber auf finanzieller Hilfe zur Verwirklichung der Projekte. Um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, wird lokal eingekauft. Wir legten einen Finanzfonds auf, damit Frauen in Klologo sich mit einem zinslosen Darlehen eine Existenz aufbauen können Schulung inklusive. Der Betrag von EUR 60 kam schon zirka 150 Begünstigten zugute. Wir übernahmen die Ausbildungskosten für acht Jugendliche, darunter einen Diplomlehrgang im medizinischen Bereich, spendeten vor Ort gekaufte Nähmaschine, Werkzeug und zwei Fahrräder für den Weg zur Ausbildung. Wir halfen im Corona-Sommer mit Hilfsgüterlieferungen (vor Ort gekaufte Lebensmittel und Masken). weiterlesen 27.07.2021 Wo kommt mein Essen her? Ziel 1 der 17 Sustainable Development Goals der United Nations, die bis zum Jahr 2030 (!) erreicht werden sollten, ist: keine Armut, Ziel zwei: kein Hunger. Mit beiden sieht es schlecht aus nach dem Pandemie-Jahr, das ja vor allem die armen Länder noch mehr in die Knie zwang. Mehr als 800 Millionen Menschen, fast alle in Asien und Afrika, hungern oder sind chronisch unterernährt. Grundübel ist, und war aber auch schon vor Corona, der Klimawandel. Was können wir dagegen tun? Uns klarmachen, dass wir mit unseren Konsum- und Essgewohnheiten beitragen zum Klimawandel. Aber das wissen wir ja schon. Nur, die Umsetzung fällt nicht so leicht. Fangen wir mit einem kleinen Schritt an: Achten wir mal darauf, wo unsere Lebensmittel herkommen! 16.07.2021 Stabile Tische fürs Mädchen-Haus, made in Klologo Die schönen Tische fürs Mädchen-Haus sind fertig, wie das Foto zeigt. Sie sind aus heimischem Teakholz, mit interessanter Maserung. Zehn stabile Tische und zwei Schreibtische haben die Schreiner aus Klologo gezimmert, unter ihnen Kodjo, der von Kekeli Togo unterstützte Schreiner-Lehrling. Auf diese Weise binden Kekeli Togo und der Projekt-Koordinator vor Ort die einheimische Bevölkerung in das Projekt ein. Die Schreiner werden natürlich bezahlt für ihre Leistung, das Geld aber bleibt im Dorf. Ebenso bei Bau-Projekten: Bei den Bauvorhaben von Kekeli Togo in Klologo ist Maßgabe, dass zu Handwerksarbeiten Handwerker aus dem Dorf zugezogen werden, die dann auch mit der weiteren Betreuung und Wartung betraut werden. 10.07.2021 Ohne Aufklärung geht es nicht… Klologo. Die Staatliche Familienplanung in Togo ATBEF (Association togolaise du bien-être familial) übernimmt die Sensibilisierung und Aufklärung der Bevölkerung von Klologo zum Thema Sexualität und Verhütung im Rahmen des Kekeli Togo Mädchen-Projektes, mit dem wir unter anderem den dort leider weit verbreiteten Frühschwangerschaften ein Ende bereiten wollen, die die Mädchen davon abhalten, einen Schulabschluss zu machen und aus der Armutsfalle zu entkommen. Sexualität und Verhütung sind absolute Tabu-Themen; die kompetente Beratung und Aufklärung der Leute von der ATBEF ist da sehr wichtig. Der Leiter der regionalen ATBEF-Stelle begleitet das Projekt federführend. Am 9. Juli fand das erste Aufklärungs-Seminar in Klologo statt. Zu den Bildern 09.07.2021 Rohbau fast fertig… Klologo. Das Sanitärgebäude für Mädchen eine wichtige Säule des Kekeli Togo Mädchen-Projektes ist fast fertig; die Fenster werden eingebaut, der Außenputz wird angebracht. Im September ist die große Einweihung geplant. Das Sanitärgebäude für Mädchen mit WCs und Duschen ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Mädchen in Klologo. Für diesen Teil des Mädchen- Projektes hat Kekeli Togo e.V. Fördermittel erhalten von der Conrad-Stiftung und von eudim. Ein Viertel der Gesamtsumme trägt der Verein aus Eigenmitteln. 09.07.2021 Die Verhütungsmittel sind da! Klologo . Es kann losgehen mit dem Kapitel „Aufklärung und Verhütung“ im Rahmen des Kekeli Togo Mädchenprojektes. Die s t a a t l i c h e Familienplanungsstelle hat die Verhütungsmittel übergeben, die für das Mädchenprojekt gekauft wurden. Der Verein Apotheker helfen hat uns die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt. Die hormonellen Verhütungsmittel sowie Kondome wurden übergeben an den Leiter (links) und die Hebamme (rechts) des Gesundheitszentrums in Klologo, und einige Vertreter von ATBEF kommen nach Klologo, um Seminare abzuhalten; die Hebamme der Polyclinique in Vogan wird die Hebamme in Klologo unterstützen, was die Aufklärung über Wirkung und Anwendung der hormonellen Kontrazeptiva betrifft. Olivier Kpakpa, der Leiter von ATBEF auf Distrikt-Ebene, wird das Projekt begleiten. Am 8. Juli wurde der erste Vortrag zur Aufklärung und Sensibilisierung gehalten. Das passt gut, denn die Schuljahres-Prüfungen sind vorbei. 09.07.2021 Die Bausteine werden geliefert… Klologo. Das ganze Dorf macht mit: Die Frauen von Klologo tragen die von den Männern handgefertigten Lehmziegel, die am Gymnasium gelagert waren, zur Baustelle zwischen Marktplatz und Grundschule hier entsteht die mit staatlichen Fördermitteln bezuschusste WC Anlage mit zwölf Kabinen. Die Frau des Chef du Village machte auch mit. Die Anlage wird den Schulkindern zugutekommen sowie den Frauen, die den Wochenmarkt beschicken oder besuchen. Uns haben die Fotos sehr beeindruckt. Es tut so gut, zu sehen, mit welchem Engagement die von uns angestoßenen und finanzierten Projekte in Klologo aufgenommen werden. Wir sehen mit Respekt, welche Mühen die Frauen beim Schleppen der großen Lehmziegel auf sich nehmen: Manche haben das Kleinkind auf dem Rücken, die Wanne mit den Ziegeln auf dem Kopf Respekt! Hier ein Kommentar von Séraphin, dem Projekt-Koordinator in Klologo; er schrieb an Michel Frenzel-Assih: „Ganz ehrlich, die heute geleistete Gemeinschaftsarbeit ist beispiellos seit den 1990er Jahren. Sowohl die Männer als auch die Frauen kamen in Scharen herbei. Die Männer trotzten dem Hunger und waren fest entschlossen, die Aushubarbeiten zu beenden. Da ich besorgt war, bot uns der Schulleiter der Grundschule zwei Liter Sodabi (ein Schnaps, der aus Plamen gebrannt wird) an, um uns Mut zu machen. Der Chef du Village und ich hatten zunächst einen Liter Sodabi angeboten, um sie in ihrer Begeisterung zu stärken. Die Frauen ihrerseits waren fröhlich bei der Arbeit mit den Ziegeln. Endlich sind die Erdarbeiten vorbei. Viele Ziegelsteine sind in den nächsten Tagen noch zu holen.“ zu den Bildern 02.07.2021 Es geht los! In Klologo beginnt der Aushub für die WC-Anlage zwischen Grundschule und Marktplatz; die Dorfbevölkerung hilft. Die Schulkinder und die Frauen, die am Wochenmarkt arbeiten oder einkaufen, werden die Toiletten und die Waschbecken ab September nützen können. Für die Anlage mit zwölf Kabinen mit Wasserspülung hat Kekeli Togo staatliche Förderung in Höhe von 75 % der Baukosten erhalten. Ein modernes, umweltfreundliches Latrinensystem verwandelt Feststoffe in Dünger; die Leerung der Versitzgrube entfällt damit, und der Aushub muss weniger tief gegraben werden. 26.06.2021 Michel Frenzel-Assih für sein Engagement geehrt Plauen/Hof. Mit einem Social Award ehrt der Rotary Club Vogtland Schloss Voigtsberg jedes Jahr die „stillen Helden des Vogtlandes“ Menschen, die sich sozial engagieren. Der Hofer Verein Kekeli Togo e.V. wurde eingeladen, sich zu bewerben; der Vorsitzende Michel Frenzel-Assih wurde als einer von vier Preisträgern ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 23. Juni im Rathaus von Plauen konnte der Vereinsvorsitzende den Preis in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen. Das Geld fließt in das Kekeli Togo Mädchenprojekt. Unter anderem sollen davon Sport- und Gymnastikgeräte für die Mädchen in Klologo angeschafft werden. Ein „Mädchenhaus“ als Treffpunkt und Schulungsort hat der Verein renovieren und ausbauen lassen. Das Mädchenhaus und die Sanitäranlage für Mädchen mit Duschen werden im September eingeweiht. 19.06.2021 Juneteenth jetzt offizieller Feiertag Am 19. Juni 1865 endete offiziell die Sklaverei in den Vereinigten Staaten; versklavte Menschen waren zwei Monate nach dem Sieg des Nordens gegen den Süden im Bürgerkrieg um die Sklaverei frei: Die Konföderierten Staaten im Süden wollten die Sklaverei erhalten. Der Tag, genannt "Juneteenth" (kurz für June the nineteenth), wurde inoffiziell in den USA gefeiert. Nun, am 15. Juni 2021, unterzeichnete Präsident Biden ein Gesetz, das den Juneteenth als Bundesfeiertag einführt. Der Juneteenth wird als eine angemessene Art und Weise angesehen, das erfolgreiche Ende des Krieges zu feiern, bei dem es um die Abschaffung der Sklaverei ging. Erinnern wir uns, dass die meisten Sklaven aus Westafrika verschleppt wurden – also auch aus Togo, dem Land, dem unsere Projekte gelten. Quelle: The Washington Post, 18. Juni 2021 10.06.2021 Nachrichten aus Klologo Azoli yéyé, der neue Weg, heißt das Mädchenhaus, das jetzt bald genützt werden kann. Es wurde an die S t r o m v e r s o r g u n g angeschlossen. Handwerker aus dem Dorf haben die Arbeiten erledigt. Und die 32 Stühle aus Kunststoff sind gekauft, die für Versammlungen, Schulungen und dergleichen gebraucht werden. Unsere Partner in Klologo gehen gut mit den Spendengeldern um: Sie konnten einen Preisnachlass aushandeln. Es sind ja Riesenbeträge, mit denen man in Togo und anderen ehemaligen französischen Kolonien rechnet: 180.000 F CFA kosteten die Stühle das sind umgerechnet circa 270 Euro. (Faustregel, um den ungefähren Euro- Betrag zu erhalten: Den F CFA Betrag um drei Nullen kürzen, dann geteilt durch zwei, mal drei. F CFA bedeutet heute: Francs - Communauté Française d’Afrique; früher hieß es: Colonies Françaises d’Afrique. Die Kolonien hat man durch die Gemeinschaft (communauté) ersetzt. Die UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest Africaine, die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion) ist dabei, den F CFA durch eine neue gemeinsame Währung, den Eco, zu ersetzen. Der wieder, wie der F CFA, an den Euro gekoppelt ist. Das sollte im Juli 2020 passieren, fiel aber der Pandemie-Situation zum Opfer. Togo ist Mitglied der UEMOA. Solidarität „Der neue Weg“ das ist der Weg des Selbstbewusstseins, der Selbstbestimmung, des Zusammenhaltes, der Weg zum schulischen Erfolg, den die Mädchen durch das Kekeli Mädchenprojekt nun gehen. Zusammenhalt und Solidarität herrschen neu auch unter den sieben von Kekeli Togo ausgebildeten Handwerkern: Kodjo, der angehende Schreiner, mit 24 Jahren der Älteste, kümmert sich um die Jüngeren. Wenn es Probleme z.B. in der Ausbildung gibt, können sie sich an ihn wenden; er hat pädagogische Erfahrung durch eine Zeit als Aushilfelehrer. Die Gruppe trifft sich nun regelmäßig. Binden Tausend waschbare Binden, Teil unseres Mädchenprojektes, sind auf dem Weg nach Klologo. Jedes der Mädchen unserer Zielgruppe circa 250 bekommt einen Basis-Satz Binden. Der Transportkarton wurde in Hof abgeholt und nach Düsseldorf gebracht, dort wird er in einem Container konsolidiert, nach Rotterdam gebracht. Von der Einschiffung bis Ankunft in Lomé ist das Stückgut vier Wochen unterwegs. Dann geht es per LKW nach Klologo. Die Transportkosten waren 100 Euro; der Preis variiert je nach Größe des Kartons. Genäht wurden die Binden, wie auch in der Lokal-Presse berichtet, von Frauen aus unserer Region und von zwei Firmen, eine weitere örtliche Firma spendete Material. Wir versuchen, mit unseren Projekten immer wieder in die Presse zu kommen das gibt uns mehr Bekanntheit. Aufgrund der Artikel über die Binden konnten wir eine Menge von Spenden verzeichnen! Spenden Aus unseren eigenen Reihen kamen auch wieder extra Geld-Spenden herein: Zwei Schneiderinnen aus der Gruppe können sich über Spenden freuen, die ihnen erlauben, eine Nähmaschine anzuschaffen. Und Madeleine, die Leiterin des CPPJF, des Komitees zur Förderung und zum Schutz der jungen Mädchen, bekommt einen neuen Laptop. Es ist ja unsere Politik, so viel wie möglich vor Ort kaufen zu lassen, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Eine weitere größere Spende erreichte uns für die Einrichtung des Mädchenhauses: Mit dem Geld bekommt das Mädchenhaus eine WLAN- Anbindung. Fördermittel Mit Hilfe von Fördermitteln das geht über Anträge, in denen wir das jeweilige Projekt, die Zielgruppe und die erwünschten Auswirkungen vorstellen konnten wir zwei Bau-Projekte in Angriff nehmen; im Allgemeinen tragen wir als Verein circa 25 Prozent der Baukosten. Für das Sanitärgebäude, das im Bau ist, haben wir Förderung erhalten von der Conrad-Stiftung und von eudim; für die WC-Anlage, die bald entsteht, bekamen wir Förderung vom Bayerischen Staat. Für die Verhütungsmittel im Rahmen des Mädchenprojektes hat uns „Apotheker Helfen“ wieder unterstützt; von ihnen haben wir auch schon Zuschüsse erhalten für unsere tragbaren Handwasch-Stationen. Preisgeld Daumen halten bitte: Die Rotarier Vogtland haben auch 2020 den „Heimliche Helden des Vogtlands“ Preis ausgelobt. Wir sind mit der Beschreibung der Aktivitäten unseres Vorsitzenden und unserer Projekte unter die ersten drei gekommen, haben also Aussicht auf entweder 500, 1000 oder erster Preis 2000 Euro! Das wird bei einem kleinen Festakt in Plauen am 23. Juni bekanntgegeben. Wir werden berichten. 02.06.2021 Bravo, Kinder! Haltet durch! In Deutschland, den USA, in China und vielen weiteren Ländern wird am 1. Juni der internationale Kindertag gefeiert. (Daneben gibt es den Weltkindertag am 20. September, der von den Vereinten Nationen eingeführt wurde, um weltweit auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen.) Der internationale Kindertag will die Kinder feiern und ihre Bedürfnisse ins öffentliche Bewusstsein rücken. Zum zweiten Mal findet der Kindertag nun unter Corona-Bedingungen statt. Also mit den nun schon gewohnten Einschränkungen. Diese Corona-Monate, was für eine schwierige und unnatürliche Phase im Leben eines Kindes! Es entgeht den Kindern so vieles! Die Kinder leiden sehr unter den extremen Kontaktbeschränkungen. Das meistern sie gut! Nehmen wir den heutigen Kindertag doch als Anlass, den Kindern mal ein lautes «Bravo, gut gemacht» zuzurufen! Und ein «Haltet gut durch!» Feiern wir die Kinder auch ohne großes Fest, begegnen wir den Kindern in unserem Leben, in der Nachbarschaft, im Supermarkt, in Bus und Bahn freundlich – belohnen wir sie mit einem Lächeln! 25.05.2021 „Unsere“ Mädchen – selbstbewusst Klologo. Etwas Besonderes war die Eingangshymne zum Gottesdi enst am Pfingstsonntag: Mit einer kleinen, feierlichen Choreographie begleiteten Mädchen den Gesang. Das kurze Video bekamen wir von der Leiterin des Komitees, das sich im Rahmen des Kekeli Togo Mädchen- Projektes um die Förderung der Mädchen im Teenager-Alter kümmert. Als Beweis dafür, dass das Selbstbewusstsein der Mädchen schon gestiegen ist; sie zeigen Initiative und gestalten das Leben der Gemeinde mit. 25.05.2021 Malaria? Nicht in Klologo Klologo. In Togo zählt Malaria immer noch zu einer der Hauptursachen von Todesfällen bei Kindern unter fünf Jahren. Aus Anlass des Weltmalariatages am 25. April haben wir in Klologo nachgefragt, wie die Situation dort ist. Die Antwort der Verantwortlichen am Gesundheitszentrum im Ort, das von „Médecins d’Afrique“, einer NGO, geleitet wird, ist sehr erfreulich: Klologo und Umgebung sind praktisch malaria-frei. Die Präventionsmaßnahmen wie die Beseitigung von potenziellen Brutstätten der Anopheles-Mücke in der Nähe der Häuser und der nächtliche Schutz durch Moskitonetze werden durchgehend gut eingehalten, Schwangere werden prophylaktisch gegen Malaria behandelt, Kinder, die Fieber haben, werden auf Malaria getestet. Wer bedürftig ist, bekommt das dauerhaft mit Insektizid-imprägnierte Moskito-Netz kostenlos. 25.05.2021 Das Sanitärgebäude für die Mädchen ist im Bau Klologo. Am 11. März wurde der Vertrag unterzeichnet (siehe Foto), im April wurde mit dem Bau begonnen: das Sanitärgebäude für Mädchen nimmt Form an. Im Rahmen des Mädchenprojektes baut Kekeli Togo mit dem Partner in Klologo, dem Dorf-Entwicklungsverein CVD, eine Toiletten-Anlage mit modernen WCs und Duschen für die Schülerinnen der Mittelschule und des Gymnasiums in Klologo. Das Mädchen-Projekt wird ehrenamtlich getragen vom Komitee zur Förderung und Unterstützung der Mädchen in Klologo (CPPJF). Auf dem Foto, von links nach rechts: Der Chef du Village R. Gati IV, die Vorsitzende des CPPJF Madeleine Atoukouvi, der Vorsitzende des CVD Nicola Hoinsoude und Architekt Chris Atakpa. 15.05.2021 Mädchen in ärmeren Ländern fördern London . Weltweit hat die Corona-Krise sich nachteilig auf die Bildung ausgewirkt, und in armen Ländern speziell auf die Bildung von Mädchen. Dem soll entgegengewirkt werden. Die Bildung von Mädchen voranzutreiben ist ein Ziel der G-7: Bis 2026 sollen weitere 40 Millionen Mädchen in armen Ländern eine Schule besuchen können, heißt es in dem 87-Punkte Kommuniqué zum Abschluss des Treffens, das Anfang Mai in London stattfand. Ein weiteres Ziel: Die Zahl der Mädchen, die im Alter von zehn Jahren oder bei Schulabschluss lesen können, soll um 20 Millionen erhöht werden. «Wir bekräftigen, dass Bildung ein grundlegendes Menschenrecht und ein Fundament für die Gleichstellung der Geschlechter und die Verringerung der Armut ist», heißt es in der Erklärung. Die G-7, das sind die sieben wirtschaftsstarken westlichen Demokratien Großbritannien, Deutschland, USA, Frankreich, Italien, Kanada und Japan.
Wir danken für Ihre Unterstützung!
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(action medeor)
( Von links: Landrat Rolf Keil, Ulrich Spacke vom Rotary Club Vogtland, Petra Frenzel (2. Vorsitzende Kekeli Togo e.V.), Michel Frenzel-Assih (Vorsitzender), Schatzmeisterin Carmen Steinhäußer, sowie der Präsident des Rotary Clubs Vogtland, Ralf Schmidt. Foto: privat)