Letzte Aktualisierung 04.12.2022
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04.12.2022 Thérèse macht ihr Abitur

Ein schönes Zeugnis für die Wirkung des Engagements von Kekeli Togo gab Thérèse, eine Abiturientin aus Klologo, beim Film-Interview mit David Höltgen von der WILO-Foundation anlässlich der Einweihung des WILO-Brunnens im September. Hier der Text. „Seit drei Jahren begleitet uns der Verein Kekeli e.V.; wir haben von der ersten Minute an die Ideen von Kekeli übernommen, die Aktionen, die der Verein organisiert, sind die, von denen wir immer geträumt haben. Ich selbst war kurz davor, aus Geldmangel aufzugeben, aber dank der Mikrofinanzhilfe von Kekeli, die meine Mutter erhielt, und der direkten Unterstützung des Vereins konnte ich wieder in die Schule gehen. Mehrere meiner Freundinnen, die sich in derselben Situation befanden, haben die Schule wieder aufgenommen, und diejenigen, die aufgrund von Schwangerschaften oder Geld-Mangel aufgegeben haben, sind dank der Organisation nun in Ausbildung. Ich verspreche, dass ich mein Abitur auf Anhieb bestehen werde, weil die Organisation mir alles geboten hat, was ich brauche, um es zu schaffen. Vielen Dank, vielen Dank.“ Gefilmt im Auftrag der WILO Foundation bei der Einweihung des WILO-Brunnens am 17. September 2022 in Klologo

29.11.2022 Der 29. November ist Giving Tuesday

"Lasst uns die Welt durch radikale Großzügigkeit verändern" ist der Slogan einer Bewegung, die 2012 in den USA begann: Am Dienstag nach Thanksgiving werden die Menschen ermutigt, zu geben - Großzügigkeit zu zeigen, um die Welt zu verbessern. Das ultimative Ziel ist es, die Kraft von Menschen und Organisationen freizusetzen, um ihre Gemeinden und die Welt zu verändern. Die offizielle Website www.givingtuesday.org zählt große und kleine Möglichkeiten auf, auch anonym zu geben: Sie können Zeit, Essen, Geld, Lob, eine Stimme geben (indem Sie sich für diejenigen einsetzen, die nicht gehört werden), Talent geben (indem Sie sich für eine gute Sache engagieren) usw.. Das ist eine großartige Idee, und jeder kann mitmachen, indem er seinen eigenen Giving Tuesday zu einem lohnenden Tag des guten Willens macht. Wir von Kekeli Togo e.V. suchen Menschen, die für unsere Lehrlinge spenden. Wir bezahlen die Ausbildung von 34 jungen Menschen, die sonst kein Handwerk erlernen könnten. Auf unserer Website - www.association-kekeli-togo.com - finden Sie unter der Rubrik "Projekte" ein kurzes Profil jedes einzelnen von ihnen. Wenn Sie sich an den Ausbildungskosten beteiligen möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter kekeli.togo.e.v@gmail.com oder spenden Sie an Kekeli Togo e.V., IBAN DE317806089600007015 21 BIC GENODEF1HO. Spenden sind steuerlich absetzbar.

19.11.2022 19. November: Welttoilettentag

In Klologo ist es eines der Ziele von Kekeli Togo e.V., den Bewohnern hygienisch sichere Toiletten zur Verfügung zu stellen. Der Zugang zu sicheren Toiletten verringert das Auftreten von Infektionskrankheiten drastisch, insbesondere bei kleinen Kindern. In Klologo erreichen die Kekeli-Projekte Schritt für Schritt das UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung (SDG) 6, sauberes Wasser und saubere sanitäre Anlagen. Sauberes Wasser ist jetzt im gesamten Dorf verfügbar; einige Toiletten müssen noch gebaut werden. Weltweit leben immer noch 3,6 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sicher betriebenen Toiletten. Gemäß SDG 6.2 sollen bis 2030 sichere Toiletten für alle gewährleistet sein. Doch weltweit sind wir weit davon entfernt, dieses Versprechen in dem Tempo zu erfüllen, in dem wir jetzt vorankommen. Der UN-Welttoilettentag, der seit 2013 jährlich begangen wird, macht auf diese Tatsachen aufmerksam. Im Jahr 2022 liegt der Schwerpunkt des 19. Novembers auf den Auswirkungen der Sanitärkrise auf das Grundwasser: Ohne angemessene sanitäre Einrichtungen verschmutzen die menschlichen Abfälle das Grundwasser. Jeden Tag sterben über 800 Kinder unter drei Jahren an Durchfallerkrankungen, die auf unsicheres Wasser, sanitäre Einrichtungen und schlechte Hygiene zurückzuführen sind.

19.11.2022 In Klologo: Lächeln und Worte des Dankes

Anfang September bis Anfang Oktober vier Wochen lang war Michel Kossih Frenzel-Assih, der Vorsitzende des Vereins Kekeli Togo e.V., in Togo (siehe Reiseblog 2022), um vor Ort den Stand der Kekeli Togo Projekte zu überprüfen und neue Projekte anzuschieben. Und vor allem: um den dritten Tiefbohr-Brunnen im Ort einzuweihen, den WILO-Brunnen. Zu dessen feierlicher Einweihung reiste auch David Höltgen von der WILO Stiftung dabei; die WILO Foundation gab einen wesentlichen Beitrag zum Bau des Brunnens, die Firma WILO SE spendete die Pumpe und die Solarpaneele dazu. Das Leitungssystem wurde, wie bei beiden anderen Brunnen auch, von den Männern des Ortes ohne technische Hilfsmittel gegraben. www.wilo-foundation.de Damit haben nun alle Bewohner des Ortes Zugang zu frischem Wasser – was das für die Hygiene bedeutet, ist leicht nachzuvollziehen. Vom Vereinsvorstand waren auch Carmen Steinhäußer und Kathrin Wich für einige Tage mit nach Togo gereist. Beide waren schon im Dezember 2019 bei der Einweihung der ersten beiden Kekeli Brunnen dabei. Wir fragten, was ihnen diesmal aufgefallen sei. Sie lächeln Dazu Carmen Steinhäußer: „Aufgefallen ist mir bei diesem zweiten Besuch, dass die Menschen viel offener uns gegenüber geworden sind - sie vertrauen uns, haben weniger Berührungsängste - und vor allem: sie lächeln. Dann ist mir noch aufgefallen, dass uns vor allem die älteren Bewohner unglaublich dankbar für den Bau der Brunnen sind. Sie waren es ja, die sich ihr ganzes bisheriges Leben abmühen mussten, über lange Wege (meist unsauberes Wasser) zu holen und sich mit Erkrankungen, die dadurch entstanden sind, herum zu plagen. Immer wieder haben sie uns "Akpe kaka" (vielen Dank) zugerufen oder unsere Hand genommen um sich zu bedanken, als wir die Wasserstellen angeschaut haben. Und auch: Man kann schon deutlich spüren, dass die Mädchen selbstbewusster geworden sind! Das ist ja eines unserer Ziele...und es ist schön, dass das anscheinend klappt. Ich bin trotzdem der Meinung, dass wir sehr umsichtig sein sollten und den Bewohnern nichts "aufdrängen" dürfen… Aber da müssen wir wiederum dem Vereinsvorsitzenden vertrauen. Er hat die Kontakte zum "Chef du village " und ins Dorf...“ Herzliche Begrüßung Kathrin Wich ergänzt: „Dadurch, dass es für mich das zweite Mal in Togo war, war ich schon etwas vorbereitet und wurde nicht ganz so sehr von der völlig anderen Kultur, Klima und Menschen überrascht. Wie beim ersten Besuch fühlte ich mich gleich wohl, wir wurden überall herzlich begrüßt. Dieses Mal waren die Bewohner in Klologo offener und, wie Carmen schon sagt, gerade die älteren Frauen bedankten sich immer bei uns, da gerade sie für die Wasserversorgung jahrelang unendliche Mühen auf sich nehmen mussten. Da wir auch öfters in Klologo waren, konnten wir auch viel Kontakt herstellen. Sowohl die Mädels als auch die Jungs, unsere Azubis, sind total nett. Lernbereitschaft Mir sind besonders die schnelle Auffassungsgabe und das Interesse, Neues zu erlernen, aufgefallen. Gerade was Computer betrifft. Leider war die Zeit zu kurz für mich, ich hätte gerne noch länger mit ihnen am PC gearbeitet. Wir dürfen die Jugendlichen aber auch nicht überfordern. Die Brunnen, die Gebäude werden von den Bewohnern gut gepflegt. Besonders das Mädchenzentrum ist zum Mittelpunkt geworden. Schade finde ich für mich persönlich, dass ich kein Französisch spreche, und die Verständigung deswegen teilweise schwierig war.“

16.11.2022 Ein Schulhausneubau für Klologo – und wie es dazu kam

Die tolle Nachricht zuerst: Klologo bekommt ein Schulhaus mit vier Klassenzimmern und zwei Büros als Ersatz für total eingefallene, als unbrauchbare Klassenräume. Wie es dazu kam, ist eine schöne Kette aus Kooperation, Aktion und Reaktion. Es begann im August 2021. Vorstandsmitglied A liest in der Lokalpresse, dass Klaus Beer vom Fernwehpark (www.fernweh-park.de) vorhat, Reiner Meutsch, den Gründer und Leiter der Fly & Help Stiftung (www.fly-and-help.de), die in armen Ländern Schulen baut, in seinem Fernwehpark in Oberkotzau zu ehren. Das wäre was für uns, denkt A. Und meldet das dem Vorsitzenden B, der gerade im Togo ist. Der ruft Mitglied C an mit der Bitte, zu der Veranstaltung zu gehen und zu versuchen, mit Reiner Meutsch ins Gespräch zu kommen. C wendet sich an Klaus Beer (links, recht Reiner Meutsch) und bittet ihn, für eine Gesprächsmöglichkeit am Rande des Events zu sorgen. Während des Events ergibt sich die gesuchte Gesprächssituation, und C stellt in Kurzform die Ziele von Kekeli Togo vor. Ein halbes Jahr später kommt von Fly & Help die Aufforderung, einen Antrag für den Bau eines Schulhauses zu stellen. Man könne ab Herbst 2022 dafür werben, hieß es dann. Und dann kommt am 11.November die wunderbare Nachricht: Ein Spender ist gefunden, die Schule wird gebaut, und ein Traum wird wahr.

12.10.2022 11. Oktober - Tag des Mädchens

Wenn Sie einen Mann ausbilden, bilden Sie ein Individuum aus. Aber wenn Sie eine Frau ausbilden, bilden Sie eine Nation aus - sagt ein afrikanisches Sprichwort. In Zusammenarbeit mit unserem Partner in Klologo bilden wir bei Kekeli Togo Mädchen aus, kümmern uns um sie, machen sie widerstandsfähig, proaktiv und selbstbewusst durch unser vielschichtiges Mädchenprojekt. Am 10. Jahrestag des Internationalen Tags des Mädchens, der am 11. Oktober begangen wird, können wir mit Stolz sagen, dass wir erfolgreich sind in unseren Bemühungen, das Bewusstsein für die Probleme zu schärfen, mit denen Mädchen in traditionellen, ländlichen Familien konfrontiert sind. Wir unterstützen sie, wir stärken sie und sorgen dafür, dass sie ihre Schulausbildung abschließen - und nicht in einer frühen Schwangerschaft und Mutterschaft enden. Bei unserer jüngsten Reise nach Togo wurde uns erneut bewusst, wie sehr sich die Mädchen im Dorf verändert haben: Sie sind selbstbewusster, sie ergreifen die Initiative, um Veränderungen im Dorfleben einzuleiten, und sie werden von den anderen Dorfbewohnern mehr respektiert.

12.10.2022 Bericht Wilo-Foundation

www.wilo-foundation.de

30.09.2022 Wasser für Klologo – geschafft!

„Wasser für Klologo“ unter diesem Motto wurde der Verein Kekeli Togo gegründet. Nun, dreieinhalb Jahre nach Gründung, haben wir unser Versprechen erfüllt: Mit dem WILO-Brunnen, dem dritten Tiefbohrbrunnen, den wir mit Hilfe von Spenden errichten konnten, haben nun alle Einwohner von Klologo Zugang zu sauberem Trinkwasser. (Einen Bericht über die feierliche Einweihung am 17. September und über andere Aktivitäten im Rahmen des Kekeli Togo- Projekts WILO Brunnen finden im REISEBLOG 2022 auf dieser Website). Sauberes Trinkwasser ist laut den Vereinten Nationen ein universelles Menschenrecht. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist der Zugang zu Wasser sowohl innerhalb eine s Landes als auch zwischen den Ländern sehr unterschiedlich. Insgesamt haben nur 39 % der Bevölkerung einen Wasseranschluss in ihrem Haus / in ihrer Wohnung in den ländlichen Gebieten der Region sind es sogar nur 19 %. In Togo haben in den Städten 37 % der Bevölkerung direkten Zugang zu Wasser im Haus, in den ländlichen Gebieten sind es nur 7 %. Auch in Klologo müssen die Menschen das Wasser am Brunnen holen; meist ist das die Arbeit von Frauen und jungen Mädchen, die die schwere Last dann auf ihren Köpfen schleppen. Dennoch: Durch die drei Brunnen und die vielen Wasser-Auslass-Stellen, die über die Ortsteile verstreut sind, sind die Wege viel kürzer geworden. Der Zugang zu frischem, sicherem Wasser ist eine große Errungenschaft und ein großer Fortschritt, und wir von Kekeli Togo danken allen unseren Spendern, dass wir den Menschen in Klologo Wasser geben konnten.

30.08.2022 Mission WILO Brunnen beginnt

Am 4. September geht es los da fliegt Michel Frenzel-Assih, der Vorsitzende unseres Vereins, nach Togo. Er hat dort vier Wochen Zeit, neue Projekte anzustoßen. Höhepunkt ist am 17. September feierliche Inbetriebnahme des WILO Brunnens. David Höltgen von der WILO Foundation, die den Brunne maßgeblich gefördert hat, wird selbst anwesend sein, und wie bei den vorhergegangenen Feierlichkeiten sind wieder viele Honoratioren eingeladen. Zur Einweihung kommen dann auch Vorstandsmitglieder Carmen Steinhäußer und Kathrin Wich nach Togo. Für Carmen Steinhäußer, die Schatzmeisterin des Vereins, ist es interessant zu sehen, wie die sechsstellige Summe, die durch Kekeli Projekte bislang in Klologo investiert wurde, angelegt worden ist. Die beiden Hoferinnen werden ihre berufliche Erfahrung einbringen und Workshops abhalten, unter anderem zu den Themen PC und Social Media, denn Klologo hat ja nun Internet, Anlegen eines Schulgartens und gesunde Ernährung, nachhaltiges Wirtschaften hier geht es unter anderem um die Jackfruit Bäume, die von den Mädchen gepflanzt wurden. Geplant sind auch Workshops zum Thema Hygiene. Weiter wird ein Trocknungs-Haus vorgestellt, das garantiert, dass Ernte und Saatgut trocknen, ohne zu verrotten. Auf dem Programm steht auch eine tiefgehende Auswertung des Mädchenprojekt-Teiles Aufklärung und Kontrazeption. Über alle Veranstaltungen und Aktivitäten wird laufend im Reiseblog hier auf unserer Website berichtet, Fotos sind garantiert!

19.08.2022 19. August: Welttag der Humanitären Hilfe

„Doppelt so viele Menschen sind heute auf humanitäre Hilfe angewiesen als noch vor drei Jahren. Für viele ist das buchstäblich eine Frage von Leben und Tod“ schreibt die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock zum heutigen Tage, „angesichts dieser Entwicklung ist jetzt nicht die Zeit an humanitärer Hilfe zu sparen, auch wenn wir in vielen Bereichen den Gürtel enger schnallen müssen.“ Deutschland ist seit Jahren nach den USA der zweitgrößte humanitäre Geber der Welt. Darauf können wir Deutsche stolz sein!

19.08.2022 UNESCO Master-Preis für Aboudou Yaovi aus Klologo

Der wissenschaftliche Rat des UNESCO-Lehrstuhls "Geteilte Entwicklungsherausforderungen: Wissen, Verstehen, Handeln" hat im Rahmen seiner vierten Ausgabe sechs Master-Preise verliehen. Dank der Finanzierung durch das Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten (MEAE) und die Französische Entwicklungsagentur (AFD) konnten sechs Masterstudenten für ihre Forschungsarbeit ausgezeichnet werden und erhielten sechs Preise im Wert von jeweils 650 EUR, um das Verfassen von Artikeln aus ihren Abschlussarbeiten zu belohnen und zu fördern. Einer der Geehrten ist Aboudou Yaovi, Universität Lomé, der aus Klologo stammt. Bei der Einweihung unserer ersten beiden Brunnen im Januar 2020 war er der Moderator der festlichen Veranstaltung. Energieholz und Klimawandel Die Studie ist ein Beitrag zur Analyse des Energieholzsektors und der Auswirkungen seines Verbrauchs auf die Vegetationsdecke und das Klima. Die angewandte Methodik kombiniert verschiedene Instrumente zur Datenerhebung wie Dokumentation, Beobachtung, Analyse von Satellitenbildern, Kartographie und GIS, statistische Instrumente, Interviews und die Befragung von 139 Haushalten. Für die Untersuchung der Klimavariabilität wurden Zeitreihen in verschiedenen Zeitschritten von 1970 bis 2019 von der synoptischen Station in Tabligbo analysiert. Die Studie ergab, dass in der Präfektur Yoto im Süden von Togo der Klimawandel durch den schnellen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um 1°C zwischen 1970 und 2019 und die Schwankungen der Niederschläge im gleichen Zeitraum zwischen 674 mm im Jahr 1977 und 1428 mm im Jahr 2019 gekennzeichnet ist. Die Bevölkerung greift massiv auf Energieholz zurück (91,37% für Holz und 6,47% für Holzkohle). Die Nutzung dieser Brennstoffe führt zu einem starken Druck auf die Holzressourcen und zu einer Verstärkung der Auswirkungen des Klimawandels.

13.08.2022 Der WILO Brunnen ist komplett!

Das Herzstück des Brunnens ist da: Michel Frenzel-Assih, (Mitte) der Vorsitzende unseres Vereins, konnte am WILO Werk in Hof die Pumpe von Produktionsleiter Michael Müller (links) entgegennehmen. Sabine Hofmann (rechts) vertrat bei dem Termin ihren Chef Thomas Lang, Group Vice President Group Market Segment Management. Die derzeit weltweit bemerkbaren Störungen in der Lieferkette hatten die Fertigung der Solarstrom-betriebenen Unterwasserpumpe für den Tiefbohr-Brunnen arg verzögert. Doch nun ist der WILO Brunnen komplett! An den Kosten für den dritten und letzten Brunnen, der Klologo mit dringend benötigtem Frischwasser versorgen wird, beteiligen sich die WILO Foundation mit einer großzügigen Zuwendung, WILO SE mit der Sachspende, ein privater Spender und unser Verein. Der Brunnen wird am 17. September feierlich eingeweiht – natürlich werden wir berichten!

13.08.2022 Am Mädchenhaus in Klologo steht nun ein Sendemast. Das Internet hält Einzug!

13.08.2022 Nützliche Ferien – Stopp den Frühschwangerschaften

Im Rahmendes Kekeli Programms „Vacances utiles“ (Nützliche Ferien) kam ein Team der staatlichen Action Santé pour Tous (Aktion Gesundheit für alle) ins Mädchenhaus, um die jungen Mädchen im Ort zum Thema Frühschwangerschaft zu sensibilisieren. Das erklärte Ziel von Kekeli und unserer Partner in Klologo ist es ja, dass die in Togo sehr hohe Zahl der Frühschwangerschaften drastisch zurückgeht, und immer mehr Mädchen ihren Schulabschluss machen können.

10.08.2022 PC Kurse für all

e Altersklassen

Gut besetzt ist derzeit das Azoli Yéyé, unser Mädchenhaus: die PC- Grundlagenkurse finden jetzt in den Schulferien statt, wie man sieht, auch für die jüngeren Kinder. Gut zu sehen sind hier die schönen Tische aus heimischem Teakholz, von den Schreinern aus dem Ort gezimmert.

29.07.2022 Das Computer-ABC

Die Sommerferien sind eine gute Zeit, um einen PC-Kurs zu machen für Mädchen und Jungs in Klologo begann kürzlich ein neuer Informatik-Anfänger-Kurs, den Kekeli Togo für sie anbietet. Als Lehr-Ort dient das Mädchenhaus. Die Jugendlichen werden an den Computer herangeführt; das Gefälle zwischen Großstadt und Land wird damit verkleinert, sie sind weniger benachteiligt gegenüber den Schülern und Schülerinnen von besser ausgestatteten Schulen in der Großstadt.

29.07.2022 Noch 132 Jahre!

Haben Frauen die gleichen Rechte wie Männer, wenn es um Gesundheit, Bildung, wirtschaftliche Teilhabe und politische Teilhabe geht? Der Weltwirtschaftsfonds beantwortet diese Frage mit seinem Gender Gap Report, in dem 146 Länder analysiert werden, von denen 102 bereits seit dem Start des Berichts im Jahr 2006 dabei sind. Der neue Gender Gap Report, der gerade im Juli erschienen ist, analysiert erneut vier Schlüsseldimensionen: Wirtschaftliche Teilhabe und Chancen, Bildungsabschlüsse, Gesundheit und Überleben sowie politische Teilhabe. Das Ergebnis: "Im Jahr 2022 ist die globale Kluft zwischen den Geschlechtern um 68,1% geschlossen. Bei der derzeitigen Fortschrittsrate wird es 132 Jahre dauern, bis die vollständige Parität erreicht ist", lesen wir. Das ist keine Verbesserung: Im Jahr 2020 ging man davon aus, dass die Geschlechterkluft innerhalb von 100 Jahren geschlossen sein würde. Es mangelt an Chancen der politischen Teilhabe Mit 22% von 100 klafft die größte Lücke weltweit nach wie vor im Bereich der politischen Teilhabe, die zweitgrößte (60,3%) im Bereich der wirtschaftlichen Teilhabe und Chancen. Der Bereich Gesundheit und Überleben ist mit 95,8% fast gleichauf, das Bildungsniveau erreicht 94,4%. Die ersten zehn: Im Gender Gap Index 2022 liegt Island auf Platz 1, gefolgt von Norwegen, Neuseeland, Schweden, Ruanda und Nicaragua. Rang acht wird von Namibia gehalten, dann kommt Irland und dann Deutschland. Und Togo? Schauen wir, wo Togo steht: weltweit an Platz 91 von 146. Politische Teilhabe verweist Togo auf Platz 80, und im Bildungsabschluss-Sektor landet Togo leider noch auf Platz 136! Bei Gesundheit sehen wir Togo jedoch auf einem bemerkenswerten Rang 33, bei wirtschaftlicher Teilhabe sogar auf Rang 13! Das ist prima! ( https://www3.weforum.org/docs/WEF_GGGR_2022.pdf )

14.07.2022 Der WILO Brunnen im Fokus

Auf der Website der WILO Foundation (www.wilo-foundation.de) erschien kürzlich ein Artikel zum Bau des WILO Brunnens am Centre de Santé in Klologo. Wir dürfen ihn übernehmen: http://www.wilo-foundation.de/aktuelles/news-details.html

06.07.2022 Bei uns macht das ein Kran…

in Klologo aber machen das die Bauleute selber: Sie hieven mit vereinten Kräften den schweren 10,000 Liter-Tank für den WILO-Brunnen auf den Wasserturm. Bei sommerlichen Temperaturen im 40-Grad-Bereich! Respekt, können wir da nur sagen!

18.06.2022 Meeting mit Super-Torte

Eine super Idee hatte Carmen Steinhäußer, Schatzmeisterin von Kekeli Togo e.V., für die Jahresvollversammlung des Vereins übrigens die erste seit Gründung im Frühsommer 2019, wegen Corona. Zum Meeting im Trogener Gemeindehaus am Sonntag, 12. Juni, lud die Schatzmeisterin des Vereins die Versammelten zu Kaffee und Kuchen ein, eben auch zu dieser ansehnlichen Torte. Die externe Tortenbäckerin stellte dieses schöne Werk dann auch gleich auf ihre Website. Zur Versammlung kamen insgesamt 23 Menschen; es waren wohl einige schon in Urlaub. Die Kassenprüfer bestätigten die Kassenberichte der Jahre 2019, 2020, 2021, und Die Schatzmeisterin wurde entlastet. Die Jahresberichte lagen den Mitgliedern vor; der Vorsitzende Michel Kossih Frenzel-Assih stellte die derzeit laufenden Projekte vor, über die wir ja hier auf der Website berichten.

17.06.2022 Die Lokalpresse war da

Der Sprecher der drei Ortschaften, die mit dem WILO Brunnen nun sauberes Wasser bekommen, sagt auf die Frage: Was empfinden die Bewohner von Kpodji, Mamissi und Mongomé angesichts der sauberen Wasserversorgung? "Eine unbeschreibliche Freude, dass auch wir jetzt dran sind nach den Ortsteilen Gatipémé, Agboglanpémé und Gassimé! Wir können unser Glück nicht fassen. Endlich werden wir uns nicht mehr mit schmutzigem, verseuchtem Wasser versorgen müssen. Und wir freuen uns sehr, dass wir weniger Infektionen haben werden, und unsere Kinder, vor allem die Mädchen, nun pünktlich zur Schule kommen werden, weil der Weg zum Wasser viel kürzer ist. Wir bedanken uns ganz herzlich für so ein wunderbares Geschenk bei WILO und Kekeli. Wir werden es gut behüten."

24.05.2022 Persönliches Treffen

Für die Verwirklichung der Kekeli Togo Projekte konnten wir schon dankenswerter Weise! auf die Unterstützung etlicher Stiftungen zählen. Aber dass man sich persönlich zusammensetzt und austauscht, ist doch eher selten. Mit Evi Hoch (Vorstandsmitglied) und David Höltgen (Mitarbeiter) von der WILO- Foundation, die beheimatet ist am Stammsitz des Unternehmens in Dortmund, klappte nun ein persönliches Treffen in Hof. Für Kekeli Togo ist die WILO-Foundation ein wichtiger Brunnen-Stifter; mit dem gerade in Klologo entstehenden dritten Tiefbohrbrunnen werden dann alle Ortsteile mit sauberem Wasser versorgt sein! Standortfaktor Kultur Die WILO-Foundation hat eine große Bandbreite an Stiftungszwecken ( http://www.wilo-foundation.de ); unter anderem gehört die Kultur als Standortfaktor dazu. In Hof standen unter anderem ein Workshop mit den Hofer Symphonikern und ein Konzertabend auf dem Programm; der Workshop und das Konzertangebot richteten sich beides an die Deutschlandstipendiaten der WILO-Stiftung von der Hochschule Hof sowie an WILO-Auszubildende und -Werkstudenten. Dazwischen war Zeit für ein Treffen mit Kekeli Togo; wofür wir sehr dankbar sind. Es war ein sehr interessanter und motivierender Austausch! Das Foto zeigt, von links, David Höltgen (WILO-Foundation), Ulrike Auffhammer und Michel Frenzel -Assih (Kekeli Togo) und Evi Hoch (WILO-Foundation).

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4.05.2022 Die Mädchen in Klologo kümmern sich um ihr „Mädchen-Haus“

– an einem Samstag kürzlich trafen sie sich wieder zum großen Reinemachen.

20.05.2022 Baufortschritt:

Am Centre de Santé in Klologo entsteht die Dusch- und WC-Anlage mit je zwei Kabinen. Der WILO-Brunnen direkt daneben er ist gerade im Bau – macht es möglich!

17.05.2022 Der WILO Brunnen: die Arbeiten haben begonnen.

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5.05.2022 Jackfruchtbäume für die Mädchen

Schnell wachsen Jackfruchtbäume nach drei bis vier Jahren kann man die riesengroßen Früchte ernten. Die Mädchen in Klologo, die am Tag der Arbeit Jackfrucht-Samen von der Route National bis zum Gymnasium in den Boden aussäten, werden also bald von „ihrem“ Baum ernten können. Jedes Mädchen hat „ihren“ eigenen Baum, für dessen Pflege sie verantwortlich ist. Die Aktion am 1. Mai wurde ermöglicht durch die Spenden von Jackfrucht-Samen durch Pater Christian, einen Mönch vom Kloster in Zogbegan und Bruder des Kekeli Togo Vorsitzenden. Das Benediktiner-Kloster hat sich schon öfter um die Mädchen des Kekeli Mädchenprojekts gekümmert und sich ins Kekeli Togo Mädchenprojekt eingebracht. Jackfrucht Die Frucht wird nicht nur gegessen, sondern die Kerne können gekocht und dann geröstet und als Snack gegessen werden. Sie hat einen einzigartigen Geschmack. Veganern in Europa ist Jackfrucht bekannt als Fleischersatz. Die Frucht wächst an den Zweigen und am Hauptstamm des Jackfruchtbaums, der bis zu 15 Meter hoch werden kann, und kann bis zu 50 Kilo wiegen sie ist die größte Baumfrucht der Welt.

24.04.2022 Unbedingt anschauen – der Waldmacher

Es kam kürzlich ein Film von Volker Schlöndorff in die Kinos, der unbedingt sehenswert ist: „Der Waldmacher“ heißt er; ein Dokumentarfilm über den australischen Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo, der 1981 in den Niger ging, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Der Film gibt wunderbare Einsichten in das Leben der Menschen, in die Probleme der Wieder-Aufforstung ohne die Bereitschaft der Bevölkerung taugt die beste Idee nichts. Mit der Bereitschaft lässt sich dagegen das Unmögliche möglich machen. Ein wohltuender, nachdenklich stimmender Film: die lachenden Gesichter der Menschen bei den Begegnungen, die achtsame Stille der Versammelten, inklusive der Kinder, wenn jemand spricht… Anschauen!

22.04.2022 22. April – Earth Day

„Jeder Moment ist eine Gelegenheit, sich zu organisieren, jeder Mensch ein potentieller Aktivist, jede Minute eine Chance, die Welt zu verändern.“ - Dolores Huerta

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1.04.2022 Der WILO-Brunnen: Es geht los!

Die symbolische Grundsteinlegung am Ort der Bohrung beim Centre de Santé fand statt; Togbui Messan Robert Gati IV, der Chef du Village, legte den Stein. Bei einer Versammlung, zu der er das gesamte Dorf hatte zusammentrommeln lassen, wurden die Bauschnitte für das Graben der Leitungen eingeteilt. Durch den von der WILO Foundation und von der Hofer Firma WILO SE gespendeten Brunnen bekommen nun die Ortsteile Wasser, die bislang noch keines hatten. Dazu ist ein recht ausgedehntes Leitungssystem zu graben mit Wasserstellen die Männer aus dem Dorf machen das ehrenamtlich. Mit diesem dritten Tiefbohrbrunnen ist Klologo dann völlig mit Frischwasser versorgt!

26.03.2022 Samstag, 26. März, 20:30 Uhr: Licht aus!

Jedes Jahr findet weltweit ein Countdown statt, um die Earth Hour zu feiern und eine symbolträchtige Aktion durchzuführen: das Licht auszuschalten. Aber es ist so viel mehr als das. Es ist ein Symbol der Einigkeit. Es ist ein Symbol der Hoffnung. Es ist eine Demonstration der Macht kollektiven Handelns für unsere Zukunft und die unseres Planeten. Und in diesem Jahr ist es vor allem ein Symbol für den Frieden - Licht aus für einen friedlichen Planeten!

26.03.2022 Zugang zu Bildung, ein Menschenrecht

Die traurige Nachricht kürzlich lautete: Die Taliban halten die weitergehenden Schulen für Mädchen geschlossen, Mädchen in Afghanistan sind weiter von Bildung und Ausbildung ausgeschlossen. Zu der Entscheidung gibt es eine Erklärung der Außenministerinnen von Albanien, Andorra, Australien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Estland, Island, Kanada, Kosovo, Malawi, Mongolei, Neuseeland, Schweden, Tonga und Großbritannien, in der es unter anderem heißt: „Zugang zu Bildung ist ein Menschenrecht, das jeder Frau und jedem Mädchen zusteht. Auf individueller Ebene führen Bildung für Mädchen und Teilhabe von Frauen zu einem besseren Leben, tragen zur Linderung wirtschaftlicher Probleme ihrer Familien bei und bilden die Grundlage für die Wahrnehmung sozialer Rechte und politischer Repräsentation. Auf kollektiver Ebene können Mädchen und Frauen mit ihrer Bildung zur Entwicklung und zum Wohlergehen des Landes sowie zu Frieden, Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit beitragen. Kein Land kann es sich leisten, nicht das Potenzial und die Talente aller seiner Bürgerinnen und Bürger zu nutzen.“ Das passt genau in die Philosophie von Kekeli Togo: Wir fördern Mädchen ganz gezielt in unserem Mädchen-Projekt und ermöglichen ihnen auch durch Finazhilfen an die Eltern Schulbesuch, denn wenn Geld fehlt, sind es die Mädchen, die als erste von der Schule genommen werden.

22.03.2022 - Weltwassertag

Der Weltwassertag, 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen und seit 1993 immer am 22. März begangen, macht auf die Bedeutung dieser wichtigen Ressource aufmerksam. Dieses Jahr ist das Motto Der Weltwassertag 2022 steht unter dem Motto „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. 2,3 Milliarden Menschen leben heute in Ländern mit Wasserknappheit, davon 733 Millionen in Ländern mit hoher und kritischer Wasserknappheit. Die Wasserknappheit wird sich noch verschärfen, da die rasch wachsenden städtischen Gebiete die benachbarten Wasserressourcen stark unter Druck setzen. Es wird erwartet, dass der Klimawandel und der Bedarf an Bioenergie die ohnehin schon komplexe Beziehung zwischen der weltweiten Entwicklung und dem Wasserbedarf noch verstärken werden. Was können wir tun? Sorgfältig mit Wasser umgehen und vielleicht auch spenden: Viele Non-Profit-Organisationen kämpfen gegen die globale Wasserkrise. Wie hier in Klologo, „unserem“ Dorf in Togo, wo wir mit Spendengeldern Brunnen gebohrt haben: Die Jugendlichen auf dem Foto freuen sich, dass sie sich endlich die Hände unter fließendem, sauberem Wasser waschen können. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind enorm, und messbar!

15.03.2022 Ein JA zur Ausbildung von Mädchen

Einen 5-Kilometer-Lauf der Mädchen unter 12 mit 51 Teilnehmerinnen, einen für die Ü-12 (36 Mädchen), einen Theater-Sketch und einen Vortrag, beides über die Bedeutung von Ausbildung für Mädchen, sowie ein Festessen für alle 300 Anwesenden als die Mädchen aus dem Kekeli Mädchenprojekt zum Tag der Frau am Samstag einluden, war das Programm groß, und das Echo ebenso. Die Siegerinnen wurden geehrt, und alle Teilnehmerinnen bekamen ihre eigene Trinkflasche geschenkt. Fußbälle gab es für das Mädchen-Fußball Team, Sport- und Trainings-Ausrüstung für die Jungs und Mädchen. Ganz im Sinne des Kekeli Mädchenprojektes betonte der Chef du Village in seinem Grußwort, wie wichtig es ist, die Mädchen zu fördern, um aus ihnen Säulen für die Gesellschaft zu machen. Dem folgte ein Vortrag zu Thema „Die Rechte der Frauen“; eine Delegation aus der Präfektur war angereist.

15.03.2022 Für Pascaline Bocco, der erste Rollstuhl im Ort…

Seit der Polio-Erkrankung in der Kindheit ist sie gelähmt, nun kann sie sich mit dem Rollstuhl sich fortbewegen: Kekeli Togo spendete Pascaline Bocco einen Rollstuhl. „Sie ist immer sehr engagiert; wenn die Männer im Dorf die Gräben ausheben für die Wasserleitungen, ist sie es, die den Männern Essen kocht“, sagt Michel Frenzel-Assih, der Vorsitzende des Vereins. Der Rollstuhl wurde der jungen Frau, die eine kleine Brot-Bäckerei und einen kleinen Laden betreibt, bei dem von den Mädchen des Dorfes ausgerichteten Fest zum „Tag der Frau“ überreicht.

08.03.2022 Tag der Frau

Am heutigen Tag der Frau, Kolleginnen, lasst uns an die Frauen weltweit denken, die mit ihren Kindern auf der Flucht sind, die um ihr Leben und das Leben ihrer Männer und Söhne fürchten. Was sie durchmachen, ist unvorstellbar. Machen wir uns klar, wie gut wir es haben, die wir in friedlichen Umständen leben dürfen. Und wenn uns die Kinder oder der Partner heute nerven, wenn Hektik unseren Tag bestimmt und die Arbeit stresst, freuen wir uns doch über die Normalität, die wir leben dürfen! Was für ein Segen! Deshalb: Lasst uns heute besonders dankbar, tolerant und friedfertig sein.

05.03.2022 Ein Schulneubau für Klologo

Das ging schnell: Anfang September war Reiner Meutsch, der Gründer der Fly & Help Stiftung, die weltweit Schulen baut, im Fernwehpark in Unterkotzau bei Hof als Ehrengast eingeladen er kam mit dem Hubschrauber angeflogen; er fliegt auch zur Einweihung „seiner“ Schulen selbst. (Unbedingt sehenswert: www.fly-and-help.de) Wir trafen ihn bei dem Termin, erzählten ihm kurz von Kekeli Togo und unseren Projekten, drückten ihm eine Broschüre in die Hand. Zwei Monate später wurden wir eingeladen, einen Förderantrag einzureichen und jetzt bekamen wir die Zusage, dass ab Spätherbst die Schule in Klologo beworben wird: Reiner Meutsch wird Vorträge halten und so Spenden für den Bau der Schule sammeln. Gebaut werden soll ein Schulhaus mit vier Klassenzimmern. Was für eine Freude!

19.02.2022 Der WILO-Brunnen: Wasser für die Krankenstation

Das „Centre de Santé“ in Klologo, Apotheke, Bereitschafts-Praxis und Tagesklinik in einem, bekommt Wasseranschluss: In direkter Nähe des Gebäudes wird ein Brunnen gebohrt. Ein großer Wunsch der Verantwortlichen an der von „Médecins d’Afrique“ geleiteten und gesponserten Einrichtung nach besserer Hygiene wird erfüllt! Baustart ist im März; Bauzeit: zwei Monate. In Klologo versorgen zwei von Kekeli Togo gespendete, solar-betriebene Brunnen mit einem Leitungssystem mehrere Ortsteile die Leitungsgräben wurden von den Männern im Dorf per Hand ausgehoben! (Die Brunnen, einer davon mit einer von WILO SE gespendeten Pumpe, wurden im Januar 2020 feierlich in Betrieb genommen; wir berichteten.) Der neue Brunnen, der nun mit freundlicher Unterstützung der WILO Foundation, Dortmund, gebaut werden kann, und für den WILO SE wieder eine hochwertige Solar-Pumpe zur Verfügung stellt, wird nicht nur das Centre de Santé, sondern auch die restlichen drei Ortsteile mit frischem Trinkwasser versorgen. Messbare, gesundheitliche Auswirkungen Die segensreichen, direkten Auswirkungen von sauberem Wasser auf die Gesundheit der Bevölkerung und insbesondere auf die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe lassen sich nach zwei Jahren anhand der Unterlagen des Centre de Santé und der Schulleitung klar erkennen und verifizieren. (Unser Foto zeigt die Wasserstelle an der Schule.) Bei Schülerinnen und Schülern aus Ortsteilen mit Wasser liegen die Fehlzeiten aufgrund von Krankheit in der sechsten Klasse z.B. bei 40 % der Mädchen und Jungs, bei Jugendlichen aus Wasser-versorgten Ortsteilen ging der Anteil auf 10 % beziehungsweise 8 % hinunter. Was die Erkrankungen selbst betrifft, nahm in den Ortsteilen mit Wasseranschluss die Anzahl der Durchfallerkrankungen drastisch ab, die am weitesten verbreitete Folge von verunreinigtem Wasser. Auch infektiöse Haut- und Augen-Erkrankungen kommen in den wasser-versorgten Ortsteilen nun wesentlich seltener vor. Rechtzeitig zum Unterricht Einen weiteren, konkreten Vorteil bietet die Anbindung an eine Wasserversorgung: Verspätungen und Schulabbrüche nehmen ab. Ob es frisches Wasser gibt oder nicht, betrifft ganz speziell Mädchen. Erschreckend hoch ist die Anzahl der Verspätungen bei den Mädchen in den Ortsteilen ohne Wasser: Sie müssen morgens Wasser holen an einem alten Oberflächen-Brunnen oder Teich beides nicht hygienische Wasser-Quellen! und z.T. eineinhalb Kilometer weit laufen. Diese Verspätungen wirken sich auf die Leistung aus. Die Versäumnisse kumulieren sich, die Schülerinnen verlieren den Anschluss; das führt, neben den Frühschwangerschaften, gegen die unser Mädchenprojekt angeht, zu vermehrten Schulabbrüchen unter Mädchen in den Ortsteilen ohne Leitungswasser. Der neue „WILO“-Brunnen wird dem Abhilfe schaffen!

19.02.2022 Mit Fliesen praktischer

Wasserholen, ohne in der nassen Erde zu stehen: Die Brunnen entlang der Leitungsnetze, die mehrere Ortsteile von Klologo mit Frischwasser versorgen, werden mit einem kleinen Auffangbecken versehen und durchweg gefliest; so sind sie praktischer im Gebrauch. Die Spende eines Mitglieds von Kekeli Togo e.V. macht die Erneuerung möglich, die auch ästhetisch ansehnlich ist. Die Wasserstelle ist, wie das Foto zeigt, auch in Über-Kopf-Höhe mit einem Wasserrohr versehen: Die Frauen und Mädchen, die Wasser holen, füllen das Gefäß, das sie auf dem Kopf tragen, direkt von oben. (Das Foto zeigt eine Wasserstelle direkt an der Route Nationale.)

19.02.2022 Kleine Beträge summieren sich…

Gutes tun, ohne dass es extra kostet: Das geht, wenn man über Amazon Smile oder Gooding einkauft. Das tun einige Menschen, die uns wohlgesonnen sind, ob Vereinsmitglied oder nicht jedenfalls haben wir EUR 230 über Amazon Smile und EUR 170 über Gooding in die Vereinskasse bekommen! Wir sagen danke schön! (Auf der Startseite unserer Website erfährt man, wie es geht…)

18.01.2022 16. Januar – Brunnen-Jubiläum in Klologo

Der 16. Januar ist ein besonderer Tag in Klologo: Am 16. Januar 2020 wurden die beiden Kekeli Tiefbohrbrunnen eingeweiht. Wir wollen wissen, ob sich die segensreichen Auswirkungen von frischem Wasser auf die Gesundheit der Bevölkerung auch messen lassen. Oh ja, man kann das messen, wie wir Berichten entnehmen, die wir dazu aus Klologo bekamen. Mit Wasser: Abnahme von Infektionen So meldet die Schulleitung, dass die Fehlzeiten durch Krankheit an der Mittel- und Oberstufe stark differieren: Bei Schülerinnen und Schülern aus Ortsteilen mit Wasser liegen die Fehlzeiten aufgrund von Krankheit in der ersten Jahrgangsstufe z.B. bei 40 % der Mädchen und 40 % der Jungs, bei Jugendlichen aus Wasser-versorgten Ortsteilen liegen die Zahlen bei 10 % beziehungsweise 8 %. Was die Erkrankungen selbst betrifft, nahm in den Ortsteilen mit Brunnen oder Wasseranschluss die Anzahl der Durchfallerkrankungen, die am weitesten verbreitete Folge von verunreinigtem Wasser, drastisch ab. Auch infektiöse Hauterkrankungen und Augen-Erkrankungen kommen in den wasser-versorgten Ortsteilen nun wesentlich seltener vor. Dehydrierungs-Erscheinungen wurden nur noch in den nicht-versorgten Ortsteilen behandelt. Mit Wasser: Abnahme von Verspätungen und Schulabbrüchen Ob es frisches Wasser gibt oder nicht, betrifft ganz speziell Mädchen. Erschreckend hoch ist die Anzahl der Verspätungen bei den Mädchen in den Ortsteilen ohne Wasser: Sie müssen morgens Wasser holen an einem alten Oberflächen-Brunnen oder Teich beides nicht hygienische Wasser-Quellen! und z.T. eineinhalb Kilometer weit laufen. Diese Verspätungen wirken sich auf die Leistung aus; zumal in den Ortsteilen ohne Frischwasser die Mädchen oft zu Hause bleiben, wenn sie ihre Periode haben, also wieder Unterricht versäumen – aus Mangel an Hygienemöglichkeiten. Diese Versäumnisse kumulieren sich, die Schülerinnen verlieren den Anschluss; das führt, neben den Frühschwangerschaften, gegen die unser Mädchenprojekt angeht, zu vermehrten Schulabbrüchen unter Mädchen. Mit Wasser: Gesunde Ernährung durch mehr Gemüse Zunehmend beginnen die Frauen in Klologo, mit dem Wasser ihre Gärten zu gießen, Gemüsebeete anzulegen für den Eigenbedarf oder zum Verkauf am Markt. Sie arbeiten dazu eng zusammen, tauschen erste Erfahrungen aus. An einen Schulgarten ist gedacht ebenso wie an die Anlage einer Pflanzung aus Ölfruchtbäumen für einen Kooperative der Dorf-Frauen. Der Boden ist ja fruchtbar!

07.01.2022 Ein Loblied auf Kekeli

Matthias, der Sohn unseres Haupt-Ansprechpartners vom CVD in Klologo, hat eine wahre Lobeshymne gedichtet und vertont auf den Vorsitzenden unsres Vereins Kekeli Togo, Michel Frenzel-Assih, den „Retter von Klologo“, wie er ihn bezeichnet, und auf Kekeli Togo und alle Förderer und Spender. Den Song trug der junge Mann, der in Lomé BWL studiert, am 1. Januar nach dem Neujahrslauf vor. Das Publikum: die Dorfgemeinschaft und die jungen Läuferinnen und Läufer, die am 4000-Meter-Cross teilgenommen hatten, sowie der Chef du Village, das Teams vom CVD, unserem Projekt-Partner vor Ort, sowie das Mädchen- Komitees, das unser Mädchenprojekt betreut. „Klologo, du bist gesegnet durch die Hand Gottes. Gott hat uns seinen einzigen Sohn gesandt, um uns zu retten, aber Klologo hat seinen besonderen Retter erhalten: Michel Frenzel-Assih! Danke, danke dir und allen deinen Partnern, danke, danke!“ lautet ein Refrain des zweisprachigen Liedes (viele der erwachsenen Bewohner von Klologo sind Analphabeten und sprechen nur Ewe, kein Französisch; Kinder lernen Französisch erst in der Schule). Der Text: Dank für die Kekeli Projekte Gedankt wird für die Brunnen, die Gesundheit garantieren, für die (durch unser Mädchenprojekt) gesicherte Schulausbildung, für die Kleinkredite, mit denen wir Existenzen aufbauen helfen, für der Versorgung mit Lebensmitteln im ersten COVID- Sommer, für die Ausstattung der Fußballteams (Mädchen und Jungs) und für das Mädchenhaus. Der Anfangs- und Schlussrefrain des Liedes nimmt Bezug auf den Namen unseres Vereins: Kekeli bedeutet auf Ewe göttliches Licht: „Kekeli, kekeli ɖe wo nyo kekeli te viviti ɖa ga kekeli klin: (Kekeli, wie der Name sagt: Wir waren in der Dunkelheit, dann kam Kekeli, und jetzt leuchtet alles für uns)“. Das Loblied auf unseren Verein unterstreicht, dass Kekeli in den zweieinhalb Jahren des Bestehens und Wirkens schon eine „Marke“ mit hohem Erkennungswert geworden ist in Klologo, eine feste Größe, auf die man im Ort rechnet. Es steht die Gesamtbevölkerung hinter unseren Projekten. Und das kann im Sinne der gewünschten Nachhaltigkeit nur gut sein! Zwei Jahre Frischwasser Der 16. Januar vor zwei Jahren war ein sehr wichtiger Tag in Klologo: Am 16. Januar 2019 wurden unsere beiden Brunnen in Klologo sehr feierlich eingeweiht! Sie versorgen mit einem großen Leitungsnetz drei Ortsteile. Wir hatten die Tiefbohr-Brunnen mit Mitteln aus eigenen Reihen „gestemmt“; die Firma Wilo spendete uns eine Unterwasserpumpe mit Solarantrieb; die Firma M&M übernahm deren Transport. Für die Brunnen hat unser Partner CVD ein Wartungs- und Überwachungsteam aufgestellt. Einmal im Jahr werden die Wassertanks und die Solarzellen professionell gereinigt, für keiner Reparaturen sind die (geringen) Beiträge gedacht, die für die Wasserentnahme pauschal erhoben werden. Mehr und mehr übrigens wird das Wasser auch zum Bewässern von kleinen Feldern und Gärten genützt; die Frauen in den Dorfteilen mit Brunnen können ihren Gemüseanbau erweitern, für den Eigenbedarf der Familie und auch zum Verkauf auf dem Markt.

05.01.2022 Und noch eine neue Tradition: der Neujahrs-Lauf

Nach dem weihnachtlichen Festessen nun der Neujahrslauf der Mädchen in Klologo wird das Gemeinschaftsleben intensiver. Und immer wieder dient Azoli Yéyé, das Mädchenzentrum, als Treffpunkt. So auch beim Neujahrs-Lauf der Mädchen. Der 4000-Meter Cross-Country Lauf fand für zwei Altersklassen statt: Es liefen Mädchen unter und über zwölf Jahren. Die meisten barfuß oder mit Flipflops… 70 Mädchen nahmen insgesamt teil, sowie 20 Jungs, die ohne Wertung mitmachten. Die Siegerinnen bekamen Preise überreicht vom Chef du Village und von Verantwortlichen des Mädchenkomitees.
Besucherzaehler

04.12.2022 Thérèse macht ihr Abitur

Ein schönes Zeugnis für die Wirkung des Engagements von Kekeli Togo gab Thérèse, eine Abiturientin aus Klologo, beim Film-Interview mit David Höltgen von der WILO-Foundation anlässlich der Einweihung des WILO- Brunnens im September. Hier der Text. „Seit drei Jahren begleitet uns der Verein Kekeli e.V.; wir haben von der ersten Minute an die Ideen von Kekeli übernommen, die Aktionen, die der Verein organisiert, sind die, von denen wir immer geträumt haben. Ich selbst war kurz davor, aus Geldmangel aufzugeben, aber dank der Mikrofinanzhilfe von Kekeli, die meine Mutter erhielt, und der direkten Unterstützung des Vereins konnte ich wieder in die Schule gehen. Mehrere meiner Freundinnen, die sich in derselben Situation befanden, haben die Schule wieder aufgenommen, und diejenigen, die aufgrund von Schwangerschaften oder Geld-Mangel aufgegeben haben, sind dank der Organisation nun in Ausbildung. Ich verspreche, dass ich mein Abitur auf Anhieb bestehen werde, weil die Organisation mir alles geboten hat, was ich brauche, um es zu schaffen. Vielen Dank, vielen Dank.“ Gefilmt im Auftrag der WILO Foundation bei der Einweihung des WILO-Brunnens am 17. September 2022 in Klologo

29.11.2022

Der

29.

November

ist

Giving

Tuesday

"Lasst uns die Welt durch radikale Großzügigkeit verändern" ist der Slogan einer Bewegung, die 2012 in den USA begann: Am Dienstag nach Thanksgiving werden die Menschen ermutigt, zu geben - Großzügigkeit zu zeigen, um die Welt zu verbessern. Das ultimative Ziel ist es, die Kraft von Menschen und Organisationen freizusetzen, um ihre Gemeinden und die Welt zu verändern. Die offizielle Website www.givingtuesday.org zählt große und kleine Möglichkeiten auf, auch anonym zu geben: Sie können Zeit, Essen, Geld, Lob, eine Stimme geben (indem Sie sich für diejenigen einsetzen, die nicht gehört werden), Talent geben (indem Sie sich für eine gute Sache engagieren) usw.. Das ist eine großartige Idee, und jeder kann mitmachen, indem er seinen eigenen Giving Tuesday zu einem lohnenden Tag des guten Willens macht. Wir von Kekeli Togo e.V. suchen Menschen, die für unsere Lehrlinge spenden. Wir bezahlen die Ausbildung von 34 jungen Menschen, die sonst kein Handwerk erlernen könnten. Auf unserer Website - www.association-kekeli-togo.com - finden Sie unter der Rubrik "Projekte" ein kurzes Profil jedes einzelnen von ihnen. Wenn Sie sich an den Ausbildungskosten beteiligen möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter kekeli.togo.e.v@gmail.com oder spenden Sie an Kekeli Togo e.V., IBAN DE317806089600007015 21 BIC GENODEF1HO. Spenden sind steuerlich absetzbar.

19.11.2022 19. November: Welttoilettentag

In Klologo ist es eines der Ziele von Kekeli Togo e.V., den Bewohnern hygienisch sichere Toiletten zur Verfügung zu stellen. Der Zugang zu sicheren Toiletten verringert das Auftreten von Infektionskrankheiten drastisch, insbesondere bei kleinen Kindern. In Klologo erreichen die Kekeli-Projekte Schritt für Schritt das UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung (SDG) 6, sauberes Wasser und saubere sanitäre Anlagen. Sauberes Wasser ist jetzt im gesamten Dorf verfügbar; einige Toiletten müssen noch gebaut werden. Weltweit leben immer noch 3,6 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sicher betriebenen Toiletten. Gemäß SDG 6.2 sollen bis 2030 sichere Toiletten für alle gewährleistet sein. Doch weltweit sind wir weit davon entfernt, dieses Versprechen in dem Tempo zu erfüllen, in dem wir jetzt vorankommen. Der UN-Welttoilettentag, der seit 2013 jährlich begangen wird, macht auf diese Tatsachen aufmerksam. Im Jahr 2022 liegt der Schwerpunkt des 19. Novembers auf den Auswirkungen der Sanitärkrise auf das Grundwasser: Ohne angemessene sanitäre Einrichtungen verschmutzen die menschlichen Abfälle das Grundwasser. Jeden Tag sterben über 800 Kinder unter drei Jahren an Durchfallerkrankungen, die auf unsicheres Wasser, sanitäre Einrichtungen und schlechte Hygiene zurückzuführen sind.

19.11.2022

In

Klologo:

Lächeln

und

Worte

des

Dankes

Anfang September bis Anfang Oktober vier Wochen lang war Michel Kossih Frenzel- Assih, der Vorsitzende des Vereins Kekeli Togo e.V., in Togo (siehe Reiseblog 2022), um vor Ort den Stand der Kekeli Togo Projekte zu überprüfen und neue Projekte anzuschieben. Und vor allem: um den dritten Tiefbohr- Brunnen im Ort einzuweihen, den WILO- Brunnen. Zu dessen feierlicher Einweihung reiste auch David Höltgen von der WILO Stiftung dabei; die WILO Foundation gab einen wesentlichen Beitrag zum Bau des Brunnens, die Firma WILO SE spendete die Pumpe und die S o l a r p a n e e l e dazu. Das L e i t u n g s s y s t e m wurde, wie bei beiden anderen Brunnen auch, von den Männern des Ortes ohne technische Hilfsmittel gegraben. www.wilo-foundation.de Damit haben nun alle Bewohner des Ortes Zugang zu frischem Wasser was das für die Hygiene bedeutet, ist leicht nachzuvollziehen. Vom Vereinsvorstand waren auch Carmen Steinhäußer und Kathrin Wich für einige Tage mit nach Togo gereist. Beide waren schon im Dezember 2019 bei der Einweihung der ersten beiden Kekeli Brunnen dabei. Wir fragten, was ihnen diesmal aufgefallen sei. Sie lächeln Dazu Carmen S t e i n h ä u ß e r : „Aufgefallen ist mir bei diesem zweiten Besuch, dass die Menschen viel offener uns gegenüber geworden sind - sie vertrauen uns, haben weniger Berührungsängste - und vor allem: sie lächeln. Dann ist mir noch aufgefallen, dass uns vor allem die älteren Bewohner unglaublich dankbar für den Bau der Brunnen sind. Sie waren es ja, die sich ihr ganzes bisheriges Leben abmühen mussten, über lange Wege (meist unsauberes Wasser) zu holen und sich mit Erkrankungen, die dadurch entstanden sind, herum zu plagen. Immer wieder haben sie uns "Akpe kaka" (vielen Dank) zugerufen oder unsere Hand genommen um sich zu bedanken, als wir die Wasserstellen angeschaut haben. Und auch: Man kann schon deutlich spüren, dass die Mädchen selbstbewusster geworden sind! Das ist ja eines unserer Ziele...und es ist schön, dass das anscheinend klappt. Ich bin trotzdem der Meinung, dass wir sehr umsichtig sein sollten und den Bewohnern nichts "aufdrängen" dürfen… Aber da müssen wir wiederum dem Vereinsvorsitzenden vertrauen. Er hat die Kontakte zum "Chef du village " und ins Dorf...“ Herzliche Begrüßung Kathrin Wich ergänzt: „Dadurch, dass es für mich das zweite Mal in Togo war, war ich schon etwas vorbereitet und wurde nicht ganz so sehr von der völlig anderen Kultur, Klima und Menschen überrascht. Wie beim ersten Besuch fühlte ich mich gleich wohl, wir wurden überall herzlich begrüßt. Dieses Mal waren die Bewohner in Klologo offener und, wie Carmen schon sagt, gerade die älteren Frauen bedankten sich immer bei uns, da gerade sie für die Wasserversorgung jahrelang unendliche Mühen auf sich nehmen mussten. Da wir auch öfters in Klologo waren, konnten wir auch viel Kontakt herstellen. Sowohl die Mädels als auch die Jungs, unsere Azubis, sind total nett. Lernbereitschaft Mir sind besonders die schnelle Auffassungsgabe und das Interesse, Neues zu erlernen, aufgefallen. Gerade was Computer betrifft. Leider war die Zeit zu kurz für mich, ich hätte gerne noch länger mit ihnen am PC gearbeitet. Wir dürfen die Jugendlichen aber auch nicht überfordern. Die Brunnen, die Gebäude werden von den Bewohnern gut gepflegt. Besonders das Mädchenzentrum ist zum Mittelpunkt geworden. Schade finde ich für mich persönlich, dass ich kein Französisch spreche, und die Verständigung deswegen teilweise schwierig war.“

16.11.2022

Ein

Schulhausneubau

für

Klologo

– und wie es dazu kam

Die tolle Nachricht zuerst: Klologo bekommt ein Schulhaus mit vier Klassenzimmern und zwei Büros als Ersatz für total eingefallene, als unbrauchbare Klassenräume. Wie es dazu kam, ist eine schöne Kette aus Kooperation, Aktion und Reaktion. Es begann im August 2021. Vorstandsmitglied A liest in der Lokalpresse, dass Klaus Beer vom Fernwehpark (www.fernweh-park.de) vorhat, Reiner Meutsch, den Gründer und Leiter der Fly & Help Stiftung (www.fly-and-help.de), die in armen Ländern Schulen baut, in seinem Fernwehpark in Oberkotzau zu ehren. Das wäre was für uns, denkt A. Und meldet das dem Vorsitzenden B, der gerade im Togo ist. Der ruft Mitglied C an mit der Bitte, zu der Veranstaltung zu gehen und zu versuchen, mit Reiner Meutsch ins Gespräch zu kommen. C wendet sich an Klaus Beer (links, recht Reiner Meutsch) und bittet ihn, für eine Gesprächsmöglichkeit am Rande des Events zu sorgen. Während des Events ergibt sich die gesuchte Gesprächssituation, und C stellt in Kurzform die Ziele von Kekeli Togo vor. Ein halbes Jahr später kommt von Fly & Help die Aufforderung, einen Antrag für den Bau eines Schulhauses zu stellen. Man könne ab Herbst 2022 dafür werben, hieß es dann. Und dann kommt am 11.November die wunderbare Nachricht: Ein Spender ist gefunden, die Schule wird gebaut, und ein Traum wird wahr.

12.10.2022 11. Oktober - Tag des Mädchens

Wenn Sie einen Mann ausbilden, bilden Sie ein Individuum aus. Aber wenn Sie eine Frau ausbilden, bilden Sie eine Nation aus - sagt ein a f r i k a n i s c h e s Sprichwort. In Zusammenarbeit mit unserem Partner in Klologo bilden wir bei Kekeli Togo Mädchen aus, kümmern uns um sie, machen sie widerstandsfähig, proaktiv und selbstbewusst durch unser vielschichtiges Mädchenprojekt. Am 10. Jahrestag des Internationalen Tags des Mädchens, der am 11. Oktober begangen wird, können wir mit Stolz sagen, dass wir erfolgreich sind in unseren Bemühungen, das Bewusstsein für die Probleme zu schärfen, mit denen Mädchen in traditionellen, ländlichen Familien konfrontiert sind. Wir unterstützen sie, wir stärken sie und sorgen dafür, dass sie ihre Schulausbildung abschließen - und nicht in einer frühen Schwangerschaft und Mutterschaft enden. Bei unserer jüngsten Reise nach Togo wurde uns erneut bewusst, wie sehr sich die Mädchen im Dorf verändert haben: Sie sind selbstbewusster, sie ergreifen die Initiative, um Veränderungen im Dorfleben einzuleiten, und sie werden von den anderen Dorfbewohnern mehr respektiert.

12.10.2022 Bericht Wilo-Foundation

www.wilo-foundation.de

30.09.2022 Wasser für Klologo – geschafft!

„Wasser für Klologo“ unter diesem Motto wurde der Verein Kekeli Togo gegründet. Nun, dreieinhalb Jahre nach Gründung, haben wir unser Versprechen erfüllt: Mit dem WILO- Brunnen, dem dritten Tiefbohrbrunnen, den wir mit Hilfe von Spenden errichten konnten, haben nun alle Einwohner von Klologo Zugang zu sauberem Trinkwasser. (Einen Bericht über die feierliche Einweihung am 17. September und über andere Aktivitäten im Rahmen des Kekeli Togo-Projekts WILO Brunnen finden im REISEBLOG 2022 auf dieser Website). Sauberes Trinkwasser ist laut den Vereinten Nationen ein universelles Menschenrecht. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist der Zugang zu Wasser sowohl innerhalb eine s Landes als auch zwischen den Ländern sehr unterschiedlich. Insgesamt haben nur 39 % der Bevölkerung einen Wasseranschluss in ihrem Haus / in ihrer Wohnung in den ländlichen Gebieten der Region sind es sogar nur 19 %. In Togo haben in den Städten 37 % der Bevölkerung direkten Zugang zu Wasser im Haus, in den ländlichen Gebieten sind es nur 7 %. Auch in Klologo müssen die Menschen das Wasser am Brunnen holen; meist ist das die Arbeit von Frauen und jungen Mädchen, die die schwere Last dann auf ihren Köpfen schleppen. Dennoch: Durch die drei Brunnen und die vielen Wasser-Auslass-Stellen, die über die Ortsteile verstreut sind, sind die Wege viel kürzer geworden. Der Zugang zu frischem, sicherem Wasser ist eine große Errungenschaft und ein großer Fortschritt, und wir von Kekeli Togo danken allen unseren Spendern, dass wir den Menschen in Klologo Wasser geben konnten.

30.08.2022 Mission WILO Brunnen beginnt

Am 4. September geht es los da fliegt Michel Frenzel-Assih, der Vorsitzende unseres Vereins, nach Togo. Er hat dort vier Wochen Zeit, neue Projekte anzustoßen. Höhepunkt ist am 17. September feierliche Inbetriebnahme des WILO Brunnens. David Höltgen von der WILO Foundation, die den Brunne maßgeblich gefördert hat, wird selbst anwesend sein, und wie bei den vorhergegangenen Feierlichkeiten sind wieder viele Honoratioren eingeladen. Zur Einweihung kommen dann auch Vorstandsmitglieder Carmen Steinhäußer und Kathrin Wich nach Togo. Für Carmen Steinhäußer, die Schatzmeisterin des Vereins, ist es interessant zu sehen, wie die sechsstellige Summe, die durch Kekeli Projekte bislang in Klologo investiert wurde, angelegt worden ist. Die beiden Hoferinnen werden ihre berufliche Erfahrung einbringen und Workshops abhalten, unter anderem zu den Themen PC und Social Media, denn Klologo hat ja nun Internet, Anlegen eines Schulgartens und gesunde Ernährung, nachhaltiges Wirtschaften hier geht es unter anderem um die Jackfruit Bäume, die von den Mädchen gepflanzt wurden. Geplant sind auch Workshops zum Thema Hygiene. Weiter wird ein Trocknungs-Haus vorgestellt, das garantiert, dass Ernte und Saatgut trocknen, ohne zu verrotten. Auf dem Programm steht auch eine tiefgehende Auswertung des Mädchenprojekt-Teiles Aufklärung und Kontrazeption. Über alle Veranstaltungen und Aktivitäten wird laufend im Reiseblog hier auf unserer Website berichtet, Fotos sind garantiert!

19.08.2022

19.

August:

Welttag

der

Humanitären Hilfe

„Doppelt so viele Menschen sind heute auf humanitäre Hilfe angewiesen als noch vor drei Jahren. Für viele ist das buchstäblich eine Frage von Leben und Tod“ schreibt die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock zum heutigen Tage, „angesichts dieser Entwicklung ist jetzt nicht die Zeit an humanitärer Hilfe zu sparen, auch wenn wir in vielen Bereichen den Gürtel enger schnallen müssen.“ Deutschland ist seit Jahren nach den USA der zweitgrößte humanitäre Geber der Welt. Darauf können wir Deutsche stolz sein!

19.08.2022

UNESCO

Master-Preis

für

Aboudou Yaovi aus Klologo

Der wissenschaftliche Rat des UNESCO- Lehrstuhls "Geteilte Entwicklungsherausforderungen: Wissen, Verstehen, Handeln" hat im Rahmen seiner vierten Ausgabe sechs Master-Preise verliehen. Dank der Finanzierung durch das Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten (MEAE) und die Französische Entwicklungsagentur (AFD) konnten sechs Masterstudenten für ihre Forschungsarbeit ausgezeichnet werden und erhielten sechs Preise im Wert von jeweils 650 EUR, um das Verfassen von Artikeln aus ihren Abschlussarbeiten zu belohnen und zu fördern. Einer der Geehrten ist Aboudou Yaovi, Universität Lomé, der aus Klologo stammt. Bei der Einweihung unserer ersten beiden Brunnen im Januar 2020 war er der Moderator der festlichen Veranstaltung. Energieholz und Klimawandel Die Studie ist ein Beitrag zur Analyse des Energieholzsektors und der Auswirkungen seines Verbrauchs auf die Vegetationsdecke und das Klima. Die angewandte Methodik kombiniert verschiedene Instrumente zur Datenerhebung wie Dokumentation, Beobachtung, Analyse von Satellitenbildern, Kartographie und GIS, statistische Instrumente, Interviews und die Befragung von 139 Haushalten. Für die Untersuchung der Klimavariabilität wurden Zeitreihen in verschiedenen Zeitschritten von 1970 bis 2019 von der synoptischen Station in Tabligbo analysiert. Die Studie ergab, dass in der Präfektur Yoto im Süden von Togo der Klimawandel durch den schnellen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um 1°C zwischen 1970 und 2019 und die Schwankungen der Niederschläge im gleichen Zeitraum zwischen 674 mm im Jahr 1977 und 1428 mm im Jahr 2019 gekennzeichnet ist. Die Bevölkerung greift massiv auf Energieholz zurück (91,37% für Holz und 6,47% für Holzkohle). Die Nutzung dieser Brennstoffe führt zu einem starken Druck auf die Holzressourcen und zu einer Verstärkung der Auswirkungen des Klimawandels.

13.08.2022 Der WILO Brunnen ist komplett!

Das Herzstück des Brunnens ist da: Michel Frenzel-Assih, (Mitte) der Vorsitzende unseres Vereins, konnte am WILO Werk in Hof die Pumpe von Produktionsleiter Michael Müller (links) entgegennehmen. Sabine Hofmann (rechts) vertrat bei dem Termin ihren Chef Thomas Lang, Group Vice President Group Market Segment Management. Die derzeit weltweit bemerkbaren Störungen in der Lieferkette hatten die Fertigung der Solarstrom-betriebenen Unterwasserpumpe für den Tiefbohr-Brunnen arg verzögert. Doch nun ist der WILO Brunnen komplett! An den Kosten für den dritten und letzten Brunnen, der Klologo mit dringend benötigtem Frischwasser versorgen wird, beteiligen sich die WILO Foundation mit einer großzügigen Zuwendung, WILO SE mit der Sachspende, ein privater Spender und unser Verein. Der Brunnen wird am 17. September feierlich eingeweiht natürlich werden wir berichten!

13.08.2022

Am

Mädchenhaus

in

Klologo

steht

nun

ein

Sendemast.

Das

Internet

hält

Einzug!

13.08.2022

Nützliche

Ferien

Stopp

den

Frühschwangerschaften

Im Rahmendes Kekeli Programms „Vacances utiles“ (Nützliche Ferien) kam ein Team der staatlichen Action Santé pour Tous (Aktion Gesundheit für alle) ins Mädchenhaus, um die jungen Mädchen im Ort zum Thema Frühschwangerschaft zu sensibilisieren. Das erklärte Ziel von Kekeli und unserer Partner in Klologo ist es ja, dass die in Togo sehr hohe Zahl der Frühschwangerschaften drastisch zurückgeht, und immer mehr Mädchen ihren Schulabschluss machen können.

10.08.2022 PC Kurse für alle Altersklassen

Gut besetzt ist derzeit das Azoli Yéyé, unser Mädchenhaus: die PC- Grundlagenkurse finden jetzt in den Schulferien statt, wie man sieht, auch für die jüngeren Kinder. Gut zu sehen sind hier die schönen Tische aus heimischem Teakholz, von den Schreinern aus dem Ort gezimmert.

29.07.2022 Das Computer-ABC

Die Sommerferien sind eine gute Zeit, um einen PC- Kurs zu machen für Mädchen und Jungs in Klologo begann kürzlich ein neuer Informatik-Anfänger-Kurs, den Kekeli Togo für sie anbietet. Als Lehr-Ort dient das Mädchenhaus. Die Jugendlichen werden an den Computer herangeführt; das Gefälle zwischen Großstadt und Land wird damit verkleinert, sie sind weniger benachteiligt gegenüber den Schülern und Schülerinnen von besser ausgestatteten Schulen in der Großstadt.

29.07.2022 Noch 132 Jahre!

Haben Frauen die gleichen Rechte wie Männer, wenn es um Gesundheit, Bildung, wirtschaftliche Teilhabe und politische Teilhabe geht? Der Weltwirtschaftsfonds beantwortet diese Frage mit seinem Gender Gap Report, in dem 146 Länder analysiert werden, von denen 102 bereits seit dem Start des Berichts im Jahr 2006 dabei sind. Der neue Gender Gap Report, der gerade im Juli erschienen ist, analysiert erneut vier Schlüsseldimensionen: Wirtschaftliche Teilhabe und Chancen, Bildungsabschlüsse, Gesundheit und Überleben sowie politische Teilhabe. Das Ergebnis: "Im Jahr 2022 ist die globale Kluft zwischen den Geschlechtern um 68,1% geschlossen. Bei der derzeitigen Fortschrittsrate wird es 132 Jahre dauern, bis die vollständige Parität erreicht ist", lesen wir. Das ist keine Verbesserung: Im Jahr 2020 ging man davon aus, dass die Geschlechterkluft innerhalb von 100 Jahren geschlossen sein würde. Es mangelt an Chancen der politischen Teilhabe Mit 22% von 100 klafft die größte Lücke weltweit nach wie vor im Bereich der politischen Teilhabe, die zweitgrößte (60,3%) im Bereich der wirtschaftlichen Teilhabe und Chancen. Der Bereich Gesundheit und Überleben ist mit 95,8% fast gleichauf, das Bildungsniveau erreicht 94,4%. Die ersten zehn: Im Gender Gap Index 2022 liegt Island auf Platz 1, gefolgt von Norwegen, Neuseeland, Schweden, Ruanda und Nicaragua. Rang acht wird von Namibia gehalten, dann kommt Irland und dann Deutschland. Und Togo? Schauen wir, wo Togo steht: weltweit an Platz 91 von 146. Politische Teilhabe verweist Togo auf Platz 80, und im Bildungsabschluss-Sektor landet Togo leider noch auf Platz 136! Bei Gesundheit sehen wir Togo jedoch auf einem bemerkenswerten Rang 33, bei wirtschaftlicher Teilhabe sogar auf Rang 13! Das ist prima! ( https://www3.weforum.org/docs/WEF_GGGR_2022.pdf )

14.07.2022 Der WILO Brunnen im Fokus

Auf der Website der WILO Foundation (www.wilo-foundation.de) erschien kürzlich ein Artikel zum Bau des WILO Brunnens am Centre de Santé in Klologo. Wir dürfen ihn übernehmen: http://www.wilo- foundation.de/aktuelles/news-details.html

06.07.2022 Bei uns macht das ein Kran…

in Klologo aber machen das die Bauleute selber: Sie hieven mit vereinten Kräften den schweren 10,000Liter-Tank für den WILO-Brunnen auf den Wasserturm. Bei sommerlichen Temperaturen im 40-Grad-Bereich! Respekt, können wir da nur sagen!

18.06.2022 Meeting mit Super-Torte

Eine super Idee hatte Carmen Steinhäußer, Schatzmeisterin von Kekeli Togo e.V., für die Jahresvollversammlung des Vereins übrigens die erste seit Gründung im Frühsommer 2019, wegen Corona. Zum Meeting im Trogener Gemeindehaus am Sonntag, 12. Juni, lud die Schatzmeisterin des Vereins die Versammelten zu Kaffee und Kuchen ein, eben auch zu dieser ansehnlichen Torte. Die externe Tortenbäckerin stellte dieses schöne Werk dann auch gleich auf ihre Website. Zur Versammlung kamen insgesamt 23 Menschen; es waren wohl einige schon in Urlaub. Die Kassenprüfer bestätigten die Kassenberichte der Jahre 2019, 2020, 2021, und Die Schatzmeisterin wurde entlastet. Die Jahresberichte lagen den Mitgliedern vor; der Vorsitzende Michel Kossih Frenzel-Assih stellte die derzeit laufenden Projekte vor, über die wir ja hier auf der Website berichten.

17.06.2022 Die Lokalpresse war da

Der Sprecher der drei Ortschaften, die mit dem WILO Brunnen nun sauberes Wasser bekommen, sagt auf die Frage: Was empfinden die Bewohner von Kpodji, Mamissi und Mongomé angesichts der sauberen Wasserversorgung? "Eine unbeschreibliche Freude, dass auch wir jetzt dran sind nach den Ortsteilen Gatipémé, Agboglanpémé und Gassimé! Wir können unser Glück nicht fassen. Endlich werden wir uns nicht mehr mit schmutzigem, verseuchtem Wasser versorgen müssen. Und wir freuen uns sehr, dass wir weniger Infektionen haben werden, und unsere Kinder, vor allem die Mädchen, nun pünktlich zur Schule kommen werden, weil der Weg zum Wasser viel kürzer ist. Wir bedanken uns ganz herzlich für so ein wunderbares Geschenk bei WILO und Kekeli. Wir werden es gut behüten."

24.05.2022 Persönliches Treffen

Hof. Für die Verwirklichung der Kekeli Togo Projekte konnten wir schon dankenswerter Weise! auf die Unterstützung etlicher Stiftungen zählen. Aber dass man sich persönlich zusammensetzt und austauscht, ist doch eher selten. Mit Evi Hoch (Vorstandsmitglied) und David Höltgen (Mitarbeiter) von der WILO-Foundation, die beheimatet ist am Stammsitz des Unternehmens in Dortmund, klappte nun ein persönliches Treffen in Hof. Für Kekeli Togo ist die WILO-Foundation ein wichtiger Brunnen-Stifter; mit dem gerade in Klologo entstehenden dritten Tiefbohrbrunnen werden dann alle Ortsteile mit sauberem Wasser versorgt sein! Standortfaktor Kultur Die WILO-Foundation hat eine große Bandbreite an Stiftungszwecken ( http://www.wilo-foundation.de ); unter anderem gehört die Kultur als Standortfaktor dazu. In Hof standen unter anderem ein Workshop mit den Hofer Symphonikern und ein Konzertabend auf dem Programm; der Workshop und das Konzertangebot richteten sich beides an die Deutschlandstipendiaten der WILO-Stiftung von der Hochschule Hof sowie an WILO-Auszubildende und -Werkstudenten. Dazwischen war Zeit für ein Treffen mit Kekeli Togo; wofür wir sehr dankbar sind. Es war ein sehr interessanter und motivierender Austausch! Das Foto zeigt, von links, David Höltgen (WILO-Foundation), Ulrike Auffhammer und Michel Frenzel -Assih (Kekeli Togo) und Evi Hoch (WILO-Foundation).

24.05.2022

Die

Mädchen

in

Klologo

kümmern sich

um ihr „Mädchen-Haus“

an einem Samstag kürzlich trafen sie sich wieder zum großen Reinemachen.

20.05.2022 Baufortschritt:

Am Centre de Santé in Klologo entsteht die Dusch- und WC-Anlage mit je zwei Kabinen. Der WILO-Brunnen direkt daneben – er ist gerade im Bau – macht es möglich!

17.05.2022

Der

WILO

Brunnen:

die

Arbeiten

haben begonnen.

0

5.05.2022

Jackfruchtbäume

für

die

Mädchen

Schnell wachsen Jackfruchtbäume nach drei bis vier Jahren kann man die riesengroßen Früchte ernten. Die Mädchen in Klologo, die am Tag der Arbeit Jackfrucht-Samen von der Route National bis zum Gymnasium in den Boden aussäten, werden also bald von „ihrem“ Baum ernten können. Jedes Mädchen hat „ihren“ eigenen Baum, für dessen Pflege sie verantwortlich ist. Die Aktion am 1. Mai wurde ermöglicht durch die Spenden von Jackfrucht-Samen durch Pater Christian, einen Mönch vom Kloster in Zogbegan und Bruder des Kekeli Togo Vorsitzenden. Das Benediktiner- Kloster hat sich schon öfter um die Mädchen des Kekeli Mädchenprojekts gekümmert und sich ins Kekeli Togo Mädchenprojekt eingebracht. Jackfrucht Die Frucht wird nicht nur gegessen, sondern die Kerne können gekocht und dann geröstet und als Snack gegessen werden. Sie hat einen einzigartigen Geschmack. Veganern in Europa ist Jackfrucht bekannt als Fleischersatz. Die Frucht wächst an den Zweigen und am Hauptstamm des Jackfruchtbaums, der bis zu 15 Meter hoch werden kann, und kann bis zu 50 Kilo wiegen – sie ist die größte Baumfrucht der Welt.

24.04.2022

Unbedingt

anschauen

der

Waldmacher

Es kam kürzlich ein Film von Volker Schlöndorff in die Kinos, der unbedingt sehenswert ist: „Der Waldmacher“ heißt er; ein Dokumentarfilm über den australischen Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo, der 1981 in den Niger ging, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Der Film gibt wunderbare Einsichten in das Leben der Menschen, in die Probleme der Wieder- Aufforstung ohne die Bereitschaft der Bevölkerung taugt die beste Idee nichts. Mit der Bereitschaft lässt sich dagegen das Unmögliche möglich machen. Ein wohltuender, nachdenklich stimmender Film: die lachenden Gesichter der Menschen bei den Begegnungen, die achtsame Stille der Versammelten, inklusive der Kinder, wenn jemand spricht… Anschauen!

22.04.2022 22. April – Earth Day

„Jeder Moment ist eine Gelegenheit, sich zu organisieren, jeder Mensch ein potentieller Aktivist, jede Minute eine Chance, die Welt zu verändern.“ - Dolores Huerta

21.04.2022 Der WILO-Brunnen: Es geht los!

Die symbolische Grundsteinlegung am Ort der Bohrung beim Centre de Santé fand statt; Togbui Messan Robert Gati IV, der Chef du Village, legte den Stein. Bei einer Versammlung, zu der er das gesamte Dorf hatte zusammentrommeln lassen, wurden die Bauschnitte für das Graben der Leitungen eingeteilt. Durch den von der WILO Foundation und von der Hofer Firma WILO SE gespendeten Brunnen bekommen nun die Ortsteile Wasser, die bislang noch keines hatten. Dazu ist ein recht ausgedehntes Leitungssystem zu graben mit Wasserstellen die Männer aus dem Dorf machen das ehrenamtlich. Mit diesem dritten Tiefbohrbrunnen ist Klologo dann völlig mit Frischwasser versorgt!

26.03.2022

Samstag,

26.

März,

20:30

Uhr:

Licht aus!

Jedes Jahr findet weltweit ein Countdown statt, um die Earth Hour zu feiern und eine symbolträchtige Aktion durchzuführen: das Licht auszuschalten. Aber es ist so viel mehr als das. Es ist ein Symbol der Einigkeit. Es ist ein Symbol der Hoffnung. Es ist eine Demonstration der Macht kollektiven Handelns für unsere Zukunft und die unseres Planeten. Und in diesem Jahr ist es vor allem ein Symbol für den Frieden - Licht aus für einen friedlichen Planeten!

26.03.2022

Zugang

zu

Bildung,

ein

Menschenrecht

Die traurige Nachricht kürzlich lautete: Die Taliban halten die weitergehenden Schulen für Mädchen geschlossen, Mädchen in Afghanistan sind weiter von Bildung und Ausbildung ausgeschlossen. Zu der Entscheidung gibt es eine Erklärung der Außenministerinnen von Albanien, Andorra, Australien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Estland, Island, Kanada, Kosovo, Malawi, Mongolei, Neuseeland, Schweden, Tonga und Großbritannien, in der es unter anderem heißt: „Zugang zu Bildung ist ein Menschenrecht, das jeder Frau und jedem Mädchen zusteht. Auf individueller Ebene führen Bildung für Mädchen und Teilhabe von Frauen zu einem besseren Leben, tragen zur Linderung wirtschaftlicher Probleme ihrer Familien bei und bilden die Grundlage für die Wahrnehmung sozialer Rechte und politischer Repräsentation. Auf kollektiver Ebene können Mädchen und Frauen mit ihrer Bildung zur Entwicklung und zum Wohlergehen des Landes sowie zu Frieden, Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit beitragen. Kein Land kann es sich leisten, nicht das Potenzial und die Talente aller seiner Bürgerinnen und Bürger zu nutzen.“ Das passt genau in die Philosophie von Kekeli Togo: Wir fördern Mädchen ganz gezielt in unserem Mädchen-Projekt und ermöglichen ihnen auch durch Finazhilfen an die Eltern Schulbesuch, denn wenn Geld fehlt, sind es die Mädchen, die als erste von der Schule genommen werden.

22.03.2022 - Weltwassertag

Der Weltwassertag, 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen und seit 1993 immer am 22. März begangen, macht auf die Bedeutung dieser wichtigen Ressource aufmerksam. Dieses Jahr ist das Motto Der Weltwassertag 2022 steht unter dem Motto „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. 2,3 Milliarden Menschen leben heute in Ländern mit Wasserknappheit, davon 733 Millionen in Ländern mit hoher und kritischer Wasserknappheit. Die Wasserknappheit wird sich noch verschärfen, da die rasch wachsenden städtischen Gebiete die benachbarten Wasserressourcen stark unter Druck setzen. Es wird erwartet, dass der Klimawandel und der Bedarf an Bioenergie die ohnehin schon komplexe Beziehung zwischen der weltweiten Entwicklung und dem Wasserbedarf noch verstärken werden. Was können wir tun? Sorgfältig mit Wasser umgehen und vielleicht auch spenden: Viele Non-Profit-Organisationen kämpfen gegen die globale Wasserkrise. Wie hier in Klologo, „unserem“ Dorf in Togo, wo wir mit Spendengeldern Brunnen gebohrt haben: Die Jugendlichen auf dem Foto freuen sich, dass sie sich endlich die Hände unter fließendem, sauberem Wasser waschen können. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind enorm, und messbar!

15.03.2022

Ein

JA

zur

Ausbildung

von

Mädchen

Einen 5-Kilometer-Lauf der Mädchen unter 12 mit 51 Teilnehmerinnen, einen für die Ü-12 (36 Mädchen), einen Theater-Sketch und einen Vortrag, beides über die Bedeutung von Ausbildung für Mädchen, sowie ein Festessen für alle 300 Anwesenden als die Mädchen aus dem Kekeli Mädchenprojekt zum Tag der Frau am Samstag einluden, war das Programm groß, und das Echo ebenso. Die Siegerinnen wurden geehrt, und alle Teilnehmerinnen bekamen ihre eigene Trinkflasche geschenkt. Fußbälle gab es für das Mädchen-Fußball Team, Sport- und Trainings-Ausrüstung für die Jungs und Mädchen. Ganz im Sinne des Kekeli Mädchenprojektes betonte der Chef du Village in seinem Grußwort, wie wichtig es ist, die Mädchen zu fördern, um aus ihnen Säulen für die Gesellschaft zu machen. Dem folgte ein Vortrag zu Thema „Die Rechte der Frauen“; eine Delegation aus der Präfektur war angereist.

15.03.2022

Für

Pascaline

Bocco,

der

erste

Rollstuhl im Ort…

Seit der Polio-Erkrankung in der Kindheit ist sie gelähmt, nun kann sie sich mit dem Rollstuhl sich fortbewegen: Kekeli Togo spendete Pascaline Bocco einen Rollstuhl. „Sie ist immer sehr engagiert; wenn die Männer im Dorf die Gräben ausheben für die Wasserleitungen, ist sie es, die den Männern Essen kocht“, sagt Michel Frenzel-Assih, der Vorsitzende des Vereins. Der Rollstuhl wurde der jungen Frau, die eine kleine Brot-Bäckerei und einen kleinen Laden betreibt, bei dem von den Mädchen des Dorfes ausgerichteten Fest zum „Tag der Frau“ überreicht.

08.03.2022 Tag der Frau

Am heutigen Tag der Frau, Kolleginnen, lasst uns an die Frauen weltweit denken, die mit ihren Kindern auf der Flucht sind, die um ihr Leben und das Leben ihrer Männer und Söhne fürchten. Was sie durchmachen, ist unvorstellbar. Machen wir uns klar, wie gut wir es haben, die wir in friedlichen Umständen leben dürfen. Und wenn uns die Kinder oder der Partner heute nerven, wenn Hektik unseren Tag bestimmt und die Arbeit stresst, freuen wir uns doch über die Normalität, die wir leben dürfen! Was für ein Segen! Deshalb: Lasst uns heute besonders dankbar, tolerant und friedfertig sein.

05.03.2022 Ein Schulneubau für Klologo

Das ging schnell: Anfang September war Reiner Meutsch, der Gründer der Fly & Help Stiftung, die weltweit Schulen baut, im Fernwehpark in Unterkotzau bei Hof als Ehrengast eingeladen er kam mit dem Hubschrauber angeflogen; er fliegt auch zur Einweihung „seiner“ Schulen selbst. ( U n b e d i n g t sehenswert: www.fly- and-help.de) Wir trafen ihn bei dem Termin, erzählten ihm kurz von Kekeli Togo und unseren Projekten, drückten ihm eine Broschüre in die Hand. Zwei Monate später wurden wir eingeladen, einen Förderantrag einzureichen und jetzt bekamen wir die Zusage, dass ab Spätherbst die Schule in Klologo beworben wird: Reiner Meutsch wird Vorträge halten und so Spenden für den Bau der Schule sammeln. Gebaut werden soll ein Schulhaus mit vier Klassenzimmern. Was für eine Freude!

19.02.2022

Der

WILO-Brunnen:

Wasser

für

die Krankenstation

Das „Centre de Santé“ in Klologo, Apotheke, B e r e i t s c h a f t s - P r a x i s und Tagesklinik in einem, bekommt Wasseranschluss: In direkter Nähe des Gebäudes wird ein Brunnen gebohrt. Ein großer Wunsch der Verantwortlichen an der von „Médecins d’Afrique“ geleiteten und gesponserten Einrichtung nach besserer Hygiene wird erfüllt! Baustart ist im März; Bauzeit: zwei Monate. In Klologo versorgen zwei von Kekeli Togo gespendete, solar-betriebene Brunnen mit einem Leitungssystem mehrere Ortsteile die Leitungsgräben wurden von den Männern im Dorf per Hand ausgehoben! (Die Brunnen, einer davon mit einer von WILO SE gespendeten Pumpe, wurden im Januar 2020 feierlich in Betrieb genommen; wir berichteten.) Der neue Brunnen, der nun mit freundlicher Unterstützung der WILO Foundation, Dortmund, gebaut werden kann, und für den WILO SE wieder eine hochwertige Solar-Pumpe zur Verfügung stellt, wird nicht nur das Centre de Santé, sondern auch die restlichen drei Ortsteile mit frischem Trinkwasser versorgen. Messbare, gesundheitliche Auswirkungen Die segensreichen, direkten Auswirkungen von sauberem Wasser auf die Gesundheit der Bevölkerung und insbesondere auf die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe lassen sich nach zwei Jahren anhand der Unterlagen des Centre de Santé und der Schulleitung klar erkennen und verifizieren. (Unser Foto zeigt die Wasserstelle an der Schule.) Bei Schülerinnen und Schülern aus Ortsteilen mit Wasser liegen die Fehlzeiten aufgrund von Krankheit in der sechsten Klasse z.B. bei 40 % der Mädchen und Jungs, bei Jugendlichen aus Wasser-versorgten Ortsteilen ging der Anteil auf 10 % beziehungsweise 8 % hinunter. Was die Erkrankungen selbst betrifft, nahm in den Ortsteilen mit Wasseranschluss die Anzahl der Durchfallerkrankungen drastisch ab, die am weitesten verbreitete Folge von verunreinigtem Wasser. Auch infektiöse Haut- und Augen-Erkrankungen kommen in den wasser- versorgten Ortsteilen nun wesentlich seltener vor. Rechtzeitig zum Unterricht Einen weiteren, konkreten Vorteil bietet die Anbindung an eine Wasserversorgung: Verspätungen und Schulabbrüche nehmen ab. Ob es frisches Wasser gibt oder nicht, betrifft ganz speziell Mädchen. Erschreckend hoch ist die Anzahl der Verspätungen bei den Mädchen in den Ortsteilen ohne Wasser: Sie müssen morgens Wasser holen an einem alten Oberflächen-Brunnen oder Teich beides nicht hygienische Wasser-Quellen! und z.T. eineinhalb Kilometer weit laufen. Diese Verspätungen wirken sich auf die Leistung aus. Die Versäumnisse kumulieren sich, die Schülerinnen verlieren den Anschluss; das führt, neben den Frühschwangerschaften, gegen die unser Mädchenprojekt angeht, zu vermehrten Schulabbrüchen unter Mädchen in den Ortsteilen ohne Leitungswasser. Der neue „WILO“-Brunnen wird dem Abhilfe schaffen!

19.02.2022 Mit Fliesen praktischer

Wasserholen, ohne in der nassen Erde zu stehen: Die Brunnen entlang der Leitungsnetze, die mehrere Ortsteile von Klologo mit Frischwasser versorgen, werden mit einem kleinen Auffangbecken versehen und durchweg gefliest; so sind sie praktischer im Gebrauch. Die Spende eines Mitglieds von Kekeli Togo e.V. macht die Erneuerung möglich, die auch ästhetisch ansehnlich ist. Die Wasserstelle ist, wie das Foto zeigt, auch in Über-Kopf-Höhe mit einem Wasserrohr versehen: Die Frauen und Mädchen, die Wasser holen, füllen das Gefäß, das sie auf dem Kopf tragen, direkt von oben. (Das Foto zeigt eine Wasserstelle direkt an der Route Nationale.)

19.02.2022 Kleine Beträge summieren sich…

Gutes tun, ohne dass es extra kostet: Das geht, wenn man über Amazon Smile oder Gooding einkauft. Das tun einige Menschen, die uns wohlgesonnen sind, ob Vereinsmitglied oder nicht jedenfalls haben wir EUR 230 über Amazon Smile und EUR 170 über Gooding in die Vereinskasse bekommen! Wir sagen danke schön! (Auf der Startseite unserer Website erfährt man, wie es geht…)

18.01.2022

16.

Januar

Brunnen-Jubiläum

in Klologo

Der 16. Januar ist ein besonderer Tag in Klologo: Am 16. Januar 2020 wurden die beiden Kekeli Tiefbohrbrunnen eingeweiht. Wir wollen wissen, ob sich die segensreichen Auswirkungen von frischem Wasser auf die Gesundheit der Bevölkerung auch messen lassen. Oh ja, man kann das messen, wie wir Berichten entnehmen, die wir dazu aus Klologo bekamen. Mit Wasser: Abnahme von Infektionen So meldet die Schulleitung, dass die Fehlzeiten durch Krankheit an der Mittel- und Oberstufe stark differieren: Bei Schülerinnen und Schülern aus Ortsteilen mit Wasser liegen die Fehlzeiten aufgrund von Krankheit in der ersten Jahrgangsstufe z.B. bei 40 % der Mädchen und 40 % der Jungs, bei Jugendlichen aus Wasser-versorgten Ortsteilen liegen die Zahlen bei 10 % beziehungsweise 8 %. Was die Erkrankungen selbst betrifft, nahm in den Ortsteilen mit Brunnen oder Wasseranschluss die Anzahl der Durchfallerkrankungen, die am weitesten verbreitete Folge von verunreinigtem Wasser, drastisch ab. Auch infektiöse Hauterkrankungen und Augen-Erkrankungen kommen in den wasser-versorgten Ortsteilen nun wesentlich seltener vor. Dehydrierungs-Erscheinungen wurden nur noch in den nicht-versorgten Ortsteilen behandelt. Mit Wasser: Abnahme von Verspätungen und Schulabbrüchen Ob es frisches Wasser gibt oder nicht, betrifft ganz speziell Mädchen. Erschreckend hoch ist die Anzahl der Verspätungen bei den Mädchen in den Ortsteilen ohne Wasser: Sie müssen morgens Wasser holen an einem alten Oberflächen-Brunnen oder Teich beides nicht hygienische Wasser-Quellen! und z.T. eineinhalb Kilometer weit laufen. Diese Verspätungen wirken sich auf die Leistung aus; zumal in den Ortsteilen ohne Frischwasser die Mädchen oft zu Hause bleiben, wenn sie ihre Periode haben, also wieder Unterricht versäumen aus Mangel an Hygienemöglichkeiten. Diese Versäumnisse kumulieren sich, die Schülerinnen verlieren den Anschluss; das führt, neben den Frühschwangerschaften, gegen die unser Mädchenprojekt angeht, zu vermehrten Schulabbrüchen unter Mädchen. Mit Wasser: Gesunde Ernährung durch mehr Gemüse Zunehmend beginnen die Frauen in Klologo, mit dem Wasser ihre Gärten zu gießen, Gemüsebeete anzulegen für den Eigenbedarf oder zum Verkauf am Markt. Sie arbeiten dazu eng zusammen, tauschen erste Erfahrungen aus. An einen Schulgarten ist gedacht ebenso wie an die Anlage einer Pflanzung aus Ölfruchtbäumen für einen Kooperative der Dorf-Frauen. Der Boden ist ja fruchtbar!

07.01.2022 Ein Loblied auf Kekeli

Matthias, der Sohn unseres Haupt-Ansprechpartners vom CVD in Klologo, hat eine wahre Lobeshymne gedichtet und vertont auf den Vorsitzenden unsres Vereins Kekeli Togo, Michel Frenzel-Assih, den „Retter von Klologo“, wie er ihn bezeichnet, und auf Kekeli Togo und alle Förderer und Spender. Den Song trug der junge Mann, der in Lomé BWL studiert, am 1. Januar nach dem Neujahrslauf vor. Das Publikum: die Dorfgemeinschaft und die jungen Läuferinnen und Läufer, die am 4000- Meter-Cross teilgenommen hatten, sowie der Chef du Village, das Teams vom CVD, unserem Projekt-Partner vor Ort, sowie das Mädchen- Komitees, das unser Mädchenprojekt betreut. „Klologo, du bist gesegnet durch die Hand Gottes. Gott hat uns seinen einzigen Sohn gesandt, um uns zu retten, aber Klologo hat seinen besonderen Retter erhalten: Michel Frenzel-Assih! Danke, danke dir und allen deinen Partnern, danke, danke!“ lautet ein Refrain des zweisprachigen Liedes (viele der erwachsenen Bewohner von Klologo sind Analphabeten und sprechen nur Ewe, kein Französisch; Kinder lernen Französisch erst in der Schule). Der Text: Dank für die Kekeli Projekte Gedankt wird für die Brunnen, die Gesundheit garantieren, für die (durch unser Mädchenprojekt) gesicherte Schulausbildung, für die Kleinkredite, mit denen wir Existenzen aufbauen helfen, für der Versorgung mit Lebensmitteln im ersten COVID-Sommer, für die Ausstattung der Fußballteams (Mädchen und Jungs) und für das Mädchenhaus. Der Anfangs- und Schlussrefrain des Liedes nimmt Bezug auf den Namen unseres Vereins: Kekeli bedeutet auf Ewe göttliches Licht: „Kekeli, kekeli ɖe wo nyo kekeli te viviti ɖa ga kekeli klin: (Kekeli, wie der Name sagt: Wir waren in der Dunkelheit, dann kam Kekeli, und jetzt leuchtet alles für uns)“. Das Loblied auf unseren Verein unterstreicht, dass Kekeli in den zweieinhalb Jahren des Bestehens und Wirkens schon eine „Marke“ mit hohem Erkennungswert geworden ist in Klologo, eine feste Größe, auf die man im Ort rechnet. Es steht die Gesamtbevölkerung hinter unseren Projekten. Und das kann im Sinne der gewünschten Nachhaltigkeit nur gut sein! Zwei Jahre Frischwasser Der 16. Januar vor zwei Jahren war ein sehr wichtiger Tag in Klologo: Am 16. Januar 2019 wurden unsere beiden Brunnen in Klologo sehr feierlich eingeweiht! Sie versorgen mit einem großen Leitungsnetz drei Ortsteile. Wir hatten die Tiefbohr-Brunnen mit Mitteln aus eigenen Reihen „gestemmt“; die Firma Wilo spendete uns eine Unterwasserpumpe mit Solarantrieb; die Firma M&M übernahm deren Transport. Für die Brunnen hat unser Partner CVD ein Wartungs- und Überwachungsteam aufgestellt. Einmal im Jahr werden die Wassertanks und die Solarzellen professionell gereinigt, für keiner Reparaturen sind die (geringen) Beiträge gedacht, die für die Wasserentnahme pauschal erhoben werden. Mehr und mehr übrigens wird das Wasser auch zum Bewässern von kleinen Feldern und Gärten genützt; die Frauen in den Dorfteilen mit Brunnen können ihren Gemüseanbau erweitern, für den Eigenbedarf der Familie und auch zum Verkauf auf dem Markt.

05.01.2022

Und

noch

eine

neue

Tradition:

der

Neujahrs-Lauf

Nach dem weihnachtlichen Festessen nun der Neujahrslauf der Mädchen in Klologo wird das Gemeinschaftsleben intensiver. Und immer wieder dient Azoli Yéyé, das Mädchenzentrum, als Treffpunkt. So auch beim Neujahrs-Lauf der Mädchen. Der 4000-Meter Cross-Country Lauf fand für zwei Altersklassen statt: Es liefen Mädchen unter und über zwölf Jahren. Die meisten barfuß oder mit Flipflops… 70 Mädchen nahmen insgesamt teil, sowie 20 Jungs, die ohne Wertung mitmachten. Die Siegerinnen bekamen Preise überreicht vom Chef du Village und von Verantwortlichen des Mädchenkomitees.