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In Klologo: Lächeln und Worte des Dankes

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Anfang September bis Anfang Oktober – vier Wochen lang war Michel Kossih Frenzel-Assih, der Vorsitzende des Vereins Kekeli Togo e.V., in Togo (siehe Reiseblog 2022), um vor Ort den Stand der Kekeli Togo Projekte zu überprüfen und neue Projekte anzuschieben. Und vor allem: um den dritten Tiefbohr-Brunnen im Ort einzuweihen, den WILO-Brunnen. Zu dessen feierlicher Einweihung reiste auch David Höltgen von der WILO Stiftung dabei; die WILO Foundation gab einen wesentlichen Beitrag zum Bau des Brunnens, die Firma WILO SE spendete die Pumpe und die Solarpaneele dazu. Das Leitungssystem wurde, wie bei beiden anderen Brunnen auch, von den Männern des Ortes ohne technische Hilfsmittel gegraben. www.wilo-foundation.de damit haben nun alle Bewohner des Ortes Zugang zu frischem Wasser – was das für die Hygiene bedeutet, ist leicht nachzuvollziehen. Vom Vereinsvorstand waren auch Carmen Steinhäußer und Kathrin Wich für einige Tage mit nach Togo gereist. Beide waren schon im Dezember 2019 bei der Einweihung der ersten beiden Kekeli Brunnen dabei. Wir fragten, was ihnen diesmal aufgefallen sei. Sie lächeln dazu Carmen Steinhäußer: „Aufgefallen ist mir bei diesem zweiten Besuch, dass die Menschen viel offener uns gegenüber geworden sind – sie vertrauen uns, haben weniger Berührungsängste – und vor allem: sie lächeln. Dann ist mir noch aufgefallen, dass uns vor allem die älteren Bewohner unglaublich dankbar für den Bau der Brunnen sind. Sie waren es ja, die sich ihr ganzes bisheriges Leben abmühen mussten, über lange Wege (meist unsauberes Wasser) zu holen und sich mit Erkrankungen, die dadurch entstanden sind, herumzuplagen. Immer wieder haben sie uns „Akpe kaka“ (vielen Dank) zugerufen oder unsere Hand genommen, um sich zu bedanken, als wir die Wasserstellen angeschaut haben. Und auch: Man kann schon deutlich spüren, dass die Mädchen selbstbewusster geworden sind! Das ist ja eines unserer Ziele … und es ist schön, dass das anscheinend klappt. Ich bin trotzdem überzeugt, dass wir sehr umsichtig sein sollten und den Bewohnern nichts „aufdrängen“ dürfen … Aber da müssen wir wiederum dem Vereinsvorsitzenden vertrauen. Er hat die Kontakte zum „Chef du village“ und ins Dorf …“ Herzliche Begrüßung Kathrin Wich ergänzt: „Dadurch, dass es für mich das zweite Mal in Togo war, war ich schon etwas vorbereitet und wurde nicht ganz so sehr von der völlig anderen Kultur, Klima und Menschen überrascht. Wie beim ersten Besuch fühlte ich mich gleich wohl, wir wurden überall herzlich begrüßt. Dieses Mal waren die Bewohner in Klologo offener und, wie Carmen schon sagt, gerade die älteren Frauen bedankten sich immer bei uns, da aktuell sie für die Wasserversorgung jahrelang unendliche Mühen auf sich nehmen mussten. Da wir auch öfter in Klologo waren, konnten wir auch viel Kontakt herstellen. Sowohl die Mädels als auch die Jungs, unsere Azubis, sind sehr freundlich.   Lernbereitschaft, mir sind besonders die schnelle Auffassungsgabe und das Interesse, Neues zu erlernen, aufgefallen. Gerade was Computer betrifft. Leider war die Zeit zu kurz für mich, ich hätte gerne noch länger mit ihnen am PC gearbeitet. Wir dürfen die Jugendlichen aber auch nicht überfordern. Die Brunnen, die Gebäude werden von den Bewohnern gut gepflegt. Besonders das Mädchenzentrum ist zum Mittelpunkt geworden. Schade finde ich für mich persönlich, dass ich kein Französisch spreche, und die Verständigung deswegen teilweise schwierig war.“

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